FacebookStudiVZTwitterMySpaceDeliciousDiggFolkdGoogle
 
 
 
Wir verbinden Kompetenz
Verein Deutscher Ingenieure
Verein Deutscher Ingenieure > Presse
< Für einen sicheren Autotransport (mit Bild zum Downloaden)
14.02.2008

SACHEN MACHEN prämiert Vorbildprojekte

• Best Practice Award erstmals in drei Kategorien verliehen • Preisträger sind Siemens, Schunk-Gruppe und redi-Group

 

(Düsseldorf, 14.02.2008) Die Gewinner des Best Practice Awards 2008 wurden heute auf dem Jahrestreffen der Initiative SACHEN MACHEN bei der E.ON AG in Düsseldorf prämiert. Professor Andreas Pinkwart, NRW-Innovationsminister übergab die Preise in der Kategorie "Nachwuchs begeistern" an Siemens und in der Kategorie "Innovationen fördern" an die Schunk-Gruppe. Erstmalig wurde in diesem Jahr ein Sonderpreis vergeben: Die redi-Group überzeugte die Jury mit ihrer Qualifizierungsoffensive für ältere Ingenieure. "Die vorgestellten Konzepte unterstützen SACHEN MACHEN ausgezeichnet in ihrem Ziel, den Technikstandort zu stärken", sagte Pinkwart. "Die Initiative zeigt, dass Unternehmen in Deutschland Verantwortung für die Innovationskraft des Landes übernehmen."

 


Bei "Generation21" der Siemens AG handelt es sich um ein weltweites Förderkonzept für jede Entwicklungsstufe - Vorschulen, Schulen und Hochschulen. "Durch das Bildungsprogramm werden junge Menschen bis zu ihrem Studienabschluss unterstützt", erklärt Dr. Becker, Corporate Communications. "Forscherkisten" in Kindergärten und das Mentoringprogramm YOLANTE (Young Ladies' Network of Technology) sind nur zwei Beispiele des äußerst breiten Angebots. "Die Best Practice-Auszeichnung in der Kategorie ‚Nachwuchs begeistern' ist ein toller Erfolg und bestätigt uns darin, junge Menschen frühzeitig und umfassend zu fördern."

 

"Ingenieurparadies", das Vorzeigeprojekt der Schunk-Gruppe, ist eine frei zugängliche Internetplattform, die besonders durch eine Besonderheit hervorsticht: den Werkstoffkonfigurator. Die schnelle, komfortable und insbesondere kostenlose Bereitstellung von Informationen über Werkstoffe ist sonst in der komprimierten Form nur mit hohem zeitlichem und/oder finanziellem Aufwand zu erreichen. Dr. Jan Tabellion, Business Development Manager bei der Schunk-Gruppe und federführend an der Entwicklung beteiligt, freute sich über die Auszeichnung: "Kreative Konstrukteure mit innovativen Lösungsansätzen sehen sich nun zumindest nicht mehr der Problematik materialbedingter Grenzen konfrontiert. Wir sprechen mit dem Ingenieurparadies die Zielgruppe direkt an und ermöglichen die Entwicklung wettbewerbsfähiger Produkte."

 

Die Wahl wurde durch eine Jury, bestehend aus den (Medien-)Partnern der Initiative, getroffen. Dazu zählten Franz Rother (WirtschaftsWoche), Gregor Frechen (VDI nachrichten), Manuela Kasper-Claridge (Deutsche Welle TV), Uwe Heinrich (Unicum), Caspar Dohmen (Süddeutsche Zeitung)  und Dr. Oliver Koppel (IW Köln). Die Preisträger überzeugten die Jury unter anderem durch messbare Erfolge, das Erreichen der Zielgruppe, Kontinuität und Kreativität. Erstmalig vergab die Jury einen Sonderpreis. "Ein Projekt stach durch besonders engagierte Förderung ins Auge. Die redi-Group fördert ältere Ingenieure bei der Reintegration in den Beruf. Das sollte häufiger nachgemacht werden und war der Jury deshalb auch einen Sonderpreis Wert", erläuterte Franz Rother (WirtschaftsWoche) die Entscheidung als Sprecher der Jury.

 

Diesen prämierten Beitrag zur Stärkung des Technologiestandorts Deutschland beurteilte Dieter Reitmeyer, Gründer und Geschäftsführer der redi-Group, so: "Das in Deutschland vorhandene Potenzial möchten wir erkennen und fördern und so dem Ingenieurmangel entgegenwirken. Der Best Practice Award bestärkt uns darin, das Projekt voranzutreiben und die Notwendigkeit von Weiterbildung in Zeiten schnellen technologischen Wandels hervorzuheben."

 


Ihr Ansprechpartner bei SACHEN MACHEN:
Lena Töppich
Telefon: +49 (0) 211 62 14-3 80 
Telefax: +49 (0) 211 62 14-1 56 
E-Mail: toeppich@sachen-machen.org