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Wir verbinden Kompetenz
Verein Deutscher Ingenieure
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VDI-Fachbereich Werkstofftechnik

Wir über uns

Ein Schwerpunkt der Entwicklungsarbeiten im Materialbereich liegt im Leichtbau und in Hochleistungswerkstoffen sowie deren Technologien insbesondere für Automobile und Flugzeuge. Neue Metalle wie hochfeste Stahlvarianten oder neue Aluminiumlegierungen spielen ebenso eine wesentliche Rolle, wie der steigende Einsatz von neuen Kunststoffen. Speziell die faserverstärkten Kunststoffe stellen dabei die Ingenieure vor enorme Herausforderungen bei der Werkstoffentwicklung, den materialspezifischen Designprinzipien und den Produktionstechnologien. Aber auch die Oberflächentechnik, keramische Technologien oder übergeordnete Themen wie Modelling, Qualitätssicherung/Schadensanalyse und angewandte Werkstoffprüfung werden in der VDI-Werkstofftechnik behandelt. Die VDI-Richtlinien der VDI-Werkstofftechnik tragen dazu bei, dass die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft im Bereich der Werkstofftechnik gesichert wird. Seit nunmehr 125 Jahren werden durch VDI-Richtlinien technisches Wissen verbreitet, Handelshemmnisse abgebaut und Vertragsvereinbarungen erleichtert.

Herr Prof. Dr.-Ing. Heinz Voggenreiter

Vorsitzender:

Prof. Dr.-Ing. Heinz F. Voggenreiter                                                 

 

Mitglieder des Fachbeirates Werkstofftechnik:

Dr.-Ing. Toni Leyendecker                                                               

Prof. Dr.-Ing. Walter Michaeli                                                           

Dr.-Ing. Heinz Neubert

Prof. Dr.-Ing. Michael Pohl

Dr. h.c. Jürgen Rabe

Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Albert Albers

Dr.-Ing. Jürgen Claus

Dipl.-Ing. Sylvia Droll

Dr. Jörg Eßlinger

Dr. Thomas Grandke

Dr.-Ing. Stefan Hock

Dr. rer. nat. Michael Hörmann

Dipl.-Ing. (TU) Jörg Ludewig

Dipl.-Ing. (FH) Daniel Pontasch

Dipl.-Ing. Hans-Christoph Saewert

Prof. Dr. rer. nat. Georg Reiners

Dr.-Ing. Hans-Joachim Wieland

 

 

Arbeitsgebiet Werkstofftechnik

Charakteristik des Arbeitsgebietes Werkstofftechnik

 

Die Werkstofftechnik ist derzeit und künftig von strategischer Bedeutung für die Entwicklung innovativer Produkte und damit für die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Untersuchungen belegen, daß mehr als Dreiviertel der zwanzig größten deutschen Unternehmen die Werkstoffforschung als bedeutend bis sehr bedeutend für die zukünftige Unternehmensentwicklung einstufen und ca. 60% aller forschenden Unternehmen in Deutschland aus unterschiedlichen Marktsegmenten mit Fragen der Werkstofftechnik befaßt sind. Sowohl national wie auch international werden umfangreiche Forschungs- und Förderprogramme aufgelegt, um die Entwicklungsdynamik weiter zu beschleunigen.

Der VDI-Fachbereich Werkstofftechnik befasst sich mit Fragen der Eigenschaften, der Herstellung, Fertigung, Simulation, des Betriebsverhalten und der Qualitätssicherung aller Ingenieurwerkstoffe bzw. Bauteile wie metallische und keramische Bauteile, Kunststoffe und Verbundstrukturen. Dabei werden die Werkstoffe produktbezogen im Zusammenhang mit dem spezifischen Bauteil betrachtet. Die Werkstofftechnik ist somit von strategischer Bedeutung für die Industrie von morgen  (mehr ).

Tendenzen und Perspektiven

 

Wie in anderen Segmenten der Industrie wird auch in der Werkstofftechnik immer häufiger innerhalb der Wertschöpfungskette ein höheres Leistungsniveau von Seiten der Vorstufe gefordert. Der Trend geht zur Lieferung ausgearbeiteter Produkte bzw. ganzer Komponenten und Systeme. Dabei zeigt sich, daß der innovative Charakter werkstofftechnischer Entwicklungen noch höhere Bedeutung gewinnt.

Als Knotenpunkt für technische Innovationen ist die Werkstofftechnik auch vor diesem Hintergrund die entscheidende Voraussetzung für den Sprung auf höhere Produkt- und Wettbewerbsqualitäten. Der Fachbereich Werkstofftechnik wird auch weiterhin diese Potentiale fordern und fördern – zugunsten der industriellen Leistungsfähigkeit von morgen, hin zu einem höheren Leistungsniveau.