Nach über zehn Jahren Bologna-Reform zieht der VDI in seiner neuen Stellungnahme eine Zwischenbilanz. Vieles ist in den Hochschulen gut gelungen, aber es gibt noch einige „Baustellen“. Diese macht das Papier zum Thema.
Um die Energiewende in Deutschland erfolgreich umzusetzen und die damit verbundenen Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen, spricht sich der VDI in seinem aktuellen Positionspapier „VDI-Empfehlungen zur Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes“ für einen schnellen und massiven Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) aus.
Die Zahl der arbeitslosen Ingenieure ist im Dezember 2011 erneut auf nunmehr 18.273 Personen gesunken. Gleichzeitig stieg die Zahl der offenen Stellen auf 98.300. Damit ergibt sich mit 80.400 die größte Ingenieurlücke, die seit Beginn der Aufzeichnungen im August 2000 gemessen wurde.
Über zehn Jahre Bologna-Reform waren Anlass für den VDI, Zwischenbilanz zu ziehen und am Beispiel der Ingenieurwissenschaften die Debatte über die künftige Architektur des Hochschulsystems anzufachen. Gemeinsam mit Vertretern aller Hochschultypen, Unternehmenspraktikern und Studierenden hat der VDI seine Analysen und Empfehlungen in einer Stellungnahme gebündelt.
Mit seinem Symposium „Was tun, wenn der Wind nicht weht?“ griff der VDI am 27. September in Berlin die gesellschaftliche Debatte zur beschlossenen Energiewende der Bundesregierung auf, rückte die praktische Umsetzung in den Fokus und diskutierte mit rund 100 Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft die Machbarkeit der Energiewende.
Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, besuchte im Rahmen eines mehrtägigen Brasilienaufenthalts am 12. September 2011 das Büro des VDI in São Paulo. Edgar Horny, Präsident des VDI-Brasilien, stellte dem Minister die Aufgaben und Schwerpunkte des Vereins vor.
Am 11. Mai lud das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den VDI und andere Verbände zu einem Spitzengespräch zur Fachkräftesicherung nach Berlin. In seinem dort vorgestelltem Positionspapier betont der VDI, dass auch in den kommenden Jahren nicht mit einem Rückgang der Fachkräftelücke zu rechnen ist und setzt sich daher u.a. für diverse Nachwuchsprojekte ein.
In seinem aktuellen Positionspapier zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden stellt der VDI dar, warum aus Sicht der Ingenieure deutsche Systeme für die Bewertung und Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Gebäuden gestärkt werden müssen und welche zentrale Rolle hierbei einheitliche Kriterien als Basis für deutsche Bewertungs- und Zertifizierungsverfahren spielen.
Im Rahmen der von der Bundesregierung angekündigten Energiewende beraten Bundestag und Bundesrat in den kommenden Wochen auch über eine Novellierung des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Der VDI begrüßt in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf des EEG, dass mit dem vorliegenden Entwurf der bisher sehr erfolgreiche Weg bei der Förderung erneuerbarer Energien fortgeschrieben und der Ausbau ihres Anteils an der Stromversorgung weiter vorangetrieben werden soll.
Die heute vom Bundeskabinett beschlossenen Fristen zur Abschaltung der 17 deutschen Reaktoren können nach Ansicht des VDI e.V. nur mit beschleunigten Genehmigungsverfahren für den Bau neuer Kraftwerke einhergehen.
Elektromobilität ist einer der Schlüssel zur klimafreundlichen Umgestaltung der Mobilität. Der zweite Bericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) zeigt viele konstruktive Vorschläge auf, wie Deutschland in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zum Leitmarkt für Elektromobilität werden kann.
VDI-Präsident Prof. Braun hat sich am 7. April mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Forschungsministerin Annette Schavan und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle sowie mit weiteren hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft zur zweiten Sitzung des "Innovationsdialogs" in Berlin getroffen.
Die EU verfolgt das Ziel, bestehende Hindernisse beim Arbeitsplatzwechsel zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten zu beseitigen und die berufliche Mobilität zu fördern. Hierzu müssen für die Berufsgruppe der Ingenieure insbesondere die Anerkennungsverfahren beruflicher Qualifikationen erheblich beschleunigt und vereinfacht werden.
In seinem Positionspapier zeigt der VDI den Stand der Technik und die sich abzeichnenden Tendenzen der regenerativen Energien auf. Mit seinen Schlussfolgerungen und Empfehlungen soll das Positionspapier helfen, die politische Diskussion um das Für und Wider des regenerativen Energieangebots zu versachlichen.
monitor-Ing ermöglicht individuelle Recherchen hinsichtlich arbeitsmarkt- und bildungspolitisch relevanter Daten in den Themenbereichen Schule, Hochschule und Arbeitsmarkt. Abrufbar sind u.a. amtliche Statistiken, Ergebnisse der HIS-Absolventenbefragungen, die Vergütungsstudie der VDI nachrichten.
Bis 2050 sollen die CO2-Emissionen weltweit deutlich gesenkt werden. 13 Ingenieurverbände aus zwölf Ländern haben Studien erstellt, um wissenschaftlich begründete Empfehlungen zu erarbeiten, mit welchen technischen Lösungen der Klimawandel bekämpft werden kann. Der VDI hat in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich im Rahmen von Szenarien untersucht, welchen Beitrag Deutschland beim Klimaschutz leisten kann.
Von Jahresberichten über die monatlichen Arbeitsmarktanalysen bis hin zu wissenschaftlichen Fachzeitschriften - ein Überblick über die Publikationen des VDI.
Ingenieure sind eine treibende Kraft gesellschaftlicher Entwicklung. Ihr Beitrag zu technologischer Innovation ist unverzichtbar für mehr wirtschaftliches Wachstum, neue Arbeitsplätze, sichere Energieversorgung, einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen und die Eindämmung des Klimawandels.
SACHEN MACHEN ist eine bundesweite Initiative mit rund 100 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Mit SACHEN MACHEN wollen wir den „Nachwuchs begeistern“, „Innovationen fördern“ und das „Image des Technikstandorts stärken“.
Über seine Büros in Berlin und Brüssel vertieft der VDI seinen Kontakt zu politischen Entscheidungsträgern auf der nationalen und europäischen Ebene.
Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) ist eine selbständige wissenschaftliche Einrichtung, die den Deutschen Bundestag und seine Ausschüsse in Fragen des wissenschaftlich-technischen Wandels berät. Zu den Aufgaben des TAB gehören die Konzeption und Durchführung von Projekten der Technikfolgenabschätzung (TA-Projekte) sowie die Beobachtung und Analyse wichtiger wissenschaftlich-technischer Trends und damit zusammenhängender gesellschaftlicher Entwicklungen (Monitoring). Das TAB hat bisher mehr als 100 Untersuchungen durchgeführt und die Ergebnisse veröffentlicht.