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VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU)

Preis für umweltrelevante Master-/ Diplomarbeiten der VDI-GEU

Träger des Preises 2011

Träger des Preises 2011

Jens Pfeiffer aus Dortmund ist Träger des Preises für umweltrelevante Master- und Diplomarbeiten der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU). Er nahm die Auszeichnung am 26. April 2012 auf der Hannover Messe anlässlich des Chill-Out-Abends für Studenten und Jungingenieure des VDI entgegen. 

 
Der 28-Jährige wurde geehrt für seine Diplomarbeit über „Simulation und experimentelle Untersuchung eines Systems zur dezentralen Hausenergieversorgung durch variable integrierte Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung“, die er am Lehrstuhl für Thermodynamik der Technischen Universität Dortmund schrieb.

 

Pfeiffer untersuchte in seiner Arbeit experimentell eine Versuchsmaschine, die von einem Stirlingmotor-basierten KWK-Betrieb über eine Zwischenstufe bis hin zu einer thermisch angetriebenen Vuilleumier-Wärmepumpe umgeschaltet werden kann. Somit wird erstmals ein dezentrales Hausenergiesystem mit intern variablem Strom-Wärme-Verhältnis realisiert. Durch Auswertung der Messdaten unter Berücksichtiung aller versuchstechnisch bedingten Verlustmechanismen gelang ihm eine belastbare Vorhersage des Betriebsverhaltens einer entsprechenden Maschine in praxistauglicher Ausführung und Leistungsklasse. 

Träger des Preises 2010

Träger des Preises 2010

Am 4. April 2011 verlieh Klaus Büdicker, Mitglied des Vorstandes der VDI-GEU, auf dem  VDI-Stand an der Hannover Messe den Preis für umweltrelevante Master-/Diplomarbeiten der VDI-GEU.

 

Dipl.-Ing. Paula Rieche (24) aus Halle an der Saale wurde für ihre Arbeit über „Untersuchungen zum Einfluss von Wäscherbetriebsweise, Feuerung, DeNOx-Anlage und von Zusatzstoffen auf die Quecksilbereinbindung in REA-Waschsuspensionen von Steinkohlekraftwerken“ ausgezeichnet, die sie an der Martin-Luther Universität Wittenberg unter der Leitung von Professor Köser schrieb. Rieche beleuchtet das Thema vielseitig und praxisnah, indem sie auch Versuchsergebnisse präsentiert und Fehlerbetrachtungen mit einbezieht.

 

  

 

 

Dipl.-Phys. Martin Horbanski (29) aus Heidelberg erhielt die Auszeichnung für seine Arbeit über ein „kompaktes Resonator basiertes Instrument für insitu-Messungen für Stickstoffdioxid“. Er schrieb sie unter der Leitung von Professor Ulrich Platt am Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg. Die Arbeit überzeugte die Jury durch die komplexe Auseinandersetzung mit dem Thema. Horbanski legt anspruchsvoller Literatur zugrunde und verknüpft Theorie und Praxis sinnvoll.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Träger des Preises 2009:

Träger des Preises 2009:

Sven Weißbach aus Halle und Martin Stegmann aus Hildesheim teilen sich den Preis für umweltrelevante Master-/Diplomarbeiten 2009 der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt. Verliehen wurde die Auszeichnung am 19. April 2010 von Klaus Büdicker, Mitglied des Vorstandes der VDI-GEU, im Rahmen der Business Talks des VDI an der Hannover Messe.
 
Der 32-jährige Sven Weißbach, der an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg den Studiengang Chemie- und Umweltingenieurwesen studierte, wurde für seine Arbeit „Zur Abscheidung von gelöstem und dampfförmigem Quecksilber in Waschsuspensionen von Abgas-Entschwefelungsanlagen in Kraftwerken – Untersuchungen zum Einfluss schwefel- und cyanidhaltiger Additive“ ausgezeichnet. Sie überzeugte die Jury durch die umfassende und ingenieurmäßige Untersuchung des Themas und die fundierten wissenschaftlichen Ergebnisse. Neben der Bewertung hinsichtlich der Quecksilberabscheidung der Additive werden ökologische und wirtschaftliche Gesichtspunkte beleuchtet. Weißbach erhielt 1000 Euro und eine Urkunde.

 

 


Martin Stegmann (29) legte sein Examen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin im Studiengang Umwelttechnik/Regenerative Energien ab. Er wurde geehrt für seine Abschlussarbeit „Untersuchung solar gekoppelter Wärmepumpensysteme mit Photovoltaisch-Thermischem Kollektor“. Den Preis erhielt er  für seine Abschlussarbeit. Darin untersuchte er das Thema tiefgreifend und vielschichtig. Es gelang ihm, neue Erkenntnisse auf einem bisher nur wenig untersuchten Gebiet zu gewinnen und so einen Beitrag  für weitere Entwicklungs- und Forschungsaktivitäten im Bereich der solar gekoppelten Wärmepumpen zu leisten. Stegmann erhielt 500 Euro und eine Urkunde.

