Betriebsmanagementsysteme – EDV-Tools für die Energiewirtschaft
Die Arbeit mit Produktionsanlagen erfordert operative und strategische Entscheidungen. Dafür notwendig ist aktuelles und zuverlässiges Wissen über ihren Zustand. Die Informationsverarbeitung mit ihrer hochentwickelten Hard- und Software ist hier eine hilfreiche Unterstützung.

Die Richtlinie VDI 4603 Blatt 1 beschreibt Nutzen, Funktionen und Schnittstellen von Ele-menten eines Betriebsmanagementsystems (Bild: Dieter Schütz / Pixelio).
Für Produktionsanlagen kann dieser Prozess in sogenannten Betriebsmanagementsystemen abgebildet werden. Informationen von Be-triebsmanagementsystemen werden für die Überwachung, Optimierung sowie Steuerung von Prozessen und deren Anlagenerhaltung genutzt.
Genau an diesem Punkt setzt die neue Richtlinie VDI 4603 an. Sie beschreibt Nutzen, Funktionen und Schnittstellen von Elementen eines Betriebsmanagementsystems. Die Richtlinie soll Anwendern als Leitfaden bei der Ausschreibung und Implementierung von entsprechenden Systemen dienen. Anbieter von Informationssystemen können die Richtlinie für das Design von Systemen und Teilsystemen sowie zur Definition und Gestaltung von Schnittstellen nutzen. Der Geltungsbereich der Richtlinie VDI 4603 umfasst das Betriebsmanagement von Anlagen der Energieerzeugung und -verteilung sowie Anlagen der Versorgungs- und Entsorgungswirtschaft.
Herausgeber der Richtlinie VDI/VDE 4603 Blatt 1 „Betriebsmanagement in der Energiewirtschaft“ ist die VDI -Gesellschaft Energie und Umwelt (GEU). Die Richtlinie ist seit September in deutscher/englischer Sprache zum Preis von 90,70 EUR beim Beuth Verlag in Berlin (+49 30 2601-2260) erhältlich. Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/richtlinien und www.beuth.de möglich.
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