Erneuerbare Energien – Wie gelingen Ausbau und Integration? So lautete das Thema eines VDI Symposiums, das am 25. September 2012 in Berlin stattfand. Experten aus Politik, Industrie und Wissenschaft diskutierten vor über 100 Teilnehmern wie die anspruchsvollen Ziele der Energiewende umgesetzt werden können. Im Mittelpunkt standen Fragen zu den Perspektiven für den massiven Ausbau und der Integration der erneuerbaren Energien, zu den Technologien der Zukunft sowie zur Reduktion der Kosten.
Der VDI Verein Deutscher Ingenieure hat gemeinsam mit dem Bionik-Kompetenznetz e.V. BIOKON einen Katalog an Empfehlungen formuliert, wie die Potenziale der Bionik in Zukunft besser genutzt werden können. Die Empfehlungen finden sich im neuen Positionspapier „Zukunft der Bionik: Interdisziplinäre Forschung stärken und Innovationspotenziale nutzen“.
Der VDI Verein Deutscher Ingenieure appelliert an Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Schulen, die technische Allgemeinbildung als Schlüsselelement des wirtschaftlichen Erfolgs und der Innovationskraft Deutschlands zu stärken. Der VDI empfiehlt, hierfür ländergemeinsame Maßnahmen zu ergreifen, um so deutschlandweit das Interesse an Technik zu fördern und junge Menschen verstärkt zu einer Studien- und Berufswahl im Bereich Technik und Ingenieurwissenschaften zu motivieren.
Als Ergebnis der von Bundestag und Bundesrat in diesem Sommer verabschiedeten Gesetzespakete zur Energiewende steht noch für dieses Jahr eine Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes KWKG auf der politischen Agenda. Der VDI weist in seinem aktuellen Positionspapier hierzu darauf hin, dass Kraft-Wärme-Kopplung KWK ein großes Potential besitzt, die energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung zu erfüllen. Um jedoch eine tragende Säule der zukünftigen Energieversorgung Deutschlands werden zu können, bedarf es einer verbesserten gesetzgeberischen Flankierung der KWK. So empfiehlt der VDI u.a. eine Unterstützung von Wärme- und Kältespeichern durch das KWKG sowie eine Vereinfachung der Vergütungsmodalitäten und des Antragsverfahrens.
Über zehn Jahre Bologna-Reform waren Anlass für den VDI, Zwischenbilanz zu ziehen und am Beispiel der Ingenieurwissenschaften die Debatte über die künftige Architektur des Hochschulsystems anzufachen. Gemeinsam mit Vertretern aller Hochschultypen, Unternehmenspraktikern und Studierenden hat der VDI seine Analysen und Empfehlungen in einer Stellungnahme gebündelt.
In seinem aktuellen Positionspapier zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden stellt der VDI dar, warum aus Sicht der Ingenieure deutsche Systeme für die Bewertung und Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Gebäuden gestärkt werden müssen und welche zentrale Rolle hierbei einheitliche Kriterien als Basis für deutsche Bewertungs- und Zertifizierungsverfahren spielen.
In seinem Positionspapier „Policy Paper EU research and innovation funding“ nimmt der VDI Stellung zu einem Fragenkatalog der EU Kommission, Generaldirektion Forschung und Innovation, zur Forschungs- und Innovationsförderung.
Der VDI begrüßt in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf des EEG, dass mit dem vorliegenden Entwurf der bisher sehr erfolgreiche Weg bei der Förderung erneuerbarer Energien fortgeschrieben und der Ausbau ihres Anteils an der Stromversorgung weiter vorangetrieben werden soll.
Die EU verfolgt das Ziel, bestehende Hindernisse beim Arbeitsplatzwechsel zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten zu beseitigen und die berufliche Mobilität zu fördern. Hierzu müssen für die Berufsgruppe der Ingenieure insbesondere die Anerkennungsverfahren beruflicher Qualifikationen erheblich beschleunigt und vereinfacht werden.
In seinem Positionspapier zeigt der VDI den Stand der Technik und die sich abzeichnenden Tendenzen der regenerativen Energien auf. Mit seinen Schlussfolgerungen und Empfehlungen soll das Positionspapier helfen, die politische Diskussion um das Für und Wider des regenerativen Energieangebots zu versachlichen.