 

 

 

 

 

Träger des Preises 2008:

Träger des Preises 2008:

Den Preis für umweltrelevante Master-/Diplomarbeiten 2008 erhielt Sebastian John aus Hamburg. Die feierliche Preisverleihung fand am 20. April 2009 anlässlich der Business-Talks des VDI auf der Hannover-Messe statt.  Der 27jährige John studierte an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg die Fachrichtung Umwelttechnik. Er schrieb seine Diplomarbeit über das Thema „Optimierung von Isolierverglasungen für den Einsatz in Hochleistungsflachkollektoren anhand von energetischen mechanischen Untersuchungen“. John untersucht darin den Einfluss des Abstands zwischen Absorber und unterer Glasscheibe sowie den des Abstands beider Glasscheiben auf die mechanischen Belastungen der Verglasung. Er prüft  die energetischen Verluste über der transparenten Abdeckung und optimiert sie experimentell. Zusätzlich betrachtet der Verfasser die Wärmeverluste anhand von in der Literatur bekannten Wärmetransportgleichungen theoretisch  und vergleicht sie mit seinen probeweise ermittelten Ergebnissen.

 

 

 

 

Träger des Preises 2007:

Träger des Preises 2007:

Am 21. April 2008 anlässlich der Business-Talks des VDI auf der Hannover Messe wurde der Preis für umweltrelevante Bachelor-/Master-/Diplomarbeiten 2007 verliehen: Der 27-jährige Jan Schütze wurde ausgezeichnet für seine Diplomarbeit über neue Verfahrensansätze, Jod aus röntgenkontrastmittelhaltigen Krankenhausabwässern abzubauen. Die Deiodierung mit Metallen vergleicht er darin mit der durch Ozon. Schütze hat sich ingenieurmäßig und wissenschaftlich fundiert mit dem Thema auseinander gesetzt, innovative Lösungsansätze aufgezeigt und wirtschaftliche Betrachtungen einbezogen. Mit ihren Ergebnissen betritt die Arbeit nach Meinung der Jury fachliches Neuland und wird in der Fachwelt erhebliche Resonanz erfahren. Schütze studierte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am Institut für Umwelttechnik. 

 

 

 

 

 

 

 

Jens Glembin wurde geehrt für seine Diplomarbeit über Simulation und Validierung eines solar unterstützten Wärmepumpensystems eines Einfamilienhauses. Der 29-Jährige greift die aktuelle CO2-Problematik im Hinblick auf effiziente Energienutzung auf und bewertet die Ergebnisse kritisch und umfassend. Dabei bezieht er auch betriebswirtschaftliche Aspekte ein. Die Jury erkennt die Arbeit als ingenieurmäßig, formal überzeugend und praxisorientiert an. Glembins Arbeit entstand an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Life Sciences und am Institut für Solarenergieforschung GmbH Hameln/Emmersthal. Sie gehört zum von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützten Projekt „Unverglaste Metalldach-Sonnenkollektoren in Wärmeversorgungssystemen“.

 

 

 

Träger des Preises 2006:

Mit dem Preis für das Jahr 2006 zeichnete die VDI-Koordinierungsstelle Umwelttechnik drei gleichwertige hervorragende Abschlussarbeiten aus. Die feierliche Preisverleihung fand am 16. April im Rahmen der „BusinessTalks“ des VDI anlässlich der Hannover Messe 2007 statt. Die Jury bewertete die zukunftsweisende Ausrichtung und die ingenieurmäßige Substanz der Arbeiten, die für den VDI und die VDI-KUT hohen Wert haben. Alle drei setzen sich mit innovativen technischen Themen auseinander, die sowohl ökologisch als auch öko-nomisch und sozial relevant sind. Auch der persönliche Einsatz und das „Über-den-Tellerrand-Schauen“ wurden berücksichtigt:

 

 

  

Simone Deiringer, die an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin den Studiengang Umwelttechnik/Regenerative Energien absolvierte, wurde für ihre Arbeit zum Thema „Untersuchung des Installationspotenzials von Photovoltaikpumpsystemen (PVPS) in Kuba“ ausgezeichnet.  

 

 

 

 

 

 

  

Marek Gawor, der an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus im Internationalen Studiengang Environmental and Resource Management sein Examen ablegte, erhielt den Preis für seine Arbeit „Vergleichende Ökobilanzierung von den Gasturbinen V64.3 und SGT-1000F“.

 

 

 

 

 

 

 

  

Moritz Schack, der an der Technischen Universität Braunschweig den Studiengang Informations-Systemtechnik studierte, bearbeitete das Thema „Untersuchungen zur Reduzierung der Exposition unter Verwendung von hybriden (DVB-H/UMTS)-Netzen“.

