VDI-Gesellschaft Materials Engineering
Regionale Veranstaltungen Werkstofftechnik
| Württembergischer Ingenieurverein | |
| Maßhaltigkeit von Kunststoff-Formteilen | |
| Veranstaltungsdatum: | 11.03.2013 - 12.03.2013 |
| Uhrzeit: | 09:00 |
| Veranstaltungsort: | Stuttgart |
| Straße: | Hamletstraße 11 |
| Gebäude: | VDI-Haus |
| Veranstaltungstyp: | Seminar |
| Kurzbeschreibung: | 2-tägiges Seminar (Ende ca. 17.30 Uhr) – Toleranzbewusste Produktgestaltung in der Kunststofftechnik • Grundlagen einer funktions- und kostenbewussten Tolerierung • Kunststofftechnische Grundlagen für die Maßtolerierung • Normungsvorschlag als Ersatz für DIN 16901 • Toleranzbewusste Gestaltung von Kunststoff-Formteilen vor dem Hintergrund moderner Entwicklungstechnologien Bei der Gestaltung von Kunststoff-formteilen überzogene Forderungen und unnötige „Angst-Toleranzen“ vermeiden Programm: Prof. Bernd-Rüdiger Meyer Die Maßhaltigkeit beeinflussenden Eigenschaften der Kunststoffe ››Stoffstruktur und Kunststoffgruppen ››Thermische und rheologische Eigenschaften ››Fließverhalten, Kompressibilität Toleranzarten, Passungssysteme und Tolerierungsgrundsätze ››Maß-, Gestalt- und Rauheitstoleranzen (GPS-Normen) ››Unabhängigkeits- und Hüllprinzip ››Toleranzfeldlage, Art der Tolerierung Dirk Falke Papierzeichnungen oder 3D-CAD-Modell ››Geltungsbereich der Papierzeichnung (2D-Darstellung) ››Vorteile und Rationalisierungspotenzial der 3D-Modelle ››Grenzen von Zeichnungen und 3D-Modellen Allgemeine Grundsätze der Formteilentwicklung ››Allgemeine Bemerkungen ››Charakterisierung der Kooperationspartner ››Begriffsbestimmung zum Kunststoff-Teil Prof. Bernd-Rüdiger Meyer Maßbezugsebenen für Fertigung und Anwendung der Formteile ››Maßverschiebungen und Maßtoleranzen ››Haupteinflussfaktoren bei der Anwendung der Formteile ››Abnahme- und Anwendungsbedingungen Dirk Falke Grundsätze und aktuelle Schwachstellen der Formteil- Tolerierung ››Toleranzfeldlagen ››Verzug von Kunststoff-Teilen ››Festlegung der Schwindung Werkzeugkonzeption und deren Einfluss auf die Maßhaltigkeit von Formteilen ››Werkzeuge sind Unikate! ››Werkzeugkonzeption – Werkzeugkonstruktion ››Einfluss der Werkzeugspezifikation auf die Maßhaltigkeit Prof. Bernd-Rüdiger Meyer Einflussfaktoren für Maß- und Gestaltabweichungen ››Hauptursachen für Maßabweichungen ››Hauptursachen für Form-, Lage- und Winkelabweichungen Ursachen und Beeinflussbarkeit der Verarbeitungsschwindung und Anisotropie ››Einfluss von Verarbeitungsschwindung und Anisotropie auf die Fertigungsgenauigkeit ››Physikalische Ursachen und deren Tendenzen bei der Fertigung ››Schwindungs-Anisotropie und Formteilverzug Normungsvorschlag als Ersatz für die zurückgezogene DIN 16901 ››Toleranzgruppendefinition und Grundtoleranzgrade ››Verfahrens- und Werkstoffeinfluss ››Einbeziehung der Werkzeugkonturtoleranzen Prof. Bernd-Rüdiger Meyer / Dirk Falke Methodik zur Bestimmung der anwendungsbedingten Maßverschiebung ››Demonstration am Beispiel Änderungen am Inhalt und Ablauf des Seminars bleiben vorbehalten. Zum Thema: Die Anzahl von Kunststoff-Formteilen nimmt in der technischen Produktentwicklung stetig zu. Viele Konstrukteure sind jedoch mit einer toleranzbewussten Produktgestaltung überfordert, da sie häufig noch „in Metall“ denken und