Mit der Fördermaßnahme "Funktionale Einwegsysteme für die Medizin und Bioproduktion – BioMatVital: BioDisposables" soll die Entwicklung neuer Materialien unterstützt werden, die unter anderem für die regenerative Medizin, in der Bioproduktion und der Medizintechnik eingesetzt werden können. Im Fokus steht die Erforschung und Entwicklung neuer oder verbesserter Hochleistungs- oder Funktionspolymere und hierauf fußender Komponenten und Systeme für hochwertige medizinische oder biotechnologische Einwegprodukte. Ein weiterer Schwerpunkt bilden die hiermit verbundenen ingenieurswissenschaftlichen Verfahrensansätze.
Der Fachbereich Agrartechnik ist traditioneller Sammelpunkt und Anlaufstelle für die Agrartechnikbranche mit Vertretern aus Industrie und Wissenschaft, aus Verwaltung und landwirtschaftlicher Praxis. Die Expertinnen und Experten arbeiten aktiv in Gremien an der Gestaltung von Tagungen, der Erarbeitung von Richtlinien, der Generierung zukünftiger Forschungsfelder und der Nachwuchsförderung.
Bionik verbindet Technik und Biologie und will Lösungen der Natur und deren Innovationspotenzial für den Menschen nutzbar machen. Viele Problemlösungen der Natur sind beispielhaft: robuste Materialverbünde, raffinierte Mobilitätsmechnismen, funktionale Bau- und Wohnweisen und perfekte Kommunikations- und Informationssysteme. Neben der Erarbeitung von VDI-Richtlinien wird der internationale Bionic-Award verliehen. Bildquelle: Plant Biomimetics Group Freiburg
Neuartige diagnostische Ansätze zur Früherkennung von Krankheiten, die Entwicklung hochspezifischer Medikamente, umweltschonende Alternativen in der chemischen Industrie und Innovationen in der Landwirtschaft sind Beispiele für neue Wege, die mit biotechnologischen Verfahren möglich werden.
Biodiversität, GVO-Monitoring und Risikomanagement sind zentrale Teilgebiete der Biotechnologie. Diesem Themenkomplex wurde daher ein eigener Fachbereich gewidmet. Ein Schwerpunktthema ist das Monitoring von gentechnisch veränderten Organismen (GVO).
Die Medizintechnik ist von hoher wirtschaftlicher Bedeutung. Technische Fortschritte in der Medizintechnik, wie minimal-invasive Bahandlungs- und Operationsverfahren oder verbesserte Kommunikationsmöglichkeiten durch die Telemedizin usw., können nur interdisziplinär erreicht werden, um neue Lösungsansätze zu finden. Höchste Sicherheitsanforderungen müssen eingehalten werden. Die Erarbeitung von VDI-Richtlinien wird hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.
Wichtige Begriffe der Bionik mit Fokus auf Material-, Struktur- und Bauteilentwicklungen werden im Weißdruck (endgültige Version) der VDI-Richtlinie definiert. Die Erfolgsprinzipien biologischer Vorbilder und insbesondere die Leistungsfähigkeit biologischer Materialien und Strukturen sowie die Methodik werden anhand der Schritte Analyse des biologischen Vorbilds, Analogie und Abstraktion dargestellt.
Naturwissenschaftler, Ingenieure und Techniker, die auf der Suche nach attraktiven Jobs sind, können auf dem jobvector career day am 28.05.2013 in Berlin Kontakte zu interessanten Arbeitgebern knüpfen. Der VDI ist mit einem eigenen Stand vertreten. Schwerpunktthemen sind Life Sciences, Chemie, Verfahrens- und Medizintechnik.
Chemische wie auch biotechnologische Verfahren ermöglichen die Herstellung einer Vielzahl an hochwirksamen Substanzen. Jedoch eignet sich nur eine begrenzte Anzahl dieser Verbindungen für eine unmittelbare chemischen oder pharmazeutische Anwendung. Dies ist häufig auf eine geringe Löslichkeit oder eine unzureichende Stabilität zurückzuführen. Erschwerend kommt hinzu, dass Wirkstoffe meist nicht zielgerichtet an ihren Wirkungsort gelangen.
VDI-Expertenforum zum Green Hospital zeigt Einsparpotenziale, ökologische Verbesserungen und höheren Patientenkomfort auf. Knapp 60 Experten aus den Bereichen Architektur, Facility-Management, Hygienemanagement, Medizintechnik, Qualitätssicherung und Ressourceneffizienz diskutierten intensiv dieses Querschnittthema aus ihren verschiedenen Blickwinkeln am 5. März auf dem VDI-Expertenforum "Green Hospital" in Düsseldorf.
Über 50 Teilnehmer diskutierten auf dem VDI-Expertenforum zur Biologischen Sicherheit am 27.02.2013 im Maritim-Hotel in Düsseldorf AirportCity über rechtliche Grundlagen und deren Auslegung sowie über Neuerungen aus Methodik und Technik. Als Beispiel aus der Praxis wurde der Laborneubau des Robert Koch-Instituts in Berlin (RKI, S1 bis S4) vorgestellt. Durch die Veranstaltung führte der Programmausschussvorsitzende und Seminarleiter des Forums Marc Thanheiser vom RKI in Berlin.