 

 

Trägerin des Preises 2004:

Trägerin des Preises 2004:

Am 14. April 2005 nahm Margareta Zimbelmann aus der Hand des KUT-Vorsitzenden den Diplompreis 2004 der VDI-KUT entgegen. Die feierliche Verleihung fand im Rahmen des vom VDI an der Hannover Messe eingerichteten European Engineers Forums statt. Zimbelmann wurde ausgezeichnet für ihre Diplomarbeit „Chancen der Aufforstung an einem ariden Standort unter Verwendung salzhaltigen Wassers – dargestellt am Beispiel der Region Kebili, Zentraltunesien“.
Es ist hervorragend gelungen, sich in ganzheitlicher ingenieurmäßiger Weise mit dem umweltrelevanten Thema auseinander zu setzen. Sie stellt die gängigen Bewässerungstechniken bezüglich ihrer Eignung für das Vorhaben dar und beschreibt deren jeweilige Vor- und Nachteile. Darüber hinaus entwickelt sie eigene Vorschläge für ein einfaches, kostenarmes, aber effizientes Bewässerungsverfahren für Aufforstungen für den Standort Kebili und berechnet dieses für einen konkreten Bewässerungsfall.

Träger des Preises 2003:

Träger des Preises 2003:

Am 21. April 2004 wurde der Preis für umweltrelevante Diplomarbeiten im Rahmen der „business talks“ des VDI bei der Hannover Messe, aufgeteilt unter zwei Preisträger, verliehen.

 Andrea Lucienne Brade, die an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Maschinenbau, Studienrichtung Fertigungstechnik studierte, wurde für ihre Arbeit „Integrierte Produktpolitik bei medizinischen Systemen: Anforderungen an eine rechnergestützte Umsetzung von End-of-Life-Strategien für medizinische Diagnosesysteme“ ausgezeichnet. Diese ist entstanden im Rahmen eines Projektes “IPP bei medizinischen Systemen“ zur Etablierung eines Systems, das es unter ökonomischen und ökologischen Aspekten ermöglicht, gebrauchte medizinische Geräte vom Markt zurück zu nehmen, diese entsprechend spezifischer Refurbishing-Strategien aufzuarbeiten und erneut in den Verkehr zu bringen.

 

Der andere Preisträger des Preises 2003 ist Tobias Glenz, der an der Fachhochschule Wiesbaden Umwelttechnik/ Umweltmesstechnik studierte. Er wurde für seine Diplomarbeit „Untersuchung und Optimierung einer UV-Desinfektionsanlage zur Trinkwasserdesinfektion“ ausgezeichnet, in der eine sich in der Entwicklungsphase befindende, mehrfach patentierte Anlage untersucht und eine anlagentechnische Optimierung durchgeführt wird. Die Arbeit setzt sich mit einem vor allem im Hinblick auf Drittweltländer praxisrelevanten Fachgebiet auseinander.

 

 

Träger des Preises 2002:

Träger des Preises 2002:

Bernd P. Schwald, der an der Universität Stuttgart Umweltschutztechnik studierte, ist der erste Träger des Preises für umweltrelevante Diplomarbeiten der VDI-KUT. Die mit 1500 Euro dotierte Auszeichnung wurde ihm am 13. Mai 2003 anlässlich des Fachkongresses „Zukunft der Fahrzeug- und Verkehrstechnik“ des Deutschen Ingenieurtages in Münster feierlich verliehen. Er erhielt sie für seine Diplomarbeit „Auswahl verfahrenstechnischer Technologien unter Nutzung synergetischer Ansätze beim Altautomobilrecycling“. In dieser Arbeit werden schwerpunktmäßig die momentan verfügbaren Technologien gegenübergestellt und im Hinblick auf die künftige Nutzung von möglichen Synergien bewertet. Neben den aktuellen Verfahren werden auch künftig mögliche Methoden einbezogen, die noch nicht den Stand der Technik darstellen, aber vor allem im Hinblick auf zukünftig verschärfte gesetzliche Regelungen Potentiale aufweisen.

Trägerin des Preises 2004:

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Margaretha Zimbelmann

Am 14. April 2005 nahm Margareta Zimbelmann aus der Hand des KUT-Vorsitzenden den Diplompreis 2004 der VDI-KUT entgegen. Die feierliche Verleihung fand im Rahmen des vom VDI an der Hannover Messe eingerichteten European Engineers Forums statt. Zimbelmann wurde ausgezeichnet für ihre Diplomarbeit „Chancen der Aufforstung an einem ariden Standort unter Verwendung salzhaltigen Wassers – dargestellt am Beispiel der Region Kebili, Zentraltunesien“.
Es ist hervorragend gelungen, sich in ganzheitlicher ingenieurmäßiger Weise mit dem umweltrelevanten Thema auseinander zu setzen. Sie stellt die gängigen Bewässerungstechniken bezüglich ihrer Eignung für das Vorhaben dar und beschreibt deren jeweilige Vor- und Nachteile. Darüber hinaus entwickelt sie eigene Vorschläge für ein einfaches, kostenarmes, aber effizientes Bewässerungsverfahren für Aufforstungen für den Standort Kebili und berechnet dieses für einen konkreten Bewässerungsfall.
 
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