somit gegen grundlegende Konstruktionsregeln für Kunststoff-Formteile verstoßen. Die Folgen sind unter anderem unnötig hohe Genauigkeiten („Angst-Toleranzen“) und somit einerseits hohe Kosten ohne nennenswerte Steigerung der Produktqualität. Andererseits kann dies Rechtstreitigkeiten zwischen Kunde und Lieferanten zur Folge haben, da die geforderten Toleranzen vielfach nicht eingehalten werden können. Weiterhin werden werkstoffspezifische Besonderheiten von Kunststoffen, wie zum Beispiel die Maß- und Formänderung durch Wasseraufnahme oder Temperatureinflüsse bei der Produktentwicklung nicht berücksichtigt. Vielfach ist auch nicht hinreichend bekannt, dass eine Reihe grundlegender Normen wie zum Beispiel DIN 16901 zurückgezogen wurden. Es gilt aber auch für Kunststoff-Formteile der alte Leitsatz: „Produziere nur so viel Qualität, wie der Kunde auch bereit ist zu bezahlen“. Kunststoffgerechtes Konstruieren, Tolerieren und auch das Fertigen sollten die Grundlage des gesamten Entwicklungs- und Produktionsprozesses sein. Hieraus ergeben sich beispielhaft einige grundsätzliche Leitlinien: · Kunststoff-Formteile erfordern aufgrund nicht vermeidbarer, material- und prozessbedingter Schwindungsstreuungen deutlich größere Toleranzen im Vergleich zu spanend bearbeiteten metallischen Werkstücken. · Die Frage, ob die geforderten Toleranzen eingehalten werden können, hängt in erheblichem Maße von der zu tolerierenden Bauteilabmessung ab. · Der Konstrukteur muss verfahrenstechnisch unterschiedliche Toleranzwerte für werkzeuggebundene Maße und nicht werkzeuggebundene Maße vorsehen. Im Seminarpreis enthalten ist die Broschüre der TecPart „Formteilentwicklung und Werkzeugbau – Grundsätze zur Konzeption und Tolerierung“. Sie gilt als Vorläufer für die künftige Norm. Referenten: Prof. Dipl.-Ing. Bernd-Rüdiger Meyer, Fürstenwalde Dipl.-Ing. Dirk Falke, Ingenieurbüro Falke, Gutachter, Sukow Seminarpreis: EUR 960,00 VDI-Mitglieder: EUR 900,00 Je Seminartag sind EUR 25,00 für Beköstigung enthalten. |
| wieland@vdi-stuttgart.de | |
| anmelden | |
| Detailbeschreibung: Allgemeine Geschäftsbedingungen und weitere Informationen:
Kontakt: VDI-Fortbildungszentrum Stuttgart Hamletstr. 11 70563 Stuttgart Tel. 0711/13163-10 Fax 0711/13163-60 | |
Regionale Veranstaltungen Nanotechnik
| Württembergischer Ingenieurverein | |
| Maßhaltigkeit von Kunststoff-Formteilen | |
| Veranstaltungsdatum: | 11.03.2013 - 12.03.2013 |
| Uhrzeit: | 09:00 |
| Veranstaltungsort: | Stuttgart |
| Straße: | Hamletstraße 11 |
| Gebäude: | VDI-Haus |
| Veranstaltungstyp: | Seminar |
| Kurzbeschreibung: | 2-tägiges Seminar (Ende ca. 17.30 Uhr) – Toleranzbewusste Produktgestaltung in der Kunststofftechnik • Grundlagen einer funktions- und kostenbewussten Tolerierung • Kunststofftechnische Grundlagen für die Maßtolerierung • Normungsvorschlag als Ersatz für DIN 16901 • Toleranzbewusste Gestaltung von Kunststoff-Formteilen vor dem Hintergrund moderner Entwicklungstechnologien Bei der Gestaltung von Kunststoff-formteilen überzogene Forderungen und unnötige „Angst-Toleranzen“ vermeiden Programm: Prof. Bernd-Rüdiger Meyer Die Maßhaltigkeit beeinflussenden Eigenschaften der Kunststoffe ››Stoffstruktur und Kunststoffgruppen ››Thermische und rheologische Eigenschaften ››Fließverhalten, Kompressibilität Toleranzarten, Passungssysteme und Tolerierungsgrundsätze ››Maß-, Gestalt- und Rauheitstoleranzen (GPS-Normen) ››Unabhängigkeits- und Hüllprinzip ››Toleranzfeldlage, Art der Tolerierung Dirk Falke Papierzeichnungen oder 3D-CAD-Modell ››Geltungsbereich der Papierzeichnung (2D-Darstellung) ››Vorteile und Rationalisierungspotenzial der 3D-Modelle ››Grenzen von Zeichnungen und 3D-Modellen Allgemeine Grundsätze der Formteilentwicklung ››Allgemeine Bemerkungen ››Charakterisierung der Kooperationspartner ››Begriffsbestimmung zum Kunststoff-Teil Prof. Bernd-Rüdiger Meyer Maßbezugsebenen für Fertigung und Anwendung der Formteile ››Maßverschiebungen und Maßtoleranzen ››Haupteinflussfaktoren bei der Anwendung der Formteile ››Abnahme- und Anwendungsbedingungen Dirk Falke Grundsätze und aktuelle Schwachstellen der Formteil- Tolerierung ››Toleranzfeldlagen ››Verzug von Kunststoff-Teilen ››Festlegung der Schwindung Werkzeugkonzeption und deren Einfluss auf die Maßhaltigkeit von Formteilen ››Werkzeuge sind Unikate! ››Werkzeugkonzeption – Werkzeugkonstruktion ››Einfluss der Werkzeugspezifikation auf die Maßhaltigkeit Prof. Bernd-Rüdiger Meyer Einflussfaktoren für Maß- und Gestaltabweichungen ››Hauptursachen für Maßabweichungen ››Hauptursachen für Form-, Lage- und Winkelabweichungen Ursachen und Beeinflussbarkeit der Verarbeitungsschwindung und Anisotropie ››Einfluss von Verarbeitungsschwindung und Anisotropie auf die Fertigungsgenauigkeit ››Physikalische Ursachen und deren Tendenzen bei der Fertigung ››Schwindungs-Anisotropie und Formteilverzug Normungsvorschlag als Ersatz für die zurückgezogene DIN 16901 ››Toleranzgruppendefinition und Grundtoleranzgrade ››Verfahrens- und Werkstoffeinfluss ››Einbeziehung der Werkzeugkonturtoleranzen Prof. Bernd-Rüdiger Meyer / Dirk Falke Methodik zur Bestimmung der anwendungsbedingten Maßverschiebung ››Demonstration am Beispiel Änderungen am Inhalt und Ablauf des Seminars bleiben vorbehalten. Zum Thema: Die Anzahl von Kunststoff-Formteilen nimmt in der technischen Produktentwicklung stetig zu. Viele Konstrukteure sind jedoch mit einer toleranzbewussten Produktgestaltung überfordert, da sie häufig noch „in Metall“ denken und somit gegen grundlegende Konstruktionsregeln für Kunststoff-Formteile verstoßen. Die Folgen sind unter anderem unnötig hohe Genauigkeiten („Angst-Toleranzen“) und somit einerseits hohe Kosten ohne nennenswerte Steigerung der Produktqualität. Andererseits kann dies Rechtstreitigkeiten zwischen Kunde und Lieferanten zur Folge haben, da die geforderten Toleranzen vielfach nicht eingehalten werden können. Weiterhin werden werkstoffspezifische Besonderheiten von Kunststoffen, wie zum Beispiel die Maß- und Formänderung durch Wasseraufnahme oder Temperatureinflüsse bei der Produktentwicklung nicht berücksichtigt. Vielfach ist auch nicht hinreichend bekannt, dass eine Reihe grundlegender Normen wie zum Beispiel DIN 16901 zurückgezogen wurden. Es gilt aber auch für Kunststoff-Formteile der alte Leitsatz: „Produziere nur so viel Qualität, wie der Kunde auch bereit ist zu bezahlen“. Kunststoffgerechtes Konstruieren, Tolerieren und auch das Fertigen sollten die Grundlage des gesamten Entwicklungs- und Produktionsprozesses sein. Hieraus ergeben sich