Einladung zur Jahrestagung Technikgeschichte
Die Technikgeschichtliche Jahrestagung findet vom 14. bis 15. Februar 2013 in Bochum statt. Sie hat zum Ziel, die Technologieentwicklung während der II. Phase des Kalten Krieges in der Zeit von 1970 bis 1990 in ihren wissenschaftlich-technischen, politischen und sozio-ökonomischen Wechselwirkungen zu diskutieren. Vergeben wird dort auch der Conrad-Matschoß-Preis. Er würdigt die Darstellung der Technik und Ingenieure im Rahmen von Gesellschaft, Wissenschaft und Umwelt.
Die Veranstaltung findet an der Ruhr-Universität in Bochum statt. Zu fragen ist, wie sich der politische Systemkonflikt auf die verschiedenen Bereiche der Technik, ihre nationalen Besonderheiten, ihre Institutionen und Organisationen von Forschung und Entwicklung auswirkte. Nicht zuletzt induzierte die Technikentwicklung während des Kalten Krieges aber auch wesentliche Impulse zur Internationalisierung und Globalisierung.
Die 45 Jahre vom Abwurf der Atombomben bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion sind als Epoche des Kalten Krieges in die Geschichte eingegangen. Sie war von der Konfrontation der beiden aus dem Zweiten Weltkrieg hervorgegangenen Supermächte geprägt und fand in den Hochschulen, Forschungsanstalten und Fabrikhallen, aber auch in den Supermärkten, Küchen und Wohnzimmern statt. Neben dem Rüstungswettlauf setzten die Supermächte auf die Eroberung des Weltraums, um ihre technologische Überlegenheit zu demonstrieren. Nie zuvor wurden in Friedenszeiten derartige Summen in die Rüstungsforschung investiert.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei.
Anmeldung bitte per E-Mail an Prof. Dr. Helmut Maier helmut.maier@rub.de
Informationen zum detaillierten Programm zur Technikgeschichtliche Jahrestagung
Ihr Ansprechpartner:
Fritz Neußer
Telefon: +49 211 6214-205
Telefax: +49 211 6214-148
E-Mail: neusser@vdi.de
- Zugehörige Dateien
Poster_Technikgeschichte2013.pdf191 K
- Relevante Links
- www.vdi.de/technikgeschichte
- www.vdi.de/tagung-technikgeschichte


