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Fachbereich 6: Engineering und Betrieb automatisierter Anlagen

Fachausschuss 6.23 Plant Asset Management

Fachliche Schwerpunkte

Mit Konzepten des  'Plant Asset Management' entstehen neue Möglichkeiten zum "übergreifenden" Management von Produktionsanlagen - insbesondere in der Prozessindustrie. Mittels Plant Asset Management werden - im Idealfall - Informationen über die "Produktionsfähigkeit" und die Effektivität des Einsatzes aller Anlagenkomponenten ständig verfügbar gemacht, so dass darauf basierende Optimierungen vorgenommen werden können.

 

Plant Asset Management ist allerdings ein bislang nur wage beschriebenes Konzept, das bei den verschiedenen „Stakeholdern“, das heißt Anlagenbetreibern, Anbietern, Anlagenentwicklern, Analysten etc. verschiedenste Vorstellungen auslöst.

Im Jahr 2005 wurde in der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) ein neuer Fachausschuss gegründet, um die Konzepte des Plant Asset Management zu definieren und anwendergerecht zu beschreiben. Ausgangspunkt der Gründung des Fachausschusses war eine gemeinsame Veranstaltung der NAMUR, die DECHEMA und der VDI/VDE-GMA im Juni 2004, die den Titel „Hersteller treffen Anwender beim Asset Management“ trug. An den Arbeiten des Fachausschusses sind rund 15 Experten der bereits zitierten "Stakeholder" beteiligt.

Ausgangspunkte für die Diskussionen waren unter anderem die vorliegenden NAMUR-Empfehlungen zum Thema (z.B. die wichtige NE 91) wie auch weitere Standort- und Begriffsbestimmungen verschiedenster anderer Gremien im In-, aber auch im Ausland.

 

Die Arbeiten des Fachausschusses haben mit der Veröffentlichung der Richtlinie VDI/VDE 2651 im September 2009 zunächst ein wichtiges Zwischenziel erreicht.

 

 

Ziele der Arbeiten

  • Die Erarbeitung und Publikation von Empfehlungen wie z.B.
    • Beschreibung der Begriffe, der Aufgaben und des Nutzens von Asset Management;
    • Beschreibung der Anforderungen und der Schnittstellen zwischen Teilsystemen und Herstellern, Dienstleistern, Planern und Anwendern;
    • standardisierte Darstellungen von Zustands-, Diagnose- und AM-Informationen;
  • die Organisation von Expertenforen,
  • die Etablierung eines gemeinsamen Verständnisses von Plant Asset Management;
  • die Erstellung weiterer Richtlinienblätter (Kernthemen: Schnittstellen, Nutzen, Informationsbereitstellung/Archivieren, Standards/Daten, Anforderungen, Umfeld/Erweiterung).

 

 

 

 

Ergebnisse der Arbeiten

Entwurf = Entwurf   zurückgezogen = zurückgezogen   überprüft vom zuständigen Ausschuss = überprüft vom zuständigen Ausschuss  
Name Titel Ausgabedatum Status
VDI/VDE 2651 Blatt 1 Plant Asset Management (PAM) in der Prozessindustrie - Definition, Modell, Aufgabe, Nutzen 2009-09

Vorsitzender:

Dipl.-Ing. Herbert Grieb, Karlsruhe

 


 
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