Die Jahrestreffen der Fachgruppen sind wichtige Werkzeuge zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch innerhalb von ProcessNet. Diese Foren stellen ideale Plattformen dar, um grundlegende Fragestellungen, aktuelle Forschungsschwerpunkte und technische Anwendungen dem interessierten Fachpublikum vorzustellen und mit ihm diese ausführlich zu diskutieren. Die ProcessNet-Fachgruppen treffen sich jährlich an unterschiedlichen Orten in Deutschland zum Erfahrungsaustausch.
Um ihre Kompetenzen und Synergien besser nutzen zu können, haben die VDI-GVC und ihr Kooperationspartner DECHEMA, Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e. V., ihre wissenschaftliche Facharbeit in 8 Fachgemeinschaften, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen, unter dem gemeinsamen Dach ProcessNet zusammengefasst. Dies thematisch breit aufgestellte Netzwerk soll dazu beitragen, Innovationsprozesse insbesondere in der chemischen Industrie und ihren vielfältigen Abnehmerbranchen zu stärken.
Eine wichtige Gruppe innerhalb der VDI-GVC sind die kreativen jungen Verfahrensingenieure (kjVI), die das Bindeglied zwischen Nachwuchs und Industrie bilden. Mit dem Studenten- und Doktorandenprogramm auf den ProcessNet-Jahrestagungen und dem spektakulären ChemCar-Wettbewerb organisieren die kjVIs die Highlights für den Ingenieurnachwuchs. Die kjVIs sind Ansprechpartner und Vertreter für Studierende und Doktoranden der Verfahrenstechnik in der VDI-GVC. (Bild: © O. Litzmann, kjVI, 2011)
Der Wisssenstransfer zwischen einer Nachwuchskraft und einer erfahrenen Persönlichkeit aus Wissenschaft oder Wirtschaft wird für ein Jahr gefördert. (Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de)
Die VDI-GVC hat sich zum Ziel gesetzt, eine Informationsplattform von Betriebsingenieuren für Betriebsingenieure ins Leben zu rufen. Das Ziel dieser Initiative ist es, den Ingenieuren in der Produktion zukünftig die Möglichkeit zu bieten, gemeinsame Interessen zu verfolgen, vielfältige Probleme des betrieblichen Alltags rund um Produktionsanlagen zu diskutieren, mögliche Ansprechpartner in anderen Unternehmen zu finden und Lösungsvorschläge sowie Anregungen für neue organisatorische und technische Lösungen von dem Treffen mitzunehmen.
The ICEPE 2013 focuses on concepts how the transition from current nuclear or fossil fuel based energy to renewable energy systems can be realized in a limited time span. On the one hand the drivers for renewable energy systems are multiple like increasingly expensive and eventually depleting oil/gas and coal reserves, the nuclear crisis after the Fukushima accident and ever stronger environmental signals for stricter CO2 reductions. On the other hand technical advancements paved the road to renewable energy in the last decade. Today regional or country wide strategies for implementation of renewables representing major shares of the energy portfolios can be devised.
Das Spektrum der angesprochenen Themen reichte von der Flansch-Excellence über die Pumpenlaufzeitverlängerung, den Umgang mit statischer Elektrizität hin zu Erfahrungsberichten namhafter Unternehmen zur mobilen Instandhaltung. Zudem wurde beispielhaft über die Personalentwicklung von Betriebsingenieuren informiert. Organisiert wurde das VDI-Expertenforum durch die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC).
Die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC) hat den diesjährigen Arnold-Eucken-Preis in Berlin vergeben. Die Verleihung fand im Rahmen des achten European Congress of Chemical Engineering zusammen mit der ProcessNet-Jahrestagung statt.
