Die technische Entwicklung von Elektro- und Elektronikgeräten verläuft rasant, und die Hersteller bieten regelmäßig neue und leistungsfähigere Geräte an. In den letzten Jahren sind in der Folge immer mehr ausgediente Videorecorder, Kühlschränke und zahlreiche andere Elektrogeräte auf den Müll gewandert. Wertvolle Ressourcen werden so verschwendet, und gesundheitsschädliche Stoffe gelangen in die Umwelt.
Die Arbeiten an der Richtlinie „Qualitätskriterien für Verkehrsflächenreinigungsmaschinen“ haben in der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) begonnen. Die neue Richtlinie VDI 4089 soll eine weiterentwickelte Prüfvorschrift für Verkehrsflächenreinigungsmaschinen auf der Grundlage der Technischen Regel RAL GZ 899 werden. Sie wird den technischen Fortschritt sowie die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit solcher Maschinen einbeziehen und damit die bestehende Leistungsklasse LKM der RAL GGVU ersetzen.
Ressourceneffizienz im Unternehmen spart bares Geld. Darauf wies Bundesumweltminister Norbert Röttgen am 7.11.2011 in Berlin anlässlich der Präsentation der Informationskampagne „Wettbewerbsvorteil Ressourceneffizienz“ hin.
Bei der ökologischen Ausrichtung der Beschaffung liegt bislang der Schwerpunkt auf den direkten Materialien, die unmittelbar Eingang in die (End-)Produkte finden. Demgegenüber erfahren die indirekten Materialien - also Beschaffungsobjekte ohne direkten Bezug zu den (End-)Produkten - bisher keine vergleichbare Aufmerksamkeit.
Auf dem Symposion werden aktuelle Fragen und künftige Richtungen der Abfallwirtschaft interdisziplinär diskutiert. Hierbei wird der Entwurf der VDI Richtlinie 3925 "Werkzeuge zur Bewertung von Abfallbehandlungsverfahren" als "roter Faden" in den Diskussionen verwendet. Der Charakter der Veranstaltung ist – in der Tradition der Tutzing Symposien – keine reine Vortragsveranstaltung. In dem Auditorium und den Salons der Evangelischen Akademie Tutzing, direkt an den Ufern des Starnberger Sees, werden die Diskussionen einen großen Raum einnehmen. Die Ergebnisse des Symposions fließen in den Entwurf der VDI Richtlinie 3925 ein. Diese Richtlinie wird in Zusammenarbeit mit der ProcessNet-Fachgruppe "Abfallbehandlung und Wertstoffrückgewinnung" erstellt.
Umweltverträgliche Produkte mit verlängerter Lebensdauer müssen entwickelt werden, die auch recycled und wieder- oder weiterverwendet werden können. Umweltschädliche Emissionen und Abfälle sind in Produktionsprozessen weitgehend zu vermeiden. Maßnahmen der Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft müssen in betriebliche Prozesse einbezogen und mit geeigneten Systemtechnischen Methoden realisiert werden. Die Entsorgungslogistik und das Recycling sind hier wesentliche Elemente.
Die VDI-GEU betreut in sechs Fachbereichen und zahlreichen Fachausschüssen und Arbeitsgremien ca. 18.400 Ingenieure und Naturwissenschaftler in ihrer Funktion zum Beispiel als Umeltgutachter, Energietechiker oder Fachkraft für Arbeitssicherheit.
Ihr Team für die Themen Management und Sicherheit, Ressourcenmanagement, Energiewandlung und -anwendung, Strategische Energie- und Umweltfragen, Luftreinhaltung, Lärmminderung