Ingenieure gesucht wie nie (Kopie 1)
Die Zahl offener Ingenieursstellen erreichte im April 2012 mit 111.300 den höchsten Wert seit Beginn der Erhebung im August 2000. Gegenüber März 2012 war sie nochmals leicht um 0,8 Prozent angestiegen. Gleichzeitig nahm auch die Zahl arbeitsloser Ingenieure gegenüber dem Vormonat um 2,1 Prozent zu und lag nun bei 19.244. „Ingenieure können unter einer wachsenden Zahl von Alternativen auswählen. Damit nehmen auch die Suchzeiten zu. Deshalb ist die Zunahme der Ingenieurarbeitslosigkeit unkritisch“ kommentiert IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös die Daten des aktuellen VDI-/IW-Ingenieurmonitor.

VDI-/IW-Ingenieurmonitor April 2012: Ingenieure gesucht wie nie – Steigende Nachfrage führt zu einer Zunahme der Ingenieurlücke (Bild: Thomas Ernsting / LAIF)
„Junge Menschen, die ein ingenieurwissenschaftliches Studium abgeschlossen haben, haben beste Karten am Arbeitsmarkt“, so VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. „In den meisten Fällen starten sie heute bereits mit einer unbefristeten Stelle und einem hohen Einstiegsgehalt ins Berufsleben. Bei der Jobsuche können sie es sich leisten, wählerisch zu sein.“
Differenziert nach Berufsordnungen fehlen mit 37.600 Personen am meisten Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure. Die zweitgrößte Lücke besteht bei Elektroingenieuren mit 22.400 Personen. Regional sind vor allem Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen betroffen.
Für weitere Informationen:
Bei Fragen zum Ingenieurarbeitsmarkt wenden Sie sich bitte an
Marco Dadomo, Tel. +49 211 6214-383, Dadomo@vdi.de
Bei Fragen zur wissenschaftlichen Methodik wenden Sie sich bitte an
Dr. Oliver Koppel, Tel. +49 221 4981-716, Koppel@iwkoeln.de
- Zugehörige Dateien
2012-05-22_PM_Ingenieurmonitor_05-2012_04.pdf49 K
Ingenieurmonitor-Methodenbericht_31.pdf55 K
- Relevante Links
- www.vdi.de/ingenieurmonitor
- www.iwkoeln.de