Die GVC ist Mitherausgeber der Zeitschriften "Chemie lngenieur Technik (CIT)", "CITplus" (kostenfrei im Rahmen der VDI-Mitgliedschaft und fachlicher Zuordnung zur GVC.) und "Chemical Engineering & Technology" (früher "German Chemical Engineering", beide Zeitschriften von der WILEY-VCH Verlag GmbH), in denen u.a. die Vorträge der ProcessNet-Jahrestagung veröffentlicht werden.
Die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen hat regionale Arbeitskreise "Verfahrenstechnik" in zahlreichen Bezirksvereinen des VDI. Diese organisieren Fachinformationsveranstaltungen sowie Besichtigungen und Exkursionen. Ziel ist es, unter den Mitgliedern Netzwerke zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und zur beruflichen Weiterbildung zu schaffen.
Die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) hat regionale Arbeitskreise "Verfahrenstechnik" in zahlreichen Bezirksvereinen des VDI. Diese organisieren Fachinformationsveranstaltungen sowie Besichtigungen und Exkursionen. Ziel ist es, unter den Mitgliedern Netzwerke zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und zur beruflichen Weiterbildung zu schaffen.
Die regionale Struktur des VDI umfasst 45 VDI-Bezirksvereine mit rund 100 Bezirksgruppen, die die VDI-Mitglieder vor Ort betreuen. Auf insgesamt über 5.500 Veranstaltungen pro Jahr vermitteln die VDI-Bezirksvereine Fachinformationen zu technisch-wissenschaftlichen und berufspolitischen Themen. Zudem fördern sie den Erfahrungsaustausch und persönlichen Kontakt der VDI-Mitglieder auf regionaler Ebene. Über die Mitarbeit in den VDI-Bezirksvereinen, die durch ihren Vorsitzenden im Vorstand des VDI vertreten sind, hat jedes VDI-Mitglied die Möglichkeit, aktiv auf die Gestaltung des größten deutschen Ingenieurvereins einzuwirken.
Anwendungen und Arbeitsgebiete der Verfahrenstechnik sind neben den klassischen Bereichen der chemischen Industrie und der Biotechnologie auch zunehmend Bereiche der physikalischen Technologien. Seit 2007 haben VDI-GVC und DECHEMA ihre Fachgremien unter dem gemeinsamen Dach ProcessNet zusammengefasst, um ihre Kompetenzen und Synergien noch besser nutzen zu können.
Die inhaltliche Leitung der VDI-GVC obliegt dem Beirat. Er besteht aus ca. 16 Mitgliedern, die im Turnus von drei Jahren gewählt werden. Der Vorsitzende des Beirats ist zugleich Vorsitzender der VDI-GVC.
Die VDI-Richtlinien bilden eine der bedeutendsten Sammlungen praxisorientierten aktuellen Technikwissens. Sie werden in unabhängigen Ausschüssen von führenden Experten aus Industrie, Wissenschaft und Verwaltung erarbeitet: als Arbeitshilfe mit klaren Beurteilungs- und Bewertungskriterien für den praktischen Arbeitsalltag.
Der strukturelle Aufbau der Verfahrenstechnik, der enge Beziehungen zu den Ingenieurwissenschaften, zur Chemie, Physik, Biologie und Medizin einschließt, führt notwendigerweise zu einer engen Zusammenarbeit mit inländischen und ausländischen Verbänden, die sich sowohl auf gleichen als auch auf benachbarten Gebieten betätigen. Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de
Die VDI-GVC ist die Fachorganisation der auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik und des Chemieingenieurwesens tätigen Ingenieure sowie der ihnen nahestehenden Berufsgruppen. Sie behandelt Fragen der Verfahrenstechnik und des Chemieingenieurwesens im Gesamtbereich von Wissenschaft und Technik, Industrie und öffentlichem Leben. Die Verfahrenstechnik ist an allen Technischen Universitäten (Hochschulen) und an einer Vielzahl von Gesamthochschulen und Fachhochschulen in Deutschland als eigenständige Disziplin (oder zumindest als Vertiefungsrichtung im Fachbereich Maschinenbau) vertreten.