VDI-Fachbereich Facility-Management
VDI-Richtlinienausschuss 4709
Zentralstaubsauganlagen - Planung und Einsatz im Gebäudemanagement
Gründung: | 21.09.2005 |
Mitglieder: | Die Mitglieder, die in ehrenamtlicher Gemeinschaftsarbeit dem VDI ihr Fachwissen zur Verfügung stellen, repräsentieren die Bereiche Planung, Ausführung, Produkterzeugung, Forschung und Lehre. |
Vorsitzender: | Dipl.-Ing. Bernd Pasterkamp |
Stellvertretender Vorsitzender: | Roland Stanger |
Geschäftsstelle | Verein Deutscher Ingenieure VDI e.V. |
Richtlinienarbeit:
Die Richtlinie VDI 4709 - Zentralstaubsauganlagen - Planung und Einsatz im Gebäudemanagement wird derzeit erarbeitet.
= Entwurf
= zurückgezogen
= überprüft vom zuständigen Ausschuss |
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| Name | Titel | Ausgabedatum | Status |
| VDI 4709 | Zentralstaubsauganlagen - Planung, Prüfung und Einsatz im Gebäudemanagement | 2010-04 | |
Inhalt/Ziele:
Zentralstaubsauganlagen leisten einen Beitrag, um Belastungen der Innenraumluft durch Stäube und flüchtige organische Verbindungen zu reduzieren. Auf der Grundlage der gegenwärtigen, wissenschaftlich-medizinischen Erkenntnisse ist daher der Einsatz zentraler Staubsauganlagen aus hygienischer und präventivmedizinischer Sicht anzuraten. Auch wirtschaftliche und praktische Argumente sprechen für Zentralstaubsauganlagen im Gegensatz zu den herkömmlichen mobilen Staubsaugern.
Die Menschen in den industrialisierten Staaten der gemäßigten Breitengrade verbringen mehr als 90% ihrer Lebenszeit im Innenraum. Daher spielt die Qualität der Innenraumluft eine bedeutsame Rolle für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Biologische und chemische Emissionen sowie physikalische Faktoren können die Qualität der Innenraumluft negativ beeinflussen, so etwa Stäube (Partikel) und flüchtige organische Verbindungen (volatile organic compounds; VOC), die aus zahlreichen und sehr verschiedenartigen Quellen in die Innenraumluft freigesetzt werden können.
Aufgrund ihres Aufbaus und ihrer Funktionsweise stellen konventionelle Staubsauger als Boden- oder Handgeräte eine relevante Quelle für die Belastung der Innenraumluft insbesondere mit feinen und ultrafeinen Partikeln dar. Während die groben Stäube in der Regel im Auffangsystem, z.B. im Beutel des Staubsaugers zurückgehalten werden, werden feine und ultrafeine Partikel – sofern keine speziellen Filter vorhanden sind - über den Auslass des Gerätes in die Innenraumluft verwirbelt.
Mitglieder:
Bender, Klaus-Wilhelm; Castrop-Rauxel
Bessert, Horst-H.; Seeth-Ekholt
Janssen, Jan; Prof. Dr.-Ing.; Berlin
Jesorsky, Reinhold; Dipl.-Ing.; Düsseldorf
Lein, Peter; Dipl.-Ing.; Berlin
Mersch-Sundermann, V.; Professor; Gießen
Pasterkamp, Bernd; Dipl.-Ing.; Saarbrücken
Stanger, Roland; Dettingen
Thurmann, Bernd; Dipl.-Ing., Berlin
Will, Sylvia; Dipl.-Ing. (FH); Dießen
Verantwortlich für diese Seite: | Reinhold Jesorsky |



= Entwurf
= zurückgezogen
= überprüft vom zuständigen Ausschuss