Was ist über die Beantwortung der Fragen hinaus noch wichtig?
Wichtig ist, dass Ihr Gesamtbild Kompetenz und Sympathie ausstrahlt. Ihre Kleidung sollte weder unter- noch übertrieben sein: Mit einem Anzug bzw. Hosenanzug können Sie eigentlich nichts falsch machen, denn Sie zeigen dadurch, dass Sie die Spielregeln des Berufslebens beherrschen. Von einer pompösen Steckfrisur oder zu viel Make-up sollten Sie auf jeden Fall absehen - treten Sie natürlich und gepflegt auf. Absolute Don'ts sind natürlich ungeputzte Schuhe, zerknitterte Hemden, bekleckerte Schlipse und sonstige Fehlgriffe, die Ihr kompetentes Auftreten schmälern könnten.
Dazu Kerstin Kühlborn, KeKCo Coaching und Consulting:
"Sie können sicher sein, dass man aufmerksam Ihre Kleidung und Ihr Auftreten registrieren wird. Der Unternehmensvertreter wird zunächst bewusst oder unbewusst entscheiden, ob Sie aufgrund Ihrer äußeren Erscheinung in das Unternehmen passen. Um jedes Risiko auszuschließen, kommt man also bei den meisten Unternehmen am besten im traditionellen Business-Look. Für Männer heißt das: dunkler Anzug, helles Hemd und Krawatte. Geschäftsfrauen tragen einen Hosenanzug oder ein Kostüm. Sie dürfen das Bein bis zum Knie zeigen, tragen aber stets Strumpfhosen. Alles Aufreizende ist im Vorstellungsgespräch unangemessen."
Seien Sie pünktlich, d.h. fünf Minuten vorher da. Wenn Sie zu spät kommen, wirft das ein schlechtes Licht auf Ihren Ersteindruck. Lässt es sich absolut nicht vermeiden, dass Sie zu spät kommen, wahren Sie die allgemeinen Höflichkeitsregeln und rufen Sie vorher an. Melden Sie sich am Empfang unter Angabe des Namens der Person an, mit dem Sie das Gespräch führen werden. Werden Sie von einer Sekretärin oder einem Sekretär empfangen, behandeln Sie diese Person zuvorkommend - es ist möglich, dass sie oder er auch nach Ihrem Eindruck von Ihnen gefragt wird!
Begrüßen Sie Ihre Gesprächspartnerin bzw. Ihren Gesprächspartner mit einem festen Händedruck, einem Blick in die Augen und einem freundlichen Lächeln. Nehmen Sie ein angebotenes Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee an, denn Sie werden viel sprechen und haben sicher zwischendurch das Bedürfnis, sich kurz zu erfrischen.
Achten Sie während des Gesprächs darauf, nicht "herumzuzappeln", sich ständig durchs Haar zu fahren oder an der Krawatte zu nesteln. Das macht Ihr Gegenüber nervös und lässt Sie nicht ruhig und souverän erscheinen.
Zum Schluss bedanken Sie sich für das Gespräch und verabschieden sich ebenso wie am Anfang mit einem festen Händedruck, einem Blick in die Augen und einem freundlichen Lächeln.


