VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU)
Betriebssicherheitsmanagement-Systeme (BSM)

VDI-Richtlinie gibt eine Handlungsanleitung zum Einführen eines BSM (Bild: © Gerd Altmann / Pixelio)
Die Diskussionen in der Fachwelt haben die Notwendigkeit einer VDI-Richtlinie zum Thema „Betriebssicherheitsmanagement-Systeme“ gezeigt. Deshalb erarbeitet die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt die Richtlinie VDI 4055 als Handlungsanleitung für Unternehmer, die ein BSM in ihren Betrieben einführen wollen.
Durch die fortschreitende Deregulierung von Gesetzen, Vorschriften und Regeln wird die eigenverantwortliche und betriebsspezifische Umsetzung eines BSM durch den Unternehmer zu einer unverzichtbaren Herausforderung. Das BSM muss prozessorientiert sein und nachhaltig umgesetzt sowie aktuell gehalten werden. Es kann Rechtssicherheit für das gesamte Unternehmen schaffen, denn es stellt ein übergeordnetes vernetzendes Managementsystem zur ganzheitlichen Gestaltung, Lenkung und Entwicklung eines Unternehmens dar. Mittels eines BSM können die Risiken, die mit betrieblichen Prozessen verbundenen sind, ermittelt und minimiert sowie akzeptable Restrisiken definiert werden.
Das Betriebssicherheitsmanagement-System ersetzt keine vorhandenen Managementsysteme wie zum Beispiel ArbeitsschutzMS, FacilityMS, QualitätsMS, UmweltschutzMS. Es ist ein operatives Instrument zur Bündelung und prozessorientierten Vernetzung vorhandener Systeme, um Synergien optimal zu nutzen und Effizienz zu steigern. Das BSM verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und erfüllt die zeitgemäßen Forderungen nach einem optimal strukturierten Vorgehen sowie vernetztem Wirken in allen Unternehmensbereichen. Es ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor zur optimierten Nutzung der Ressourcen.
Fachlicher Ansprechpartner in der VDI-GEU ist:
Dr.-Ing. Ernst-Günter Hencke
Telefon: +49 211 6214-416
E-Mail: hencke@vdi.de
- Relevante Links
- Fachbereich Management und Sicherheit in der Energie- und Umwelttechnik der VDI-GEU: www.vdi.de/42178.0.html

