Erkenntnisgewinne durch Erweiterung konventioneller Prüfmethoden Das vierte VDI-TUM-Expertenforum am FRM II beschäftigte sich mit Prüfmethoden zur Untersuchung von Bauteilen und Werkstoffen. Wie bereits in den vergangenen drei Foren wurden ausgewiesene Experten aus Industrie und Wissenschaft anhand praktischer Beispiele die Methoden erkärt und Lösungen aufzeigt.
Das 3. VDI-Expertenforum am FRM II lenkt den Fokus auf die zerstörungsfreie Prüfung von Werkstoffen und Bauteilen für technische Anwendungen im industriellen Umfeld.
Das VDI-Expertenforum zur Schadensanalyse stellt die Vorteile und Möglichkeiten zerstörungsfreier Prüfverfahren, wie 3D-CT, Radiographie, Ultraschall oder Lockin-Thermographie an konkreten Beispielen der industriellen und wissenschaftlichen Anwendung dar. Hier sollen vor allem auch Anknüpfungspunkte und Besonderheiten der noch weitgehend unbekannten neutronenbasierten Prüfverfahren aufgezeigt werden.
Ziel des Forums ist die Vorstellung und Diskussion der Potentiale der Neutronenstrahlung zur Messung von Werkstoff- und Bauteileigenschaften. Das VDI-Expertenforum stellt die Vorteile und Möglichkeiten der Neutronenstrahlung in Abgrenzung zu anderen Untersuchungsverfahren dar, die von der atomaren bis zur makroskopischen Skala reichen.
Der VDI-Fachausschuss „Anwendungsnahe Zerstörungsfreie Werkstoff- und Bauteilprüfung“ treibt die problemorientierte Entwicklung der NDT-Methoden voran bis hin zur Erarbeitung von Standards und sucht dazu gezielt die Kooperation mit anderen etablierten Verbänden und Einrichtungen. Dazu zählt unter anderem auch die Bereitstellung von Kommunikationsplattformen wie Konferenzen, Workshops und Expertenforen.
Ein Schwerpunkt der Entwicklungsarbeiten im Materialbereich liegt im Leichtbau und in Hochleistungswerkstoffen sowie deren Technologien insbesondere für Automobile und Flugzeuge. Neue Metalle wie hochfeste Stahlvarianten oder neue Aluminiumlegierungen spielen ebenso eine wesentliche Rolle, wie der steigende Einsatz von neuen Kunststoffen.
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