Chemische wie auch biotechnologische Verfahren ermöglichen die Herstellung einer Vielzahl an hochwirksamen Substanzen. Jedoch eignet sich nur eine begrenzte Anzahl dieser Verbindungen für eine unmittelbare chemischen oder pharmazeutische Anwendung. Dies ist häufig auf eine geringe Löslichkeit oder eine unzureichende Stabilität zurückzuführen. Erschwerend kommt hinzu, dass Wirkstoffe meist nicht zielgerichtet an ihren Wirkungsort gelangen.
Der Richtlinienausschuss Gentechnik - Geschlossene Systeme erarbeitet aktuell einen Leitfaden für Arbeiten in gentechnischen Anlagen. Das Ziel der Richtlinienreihe ist es, die betriebliche Eigenüberwachung zu unterstützen. Die Einrichtung und Kontrolle von Sicherheitsmaßnahmen organisatorischer, technischer und analytischer Art werden unter spezieller Berücksichtigung von behördlichen Überwachungskriterien behandelt.
Ziel des Richtlinienausschusses Gütekriterien für Bioraffinerien ist es, eine Richtline zu erstellen, in der Gütekriterien für Bioraffinerieanlagen festgeschrieben werden, die eine von Größe und spezifischen Art der Anlage unabhängigen Beschreibung und Beurteilung von Bioraffinerieanlagen erlauben. Es wird so die Grundlage geschaffen, nicht zu beurteilen, was eine Bioraffinerieanlage ist, sondern welche Kriterien sie erfüllen muss. (Bild: Bioraffinerie, © Fraunhofer UMSICHT)
Der Richtlinienausschuss Technische GMP erarbeitet eine VDI-Richtlinie zur technischen Good Manufacturing Practice. Die Gebäudetechnik und die Versorgungstechnik kommen bei den Leitfäden zur Guten Herstellpraxis zu kurz. Dies ist häufig Anlass zu großer Unsicherheit bei Planern, Anlagenbauern, Kunden und Zertifizierungsbehörden. Die Richtlinie soll sich auf Versorgungstechnik, Pharmazie und Medizintechnik beziehen.
Neuer Richtlinienentwurf VDI 6300 Blatt 1 seit Januar 2012. Die Richtlinie konkretisiert die Vorgaben des GenTG und ergänzender Verordnungen und Regelwerke und beschreibt den Stand der Technik für die Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen sowie für Probenahme und Analytik.
Naturwissenschaftler, Ingenieure und Techniker, die auf der Suche nach attraktiven Jobs sind, können auf dem jobvector career day am 28.05.2013 in Berlin Kontakte zu interessanten Arbeitgebern knüpfen. Der VDI ist mit einem eigenen Stand vertreten. Schwerpunktthemen sind Life Sciences, Chemie, Verfahrens- und Medizintechnik.
Die VDI-Gesellschaft für Energie und Umwelt (VDI-GEU) hat Jan grosse Austing, Mitarbeiter des Oldenburger EWE-Forschungszentrums NEXT ENERGY, den Preis für umweltrelevante Master- und Diplomarbeiten 2012 verliehen. Der 29-Jährige erhielt die Auszeichnung für seine Masterarbeit zum Thema "Konstruktion, Inbetriebnahme und erste Charakterisierung einer Vanadium-Redox-Flow-Luft-Batterie". Grosse Austing nahm den Preis am 11. April 2013 auf der Hannover Messe entgegen.
Mit der Fördermaßnahme "Funktionale Einwegsysteme für die Medizin und Bioproduktion – BioMatVital: BioDisposables" soll die Entwicklung neuer Materialien unterstützt werden, die unter anderem für die regenerative Medizin, in der Bioproduktion und der Medizintechnik eingesetzt werden können. Im Fokus steht die Erforschung und Entwicklung neuer oder verbesserter Hochleistungs- oder Funktionspolymere und hierauf fußender Komponenten und Systeme für hochwertige medizinische oder biotechnologische Einwegprodukte. Ein weiterer Schwerpunkt bilden die hiermit verbundenen ingenieurswissenschaftlichen Verfahrensansätze.
Über 50 Teilnehmer diskutierten auf dem VDI-Expertenforum zur Biologischen Sicherheit am 27.02.2013 im Maritim-Hotel in Düsseldorf AirportCity über rechtliche Grundlagen und deren Auslegung sowie über Neuerungen aus Methodik und Technik. Als Beispiel aus der Praxis wurde der Laborneubau des Robert Koch-Instituts in Berlin (RKI, S1 bis S4) vorgestellt. Durch die Veranstaltung führte der Programmausschussvorsitzende und Seminarleiter des Forums Marc Thanheiser vom RKI in Berlin.
Die Kurzstudie des VDI ZRE skizziert den Stand und die Perspektiven von Technologien zur Umwandlung und Nutzung biogener Rohstoffe in der Wertschöpfungskette. Die Analyse betrachtet die Themenblöcke Bioraffenerien, Biokunststoffe, aktuelle Entwicklungen im Bereich Biokraftstoffe sowie innovative Technologien für die Herstellung biobasierter Produkte.
Am 15.09.2012 erschien die Sonderausgabe "Biotechnologie 2012" im 14. Jahrgang. Versäumen Sie nicht, die neuesten Trends der Biotechnologie im bekanntesten jährlichen Nachschlagewerk des GoingPublic Magazins zu verfolgen. Rote Biotechnologie/Pharma, Regenerative Medizin (neu), Industrielle Biotechnologie, der Standort Deutschland, die internationale Entwicklung der Biotechnologie, Case Studies sowie die Finanzierungsthematik gehören zu den großen Kapiteln der 180 Seiten starken Sonderausgabe. Das Who is Who der Biotechnologie konnte für Beiträge und Statements gewonnen werden.
Der Begriff "Biotechnologie" umfasst eine Vielzahl an Fachgebieten, in denen biotechnologische Verfahren eingesetzt werden. In der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences werden die Angebote des VDI dazu gebündelt.
Beschlüsse über technisch-wissenschaftliche Arbeiten im Fachbereich Biotechnologie und über die Einrichtung von Fachausschüssen werden durch den Fachbeirat gefasst.
Auf der regionalen Ebene bietet der VDI seinen Mitgliedern im Bereich Biotechnologie in verschiedenen Bezirksvereinen fachgebundene Vortragsveranstaltungen, Firmenbesichtigungen, Diskussionsforen o.ä. an.
Ihre Ansprechpartner für die Themen Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik, Bionik, Biotechnologie, Biodiversität, GVO-Monitoring und Risikomanagement, Medizintechnik
Die VDI-TLS untergliedert sich in die Fachbereiche Agrartechnik, Bionik, Biotechnologie, Biodiversität, GVO-Monitoring und Risikomanagement und Medizintechnik.