VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU)
Überarbeitung der VDI-Richtlinie „Umweltorientierte Beschaffung indirekter Materialien“
Bei der ökologischen Ausrichtung der Beschaffung liegt bislang der Schwerpunkt auf den direkten Materialien, die unmittelbar Eingang in die (End-)Produkte finden. Demgegenüber erfahren die indirekten Materialien - also Beschaffungsobjekte ohne direkten Bezug zu den (End-)Produkten - bisher keine vergleichbare Aufmerksamkeit.
Die vorliegende Richtlinie VDI 4430 schafft erstmals eine Grundlage, auf der bereits bei der Beschaffung indirekter Materialien die Umweltauswirkungen systematisch berücksichtigt werden können. Sie unterstützt sowohl die Mitarbeiter des operativen Einkaufs als auch die Betriebsbeauftragten für Umweltschutz. Die Richtlinie beinhaltet den Entwurf eines Datenblattes, das als konkretes Instrument in der Beschaffung eingesetzt werden kann. Dazu finden sich viele Anwendungsbeispiele für unterschiedliche Gruppen indirekter Materialien wie etwa Betriebsstoffe, Reinigungsmittel oder Werkzeuge.
Die Richtlinie VDI 4430 „Umweltorientierte Beschaffung indirekter Materialien“ aus dem Jahr 2000 soll jetzt inhaltlich überarbeitet und neu herausgegeben werden. Dazu sucht die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt kompetente Experten, die daran mitwirken möchten.
Interessenten können sich an die E-Mail- Adresse der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt geu@vdi.de wenden.
Fachliche Auskünfte erteilt:
Frau Dr.-Ing. Eleni Konstantinidou
Tel.: 0211/6214-219
- Relevante Links
- Das Inhaltverzeichnis kann unter dem folgenden Link eingesehen werden: www.vdi.de/4430.
- Fachbereich Ressourcenmanagement in der Energie-und Umwelttechnik: www.vdi.de/42179.0.html