beispielhaft einige grundsätzliche Leitlinien: · Kunststoff-Formteile erfordern aufgrund nicht vermeidbarer, material- und prozessbedingter Schwindungsstreuungen deutlich größere Toleranzen im Vergleich zu spanend bearbeiteten metallischen Werkstücken. · Die Frage, ob die geforderten Toleranzen eingehalten werden können, hängt in erheblichem Maße von der zu tolerierenden Bauteilabmessung ab. · Der Konstrukteur muss verfahrenstechnisch unterschiedliche Toleranzwerte für werkzeuggebundene Maße und nicht werkzeuggebundene Maße vorsehen. Im Seminarpreis enthalten ist die Broschüre der TecPart „Formteilentwicklung und Werkzeugbau – Grundsätze zur Konzeption und Tolerierung“. Sie gilt als Vorläufer für die künftige Norm. Referenten: Prof. Dipl.-Ing. Bernd-Rüdiger Meyer, Fürstenwalde Dipl.-Ing. Dirk Falke, Ingenieurbüro Falke, Gutachter, Sukow Seminarpreis: EUR 960,00 VDI-Mitglieder: EUR 900,00 Je Seminartag sind EUR 25,00 für Beköstigung enthalten. |
| wieland@vdi-stuttgart.de | |
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| Detailbeschreibung: Allgemeine Geschäftsbedingungen und weitere Informationen:
Kontakt: VDI-Fortbildungszentrum Stuttgart Hamletstr. 11 70563 Stuttgart Tel. 0711/13163-10 Fax 0711/13163-60 | |
Regionale Veranstaltungen Kunststofftechnik
| Württembergischer Ingenieurverein | |
| Maßhaltigkeit von Kunststoff-Formteilen | |
| Veranstaltungsdatum: | 11.03.2013 - 12.03.2013 |
| Uhrzeit: | 09:00 |
| Veranstaltungsort: | Stuttgart |
| Straße: | Hamletstraße 11 |
| Gebäude: | VDI-Haus |
| Veranstaltungstyp: | Seminar |
| Kurzbeschreibung: | 2-tägiges Seminar (Ende ca. 17.30 Uhr) – Toleranzbewusste Produktgestaltung in der Kunststofftechnik • Grundlagen einer funktions- und kostenbewussten Tolerierung • Kunststofftechnische Grundlagen für die Maßtolerierung • Normungsvorschlag als Ersatz für DIN 16901 • Toleranzbewusste Gestaltung von Kunststoff-Formteilen vor dem Hintergrund moderner Entwicklungstechnologien Bei der Gestaltung von Kunststoff-formteilen überzogene Forderungen und unnötige „Angst-Toleranzen“ vermeiden Programm: Prof. Bernd-Rüdiger Meyer Die Maßhaltigkeit beeinflussenden Eigenschaften der Kunststoffe ››Stoffstruktur und Kunststoffgruppen ››Thermische und rheologische Eigenschaften ››Fließverhalten, Kompressibilität Toleranzarten, Passungssysteme und Tolerierungsgrundsätze ››Maß-, Gestalt- und Rauheitstoleranzen (GPS-Normen) ››Unabhängigkeits- und Hüllprinzip ››Toleranzfeldlage, Art der Tolerierung Dirk Falke Papierzeichnungen oder 3D-CAD-Modell ››Geltungsbereich der Papierzeichnung (2D-Darstellung) ››Vorteile und Rationalisierungspotenzial der 3D-Modelle ››Grenzen von Zeichnungen und 3D-Modellen Allgemeine Grundsätze der Formteilentwicklung ››Allgemeine Bemerkungen ››Charakterisierung der Kooperationspartner ››Begriffsbestimmung zum Kunststoff-Teil Prof. Bernd-Rüdiger Meyer Maßbezugsebenen für Fertigung und Anwendung der Formteile ››Maßverschiebungen und Maßtoleranzen ››Haupteinflussfaktoren bei der Anwendung der Formteile ››Abnahme- und Anwendungsbedingungen Dirk Falke Grundsätze und aktuelle Schwachstellen der Formteil- Tolerierung ››Toleranzfeldlagen ››Verzug von Kunststoff-Teilen ››Festlegung der Schwindung Werkzeugkonzeption und deren Einfluss auf die Maßhaltigkeit von