Vom 15. bis 17. Oktober 2013 findet in München der 6. Kongress „MedConf 2013“ statt. Die Tagung behandelt alle Themen rund um die Software in der Medizintechnik. Vor der eigentlichen Tagung können Interessenten am 15. Oktober an themenvertiefenden Workshops teilnehmen. Eine kongressbegleitende Fachausstellung rundet das Programm ab. Die Einreichung von Vortragsangeboten ist bis 24. Mai 2013 möglich.
Der VDI Verein Deutscher Ingenieure hat gemeinsam mit dem Bionik-Kompetenznetz e.V. BIOKON einen Katalog an Empfehlungen formuliert, wie die Potenziale der Bionik in Zukunft besser genutzt werden können. Die Empfehlungen finden sich im neuen Positionspapier „Zukunft der Bionik: Interdisziplinäre Forschung stärken und Innovationspotenziale nutzen“.
Im Rahmen des ISOBIONIK-Projekts hat der VDI zusammen mit dem DIN das Internationale Technische Komitee ISO TC 266 Biomimetics gegründet. Nun werden die entsprechenden VDI-Richtlinien zur Bionik in ISO-Normen überführt. Insbesondere das Interesse aus Asien ist enorm.
Anlässlich des 26. Deutschen Ingenieurtags am 14. Mai 2013 wurde die Grashof-Denkmünze des VDI, die höchste Ehrung, die der Verein Deutscher Ingenieure zu vergeben hat, gleich zweimal vergeben. Die erste ging an Prof. Dr.-Ing. habil. Bruno O. Braun (70), Präsident des VDI von 2007 bis 2012, die zweite wurde Prof. E. h. Senator E. h. mult. Dipl.-Ing. (FH) Klaus Fischer (62), Geschäftsführer an der Spitze der Unternehmensgruppe fischer, verliehen. Darüber hinaus wurden noch zwei Ehrenmitgliedschaften verliehen.
Bereits im 10. Jahrgang publiziert das GoingPublic Magazin die Sonderbeilage "Medizintechnik". Das wirtschaftliche Potential in der Medizintechnik ist riesig! Neue Technologien können zu Einsparungen im Gesundheitssystem führen. Die konstante Nachfrage ist durch weltweites Bevölkerungswachstum und demografischen Wandel gesichert. Viele der Medizintechnik-Unternehmen entwickelten sich an der Börse zu vergleichsweise krisensicheren Investments.
Auf insgesamt über 5.500 Veranstaltungen pro Jahr vermitteln die VDI-Bezirksvereine Fachinformationen zu technisch-wissenschaftlichen und berufspolitischen Themen. Zudem fördern sie den Erfahrungsaustausch und persönliche Kontakte der VDI-Mitglieder auf regionaler Ebene. Nachfolgend finden Sie die regionalen Veranstaltungen der VDI-TLS-Bezirksvereine zu den Themen Agrartechnik, Bionik, Biotechnologie und Medizintechnik:
Auf der regionalen Ebene bietet der VDI im Bereich der Life Sciences eine Vielzahl an interessanten Möglichkeiten innerhalb der Bezirksvereine. In einigen Bezirksvereinen wurden bereits Arbeitskreise zur Agrartechnik, Bionik, Biotechnologie und Medizintechnik etabliert, die fachgebundene Vortragsveranstaltungen, Firmenbesichtigungen und Diskussionsforen anbieten.
Die regionale Struktur des VDI umfasst 45 VDI-Bezirksvereine mit rund 100 Bezirksgruppen, die die VDI-Mitglieder vor Ort betreuen. Auf insgesamt über 5.500 Veranstaltungen pro Jahr vermitteln die VDI-Bezirksvereine Fachinformationen zu technisch-wissenschaftlichen und berufspolitischen Themen. Zudem fördern sie den Erfahrungsaustausch und persönlichen Kontakt der VDI-Mitglieder auf regionaler Ebene. Über die Mitarbeit in den VDI-Bezirksvereinen, die durch ihren Vorsitzenden im Vorstand des VDI vertreten sind, hat jedes VDI-Mitglied die Möglichkeit, aktiv auf die Gestaltung des größten deutschen Ingenieurvereins einzuwirken.
Die fünf Fachbereiche der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences: Agrartechnik, Bionik, Biotechnologie, Biodiversität, GVO-Monitoring und Risikomanagement und Medizintechnik sind der organisatorische Rahmen, innerhalb dessen die unterschiedlichen Fachdisziplinen Erfahrungen austauschen und den Boden für innovative Lösungen vorbereiten.
Die inhaltliche Leitung der VDI-TLS obliegt dem Beirat. Er besteht aus ca. 7 Mitgliedern, die im Turnus von drei Jahren gewählt werden. Die Vorsitzende des Beirats ist zugleich Vorsitzende der VDI-TLS.
Die Förderung des Nachwuchses in den Ingenieur- und Naturwissenschaften ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des VDI. Die VDI-Gesellschaft TLS unterstützt die Nachwuchsarbeit des VDI und bietet darüberhinaus Studenten und Jungingenieuren vielfältige Unterstützung bei Fragen vor und während des Studiums, zur Berufswahl und beim Einstieg in den Beruf.
Ihre Ansprechpartner für die Themen Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik, Bionik, Biotechnologie, Biodiversität, GVO-Monitoring und Risikomanagement, Medizintechnik