2. Qualitätsdialog - Lehre und Lernen in der Ingenieurausbildung
14. - 15. September 2009, Gustav-Stresemann-Institut (GSI), Bonn
Die Ingenieurausbildung befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch. Die durch den Bologna-Prozess initiierte Bachelor- und Masterstruktur der Studiengänge machen eine neue Qualität der Lehre erforderlich. Stifterverband, HRK und VDI haben dazu in ihrer „Bonner Erklärung“ Anforderungen an Ziele und Qualität der Ingenieurausbildung formuliert. „Gute Lehre hat für die technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands die gleiche Bedeutung wie die Spitzenforschung“, sagte VDI Direktor Willi Fuchs. „Die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge sind sehr erfolgreich, werden sich auch weiterentwickeln, gerad auch in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft“, sagte HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel.
Die Abbrecherquote in den Ingenieurwissenschaften ist nach Auffassung aller Organisationen zu hoch. Angesichts des Ingenieurmangels seien die Anstrengungen zu verstärken, mehr Studierende für ein Studium zu gewinnen und ohne Senkung des Niveaus auch zum Erfolg zu führen. Dazu können neue Lehrstrategien und Studiengangskonzepte beitragen, die über Studienprojekte schon in den ersten Semestern oder über problembasiertes Lernen die technische Motivation der Studierenden aufnehmen und ihre Selbständigkeit stärken.
Auf der internationalen Konferenz der drei Veranstalter in Bonn wurden innovative Strategien und Praxisbeispiele diskutiert. Eine solche Plattform sei in Deutschland dringend erforderlich, so mehrheitlich die Teilnehmer. Dieser Qualitätsdialog soll in Zukunft alle zwei Jahre durchgeführt werden. „Bonner Erklärung“ als PDF zum downloaden: …
Bonner Erklärung 15.09.2009

