Formteilen ››Werkzeuge sind Unikate! ››Werkzeugkonzeption – Werkzeugkonstruktion ››Einfluss der Werkzeugspezifikation auf die Maßhaltigkeit Prof. Bernd-Rüdiger Meyer Einflussfaktoren für Maß- und Gestaltabweichungen ››Hauptursachen für Maßabweichungen ››Hauptursachen für Form-, Lage- und Winkelabweichungen Ursachen und Beeinflussbarkeit der Verarbeitungsschwindung und Anisotropie ››Einfluss von Verarbeitungsschwindung und Anisotropie auf die Fertigungsgenauigkeit ››Physikalische Ursachen und deren Tendenzen bei der Fertigung ››Schwindungs-Anisotropie und Formteilverzug Normungsvorschlag als Ersatz für die zurückgezogene DIN 16901 ››Toleranzgruppendefinition und Grundtoleranzgrade ››Verfahrens- und Werkstoffeinfluss ››Einbeziehung der Werkzeugkonturtoleranzen Prof. Bernd-Rüdiger Meyer / Dirk Falke Methodik zur Bestimmung der anwendungsbedingten Maßverschiebung ››Demonstration am Beispiel Änderungen am Inhalt und Ablauf des Seminars bleiben vorbehalten. Zum Thema: Die Anzahl von Kunststoff-Formteilen nimmt in der technischen Produktentwicklung stetig zu. Viele Konstrukteure sind jedoch mit einer toleranzbewussten Produktgestaltung überfordert, da sie häufig noch „in Metall“ denken und somit gegen grundlegende Konstruktionsregeln für Kunststoff-Formteile verstoßen. Die Folgen sind unter anderem unnötig hohe Genauigkeiten („Angst-Toleranzen“) und somit einerseits hohe Kosten ohne nennenswerte Steigerung der Produktqualität. Andererseits kann dies Rechtstreitigkeiten zwischen Kunde und Lieferanten zur Folge haben, da die geforderten Toleranzen vielfach nicht eingehalten werden können. Weiterhin werden werkstoffspezifische Besonderheiten von Kunststoffen, wie zum Beispiel die Maß- und Formänderung durch Wasseraufnahme oder Temperatureinflüsse bei der Produktentwicklung nicht berücksichtigt. Vielfach ist auch nicht hinreichend bekannt, dass eine Reihe grundlegender Normen wie zum Beispiel DIN 16901 zurückgezogen wurden. Es gilt aber auch für Kunststoff-Formteile der alte Leitsatz: „Produziere nur so viel Qualität, wie der Kunde auch bereit ist zu bezahlen“. Kunststoffgerechtes Konstruieren, Tolerieren und auch das Fertigen sollten die Grundlage des gesamten Entwicklungs- und Produktionsprozesses sein. Hieraus ergeben sich beispielhaft einige grundsätzliche Leitlinien: · Kunststoff-Formteile erfordern aufgrund nicht vermeidbarer, material- und prozessbedingter Schwindungsstreuungen deutlich größere Toleranzen im Vergleich zu spanend bearbeiteten metallischen Werkstücken. · Die Frage, ob die geforderten Toleranzen eingehalten werden können, hängt in erheblichem Maße von der zu tolerierenden Bauteilabmessung ab. · Der Konstrukteur muss verfahrenstechnisch unterschiedliche Toleranzwerte für werkzeuggebundene Maße und nicht werkzeuggebundene Maße vorsehen. Im Seminarpreis enthalten ist die Broschüre der TecPart „Formteilentwicklung und Werkzeugbau – Grundsätze zur Konzeption und Tolerierung“. Sie gilt als Vorläufer für die künftige Norm. Referenten: Prof. Dipl.-Ing. Bernd-Rüdiger Meyer, Fürstenwalde Dipl.-Ing. Dirk Falke, Ingenieurbüro Falke, Gutachter, Sukow Seminarpreis: EUR 960,00 VDI-Mitglieder: EUR 900,00 Je Seminartag sind EUR 25,00 für Beköstigung enthalten. |
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