Frühjahrsbelebung führt zu Rekordnachfrage nach Ingenieuren
Die Zahl der offenen Stellen für Ingenieure ist gegenüber dem Februar 2012 um 4,4 Prozent angestiegen und erreichte im März mit 110.400 den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung im August 2000. Die Zahl arbeitsloser Ingenieure blieb gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert und lag bei 18.850.

VDI-/IW-Ingenieurmonitor März 2012: Frühjahrsbelebung führt zu Rekordnachfrage nach Ingenieuren (Bild: Thomas Ernsting / LAIF)
„Der Ingenieurengpass beträgt im März rund 92.000 und erreicht damit einen weiteren Höchststand“, kommentiert IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös die Daten des aktuellen VDI-/IW-Ingenieurmonitor. „Die Zunahme der offenen Stellen im Monat März ist auch ein positives Signal für die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2012.“
„Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen werden die Ingenieurengpässe zu einem immer größeren Problem“, so VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. „Einerseits finden diese Betriebe kaum noch geeignete Bewerber für ihre Ingenieurstellen, andererseits müssen sie zunehmend fürchten, dass die bei ihnen beschäftigten Ingenieure mit Angeboten abgeworben werden, die ihren eigenen finanziellen Rahmen weit übersteigen.“
Differenziert nach Berufsordnungen fehlen mit 36.900 Personen am meisten Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure. Die zweitgrößte Lücke besteht bei Elektroingenieuren mit 23.000 Personen. Regional sind vor allem Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen betroffen.
Weitere Informationen:
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Marco Dadomo, Tel. +49 211 6214-383, Dadomo@vdi.de
Bei Fragen zur wissenschaftlichen Methodik wenden Sie sich bitte an
Dr. Oliver Koppel, Tel. +49 221 4981-716, Koppel@iwkoeln.de
- Zugehörige Dateien
Ingenieurmonitor_2012-04.pdf149 K
Ingenieurmonitor-Methodenbericht_26.pdf55 K
- Relevante Links
- www.vdi.de/ingenieurmonitor
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