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VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU)

Studenten und Jungingenieure

Viele Schülerinnen und Schüler wissen nicht, welches ingenieurwissenschaftliche Fach sie studieren sollen. Vielfach stellt sich dann die Frage nach dem bevorzugten Studiengang. Was sind z. B. die Aufgaben eines Umweltingenieurs oder einer Energieingenieurin? Welche Anforderungen werden an sie gestellt? Wie sehen die beruflichen Perspektiven aus?

 

Der VDI hat zu diesem Thema interessante Berufsbilder zusammengestellt: 

 

Berufsbilder der Ingenieure


 

 

 

 

 

Wesentlichen Informationen und Links zum Beruf des Energieingenieurs

Der Ausbildung zum/r Energieingenieur/in liegt in der Regel ein Studiengang des Maschinenbaus, der Verfahrens- oder Elektrotechnik zugrunde.

Das Studium kann an einer Fachhochschule oder einer Technischen Hochschule/Universität durchgeführt werden. Voraussetzungen ist die Fachhochschulreife bzw. die Hochschulreife. Nähere Informationen gibt es bei den einzelnen Hochschulen. Alle Fachbereiche und Beratungsstellen der Universitäten finden Sie in Übersicht über alle Hoch- und Fachhochschulen Deutschlands: www.hochschulkompass.de Auswahl aus einigen Universitäten, die das Studium der Energietechnik anbieten und entsprechende Informationen bereitstellen:

Im Grundstudium werden alle erforderlichen Fächer vorgeschrieben, die naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen vermitteln, z.B.: Mathematik, Maschinenelemente, Technische Mechanik, Physik, Chemie, Elektrotechnik, Werkstofftechnik und Festigleitslehre, Thermodynamik und Stoffübertragung, Strömungslehre, Datenverarbeitung.
Im Hauptstudium unterscheidet man nach den Pflicht- und Vertiefungsfächer:
a) Pflichtfächer, wie z.B. Strömungslehre, Elektrotechnik, Meßtechnik, Thermodynamik, Wärme- und Stoffaustausch, Verfahrenstechnik b) Vertiefungsfächer, wie z.B. Feuerungstechnik, Dampf- und Gasturbinen, Arbeitsmaschinen, Wärmetechnik, Reaktortechnik, Klimatechnik, Werkstofftechnik, Umweltschutz- und Sicherheitstechnik, Ver- und Entsorgungstechnik, rationelle Energieverwendung
Viele Universitäten bieten Informationsveranstaltungen wie Schnupperstudium, Tag der offenen Tür für Schülerinnen und Schüler an und unterhalten Studien-Beratungsstellen.
Wichtige Links:

www.think-ing.de
(inkl. Praktikumsbörse)

Zusätzlich ist ein Industriepraktikum erforderlich, das insgesamt 6 Monate in Anspruch nimmt und am besten vor dem Studium durchzuführen ist. Die Berufsinformationszentren der Industrie- und Handelskammern (BIZ) sind beim Finden von Praktikumsplätzen behilflich.
Allgemeine Informationen zur Berufs- und Studienwahl (inkl. Praktikumsbörse, Infoveranstaltungen der Hochschulen und Arbeitsämter, Marktsituation, Studium im Ausland) sind in der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) und der Bundesanstalt für Arbeit zu finden.

Firmen bieten Industriepraktika, Studien- und Diplomarbeiten, Werksbesichtigungen und Tag der offenen Tür an.

 

Anforderungsprofil für Ingenieurinnen und Ingenieure - ein Beruf, nicht nur für männliche Technikfreaks!

Der Frauenanteil bei den Ingenieuren liegt in den alten Bundesländern bei 3% und ist in den neuen Bundesländern stark rückläufig (vormals 30%). FIB - Frauen im Ingenieurberuf im VDI hat das Ziel, die Belange der Ingenieurinnen in der Öffentlichkeit und im Berufsleben stärker zu vertreten und den Ingenieurberuf für Frauen attraktiver zu gestalten. Denn noch immer wird die Ingenieurtätigkeit von vielen als "Männerberuf" empfunden.

