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VDI-Gesellschaft Materials Engineering (VDI-GME)

Ehrungen und Preise

Dr. Reinold Hagen Preis

Verliehen auf VDI-Tagung Blasformen 2011

Dr. Olaf Bruch (links, Dr. Reinold Hagen Stiftung) überreicht den Dr. Reinold Hagen Preis 2011 an die Preisträger Jürgen Moitzheim, Martin Klein und Rene Vanmarcke (von rechts)

Anlässlich der Fachtagung „Blasformtechnik 2011 – Optimierung von Anlagen, Prozessen und Produkten“ des VDI-Fachbereichs Kunststofftechnik wurde in Baden-Baden zum neunten Mal der Dr. Reinold Hagen Preis für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Blasformtechnik verliehen.
 
Mit diesem Preis im Wert von 10.000 € wird die Weiterentwicklung der vom Stifter erfundenen Blasformtechnik gefördert. Eine unabhängige Jury, gebildet aus Mitgliedern des Fachausschusses Blasformen der VDI-Gesellschaft Materials Engineering, bewertet die eingereichten Arbeiten aus Entwicklung, Forschung und Industrie.

 

Der Dr. Reinold Hagen Preis 2011 ging an das Entwicklungsteam Jürgen Moitzheim, Thilo Schmidt, Martin Klein und Rene Vanmarcke der Kautex Maschinenbau GmbH für die Entwicklung „Alternative Fertigungsmethode für LEV3- und PZEV-fähige Kunststoff-Kraftstoffbehälter, kurz C3LS®“.

 

Dieses Verfahren ermöglicht für eine hoch automatisierte Tankherstellung bei der Tankanbaukomponenten in den Innenraum der Tankblase direkt im Fertigungsprozess integriert werden. Das Verfahren ist geeignet, konventionelle und auch vorhandene Blasformenanlagen nachzurüsten.

 

Rudolf Stauber erhält hohe VDI Ehrung

Prof. Dr. rer. nat. Rudolf Stauber mit der Richard-Vieweg-Ehrenmedaille des VDI ausgezeichnet.

Von l. n. r.: Dr. Erwin Bürkle, Prof. Dr. Rudolf Stauber, Dr. Jürgen Schäfer, Dr. Achim Eggert
Richard-Vieweg-Ehrenmedaille

 

 

Professor Dr. rer. nat. Rudolf Stauber wird in der Eröffnungsveranstaltung der Mannheimer Tagung "Kunststoffe im Automobilbau" in Würdigung seiner Verdienste auf dem Gebiet der Kunststofftechnik die Richard-Vieweg-Ehrenmedaille des VDI durch die VDI-Gesellschaft Materials Engineering verliehen.

 

 

Mit dieser hohen Auszeichnung anerkennt der Verein Deutscher Ingenieure das große Engagement von Rudolf Stauber für die technisch-wissenschaftliche Gemeinschaftsarbeit des VDI, so Dr. Erwin Bürkle in seiner Laudatio. Als langjähriger Vorsitzender des Fachbereiches Kunststofftechnik und des Fachausschusses Kunststoffe im Automobilbau hat Rudolf Stauber wertvolle Impulse in den Bereichen Werkstoffauswahl, kunststoffgerechte Konstruktion und Verfahrenstechnik gegeben und den Kunstoffen neue und innovative Anwendungsgebiete in der Fahrzeugtechnik erschlossen.

Professor Stauber zeichnete zwei Abschlussarbeiten aus

Der VDI-Nachwuchspreis Kunststofftechnik 2011 wurde am 06. April 2011 von Prof. Stauber für die beste kunststofftechnische Abschlussarbeit mit Bezug zur Automobilindustrie vergeben.

Prof. Dr.-Ing. Volker Altstädt, Herrn Kerschbaum, Frau Frenzel, Prof. Dr. Rudolf Stauber (v.l.n.r.)

 

Die Auszeichnung ging in diesem Jahr an Frau Kathleen Frenzel M. Sc. von der Universität Bayreuth und an Herrn Dipl.-Ing. Martin Kerschbaum vom Institut für Kunststoffbearbeitung in Aachen. Mit ihren Abschlussarbeiten

  • "Untersuchung der Einflüsse auf die Faserlänge und die daraus resultierenden Eigenschaften bei der Direktverarbeitung von LGF-PA 66“ (Frau Frenzel)
  • "Untersuchungen zur dreidimensionalen Simulation des Fließprozesses von LFT unter Berücksichtigung der Faserorientierung"(Herr Kerschbaum)

 

überzeugten beide Diplomanden die Juroren. Prof. Dr. Rudolf Stauber überreichte die Urkunden und die von der m:con GmbH gestifteten Preisgelder auf der Automobiltagung "Kunststoffe im Automobilbau" in Mannheim.

Prof. Stauber zeichnet zwei Diplomanden mit dem Preis für die beste Diplomarbeit aus

Der diesjährige Preis für die beste kunststofftechnische Diplomarbeit mit Bezug zur Automobilindustrie ging an Frau Dipl.-Ing. Annegret Mallach und an Herrn Dipl.-Ing. Sandro Cifaldi.

Von l. n. r.: Dr. Adam, Prof. Dr. Stauber, Dipl.-Ing. Cifaldi

Der diesjährige Preis für die beste kunststofftechnische Diplomarbeit mit Bezug zur Automobilindustrie ging an Frau Dipl.-Ing. Annegret Mallach und an Herrn Dipl.-Ing. Sandro Cifaldi. Mit ihren Diplomarbeiten "Optimierung der Energieabsorption von Faser-Kunststoff-Verbundstrukturen" und "Bewertung der Faser-Matrix Grenzschicht von Carbonendlosfaserwerkstoffen mit PUR-Matrix" überzeugten beide Diplomanden die Juroren. Prof. Dr. Rudolf Stauber überreichte die Urkunden und die von der mcon Mannheim gestifteten Preisgelder auf der Mannheimer Automobiltagung "Kunststoffe im Automobilbau" an Herrn Cifaldi und an Herrn Dr. Adam, der stellvertretend für Frau Mallach den Preis in Empfang nahm.

VDI-Nachwuchspreis Nanotechnik im Rahmen der Nanofair verliehen

Auf dem Abendempfang des Nanotechnik-Kongresses „Nanofair“ wurde am 6.7.2010 im Schloss Albrechtsberg in Dresden der VDI-Nachwuchspreis Nanotechnik an Noël Wilck von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen verliehen.

 

 

Noël Wilck erhielt aus den Händen von Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert auch den Sonderpreis der Landeshauptstadt Dresden und des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Dresden. Der Preis war eine Skulptur, welche die Sächsische Porzellanmanufaktur Dresden bereitstellte. Die Skulptur mit dem Titel „Kleine Aufsteigende“ wurde von der im Jahr 2006 verstorbenen Dresdner Bildhauerin Charlotte Sommer-Landgraf bearbeitet und signiert. Mit der Porzellan-Skulptur besitzt der Gewinner nun eine Werkstoff-Innovation „made in Dresden“, die vor 300 Jahren Europa revolutionierte.

 

 

Den Nachwuchspreis Nanotechnik vergibt der Fachbereich Nanotechnik des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) jährlich im Rahmen des Nanotechnik-Kongresses Nanofair, um hervorragende wissenschaftliche Leistungen des Nachwuchses im Bereich der Nanotechnik zu würdigen und um den besonderen Stellenwert der Nanotechnik für Wirtschaft und Gesellschaft in der Öffentlichkeit darzustellen.

 
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