Weitgehend unbemerkt und ohne vorherige öffentliche Anhörung soll in das novellierte Hochschulgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Bestimmung aufgenommen werden, dass zukünftig wieder Diplom-Titel durch die Hochschulen vergeben werden sollen.
In seinem neuesten Positionspapier nimmt der VDI zu den Kernaussagen des von der Bundesregierung im Oktober vorgestellten Energiekonzepts Stellung. Der VDI begrüßt das Energiekonzept und unterstützt die Vorgehensweise der Bundesregierung darin, Ziele vorzugegeben, deren Umsetzung aber technikoffen erfolgen muss. Ein Schwachpunkt liegt jedoch darin, dass unklar ist, wie Akzeptanz für den Bau von Energieanlagen geschaffen werden kann.
Mit diesem Positionspapier soll aus technisch-wissenschaftlicher Sicht ein Beitrag zur öffentlichen Diskussion über die energetische Qualität der Gebäude in Deutschland geleistet werden. Die energetische Verbesserung des gesamten Gebäudebestandes ist zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele dringend erforderlich. Hier steht die Gesellschaft insgesamt vor großen Herausforderungen. Jeder Bürger, ob Gebäudeeigentümer oder Mieter, wird dazu Beiträge leisten müssen, umdie Klimaschutzziele, die sich Gesellschaft und Politik gesetzt haben, zu erreichen.
We welcome that the criteria to define the criticality of raw materials have been made publicly available. We share the notion that the economic importance of raw materials for key sectors is a crucial aspect in defining criticality. Technological progress will have a significant impact on the future use of raw materials. As technological progress is difficult to predict it will be important to regularly reas‐sess which raw materials are of economic importance. The current raw material consumption by industry sectors cannot be extrapolated into the future.
Der Fachkräftemangel ist in Deutschland besonders bei den Ingenieuren massiv. Der VDI hat den Ingenieurmangel früh identifiziert und in die politische und öffentliche Debatte eingebracht.Der VDI hat in seinem Bereich „Beruf und Arbeitsmarkt“ die relevanten Experten zu diesemThema aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbänden versammelt. Mit den einschlägigen Bundesministerien und den nachgeordneten Behörden (u.a. Bundesagentur für Arbeit) arbeitet der VDI intensiv zusammen.
Im Rahmen der 46. Bundesingenieurkammerversammlung haben die Ingenieurkammern der Länder am 26. März 2010 eine Erklärung mit berufspolitischen Forderungen verabschiedet. Die diese Stellungnahme unterzeichnenden Organisationen lehnen diese Forderungen der Ingenieurkammern ab, da sie einer Verrechtlichung des gesamten deutschen Ingenieurwesens Vorschub leisten würden.
Wie schaffen wir mehr Innovationen? Wie sichern wir eine kostengünstige und umweltverträgliche Energieversorgung? Wie decken wir den Bedarf an hochqualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren? Die richtigen Antworten auf diese Fragen zu finden, ist eine entscheidende Voraussetzung für eine stabile Zukunft. Die Politik muss hierfür geeignete Rahmenbedingungen schaffen. Mit seinen Empfehlungen an den 17. Deutschen Bundestag bietet der VDI hierzu wichtige Anregungen.
Als Beitrag zum Bildungsgipfel 2008 legten BITKOM und VDI ein 5-Punkte-Programm für die technische Bildung vor. Im Fokus stehen die Einführung von Technik- und Informatikunterricht als Pflichtfach in den Schulen, ein Stipendien-Programm für technische Studiengänge, mehr öffentliche Investition in Bildung, die Unterstützung lebenslangen Lernens durch die Hochschulen sowie die Einberufung eines Nationalen Technik-Rates.
Der VDI legt detaillierte Vorschläge zu Bildungsstandards vor, um die bildungspolitische und fachdidaktische Entwicklung der technischen Bildung und des Technikunterrichts zu befördern. Die Empfehlungen richten sich insbesondere an Bildungspolitiker aller Bundesländer.
Über seine Büros in Berlin und Brüssel vertieft der VDI seinen Kontakt zu politischen Entscheidungsträgern auf der nationalen und europäischen Ebene.
Der VDI hat auch im letzten Jahr wieder viel bewegt und sich erfolgreich für den Technikstandort Deutschland eingesetzt. Unser Jahresbericht 2011/12 dokumentiert das gemeinsam Erreichte und steht ganz im Zeichen des Mottos „Technik für Menschen“.