 

Frauen im Ingenieurberuf  "fib"

Dafür ein Beruf für alle, die

  • sich schon in der Schule mit physikalischen und naturwissenschaftlichen Phänomenen Interesseauseinandergesetzt haben.
  • schon in der Schule die Freude am analytischen Denken entdeckten
  • schnell und sicher auffassen
  • gerne kreativ arbeiten und im systematischen Vorgehen keinen Widerspruch zur Kreativität sehen
  • das Durchdenken komplexer Zusammenhänge nicht scheuen
  • bereit sind, ihre fundierten Ansichten zu vertreten
  • nicht bloß gestalten, sondern auch umsetzen wollen
  • es reizt, selbständig zu arbeiten und Verantwortung zu tragen
  • gerne im Team arbeiten
  • Führungsaufgaben übernehmen möchten
  • lebenslange Weiterbildung als Chance und nicht als Belästigung ansehen
Bild: VDI
Bild: In einer modernen 500 Kilowatt Biogasanlage nimmt die Betreiberin Messdaten im Blockheizkraftwerk auf. Copyright: BMU / Bernd Müller

Was sind Energieingenieure? - Wichtige Internet-Adressen im Bereich Energie

Was sind Energieingenieure? - Berufschancen - Energie hat Zukunft

Ingenieurbedarf und Berufstart

Der Beruf des Energieingenieurs ist ein Beruf im Wandel. Aufgrund neuer Entwicklungen (Liberalisierung, Stromhandel, Durchleitung, Internationalisierung, Technischer Fortschritt, Rationalisierungsmaßnahmen usw.) sind in der Branche neue Berufszweige und Tätigkeiten entstanden.



Unter "Monitor-Ing" haben Sie die Möglichkeit, individuelle Recherchen zu Arbeitsmarkt- und bildungspolitisch relevanten Daten im Bereich der Ingenieurwissenschaften durchzuführen. Aktualisierte Daten der amtlichen Statistik, Ergebnisse der HIS-Absolventenbefragung (Hochschul-Informations-System), der Gehaltsindex der VDI-Nachrichten sowie weitere Studien sind stets abrufbar.



Bei der Stellensuche ist ein Besuch folgender Adressen wichtig:



FAZ-Stellenmarkt online


Stellen Informations Service (SIS) des Arbeitsmarktes


JOB - Job World Datenbank

Was sind Energieingenieure? - Berufsbild

Berufsbild eines zeitgemäßen, spannenden und unverzichtbaren Jobs

Energieingenieure/innen schaffen die technischen Voraussetzungen für die Bereitstellung von Energie. Die Energieversorgung und der Umweltschutz bilden dabei eine untrennbare Einheit. Schwerpunktmäßig liegen die Aufgaben in der

  • Energieumwandlung
  • Energieverteilung und -speicherung
  • Energieversorgung und -anwendung im industriellen, öffentlichen und privaten Bereich

Energieingenieure/innen beschäftigen sich zum Beispiel mit:

  • der Planung, dem Bau und Betrieb von Kraftwerken
  • der Entwicklung und Optimierung von Verfahren zur Nutzung regenerativer Energien, wie Photovoltaik, Windenergie oderBiomasse
  • Energieeinsparung Energierückgewinnung in:
    - Heizungs- und Klimaanlagen (z.B. Wärmepumpen) und
    - Verbrennungsmotoren
  • Mikroprozessoren und Software, die energietechnische Prozesse regeln
  • der Analyse von Schwachstellen
  • Expertensystemen, die den Zugriff auf aktuelle Spezialistenwissen erleichtern
  • der Ausbildung von Fachkräften, die für Betrieb, Wartung und - Instandhaltung von energietechnischen Anlagen zuständig sind
  • Beratung von Unternehmen und Privatpersonen in allen Fragen der Energieeinsparung und Energieversorgungskonzepten
  • Strategien zur Deckung des zukünftigen Energiebedarfs
  • der Entwicklung von Rechenmodellen zur Vorhersage der Erwärmung der Erdatmosphäre
 
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