Die VDI-Konferenz "Digitale Produktentwicklung im Maschinen- und Anlagenbau 2013" im Juni in Friedrichshafen präsentiert aktuelle Erfahrungsberichte aus der Modellierung, Berechnung und Simulation. Unter anderem werden praktische Beispiele aus dem bionischen Leichtbau vorgestellt.
Im Rahmen des ISOBIONIK-Projekts hat der VDI zusammen mit dem DIN das Internationale Technische Komitee ISO TC 266 Biomimetics gegründet. Nun werden die entsprechenden VDI-Richtlinien zur Bionik in ISO-Normen überführt. Insbesondere das Interesse aus Asien ist enorm.
Wichtige Begriffe der Bionik mit Fokus auf Material-, Struktur- und Bauteilentwicklungen werden im Weißdruck (endgültige Version) der VDI-Richtlinie definiert. Die Erfolgsprinzipien biologischer Vorbilder und insbesondere die Leistungsfähigkeit biologischer Materialien und Strukturen sowie die Methodik werden anhand der Schritte Analyse des biologischen Vorbilds, Analogie und Abstraktion dargestellt.
Das VDI-Wissensforum bietet am 02. und 03. Juli 2013 in Stuttgart wieder das erfolgreiche VDI-Seminar zu bionischen Optimierungsverfahren an. Die Teilnehmer erhalten den im Juni 2012 erschienenen Weißdruck der zugehörigen Richtlinie VDI 6224 Blatt 1.
Entwicklung eines Sonnenschutzsystems, das auf dem Klappmechanismus der Strelitzienblüte basiert, mit 10.000 Euro prämiert: Der International Bionic-Award der Schauenburg-Stiftung geht in diesem Jahr an ein 6-köpfiges Team aus Süddeutschland. Julian Lienhard und Simon Schleicher, Universität Stuttgart, Simon Poppinga und Dr. Tom Masselter, Universität Freiburg sowie Lena Müller und Julian Sartori vom Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf, erhielten den Preis am 26.10.2012 in Bremen für die Entwicklung eines bio-inspirierten neuartigen Sonnenschutzsystems für Gebäudefassaden am Vorbild der Strelitzienblüte.
Auf der Woche der Umwelt war der VDI mit großer Kompetenz vertreten. Die Aktionen wurden gemeinsam organisiert vom VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI-ZRE) in Berlin und der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences in Düsseldorf (VDI-TLS). VDI ZRE und VDI-TLS haben sich zum Ziel gesetzt, Fachwissen und Informationen zur Ressourceneffizienz und Bionik in die Praxis der deutschen Unternehmen zu übertragen.
Bionik wirkt vielfach als Ideengeber und Innovationsmotor mit nachhaltigem Nutzen für Technik, Wirtschaft und Gesellschaft. Mit dem Preis werden praxisorientierte Forschungsergebnisse und Entwicklungsarbeiten sowie Innovationen des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich Bionik gefördert. 2014 wird der Preis, der von der Schauenburg-Stiftung gestiftet wird, bereits zum vierten Mal vergeben.
Der VDI Verein Deutscher Ingenieure hat gemeinsam mit dem Bionik-Kompetenznetz e.V. BIOKON einen Katalog an Empfehlungen formuliert, wie die Potenziale der Bionik in Zukunft besser genutzt werden können. Die Empfehlungen finden sich im neuen Positionspapier „Zukunft der Bionik: Interdisziplinäre Forschung stärken und Innovationspotenziale nutzen“.
Die systematische Beobachtung der Natur und die Übertragung komplexer Prinzipien aus der Biologie in die Technik (Bionik) wurden schon zu Zeiten da Vincis zur Lösung technischer Probleme eingesetzt...
Mit Einrichtung des Fachbeirates "Bionik" im März 2007 wurde dieser Fachbereich gegründet. Ziel der Arbeit ist es, die für eine Standardisierung relevanten Methoden in der Bionik zu identifizieren und die fachliche Struktur des Fachbereichs zu entwickeln. Zudem wird die Durchführung von Tagungen, Workshops und Seminaren geplant und die Verleihung des internationalen Bionic-Award organisiert. Für den Fachbeirat konnten renommierte Experten aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft gewonnen werden.
Auf der regionalen Ebene ist der VDI bisher mit dem Bereich Bionik im Bezirksverein Saar vertreten.
Die VDI-TLS untergliedert sich in die Fachbereiche Agrartechnik, Bionik, Biotechnologie, Biodiversität, GVO-Monitoring und Risikomanagement und Medizintechnik.
Ihre Ansprechpartner für die Themen Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik, Bionik, Biotechnologie, Biodiversität, GVO-Monitoring und Risikomanagement, Medizintechnik