VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung (VDI-GPP)
Erschütterungen durch oberirdische Schienenbahnen - Spektrales Prognoseverfahren

Erschütterungen durch oberirdische Schienenbahnen - Spektrales Prognoseverfahren (Bild: Firma Getzner Werkstoff GmbH)
Die redaktionell überarbeitete und geringfügig ergänzte Richtlinie VDI 3837 „Erschütterungen durch oberirdische Schienenbahnen - Spektrales Prognoseverfahren“ behandelt das spektrale Prognoseverfahren für Erschütterungen im Frequenzbereich von 4 Hz bis 80 Hz, die von oberirdisch geführten Schienenbahnen ausgehen und über den Gleisober- bzw. -unterbau sowie durch den Boden in benachbarte Gebäude übertragen werden.
Dabei können die Gebäudeschwingungen Werte erreichen, die deutlich spürbar sind und vorgegebene Grenzwerte für die Einwirkung von Schwingungen auf Menschen in Gebäuden überschreiten.
Zur Durchführung von Maßnahmen zur Minderung der Erschütterungsimmissionen nennt die Richtlinie Einflussgrößen, die am Emissionsort (Fahrzeug, Oberbau, Unterbau), am Transmissionsweg (Boden) und am Immissionsort (Gebäude) relevant sind. Beispiele veranschaulichen die Anwendung des dargestellten spektralen Prognoseverfahrens, wobei die Abstrahlung von sekundärem Luftschall jedoch nicht behandelt wird.
Das vorgestellte Verfahren kann auch für andere Beurteilungsaufgaben, wie die Einwirkung von Schwingungen auf erschütterungsempfindliche Geräte oder Anlagen, angewendet werden.
Erscheinungstermin Januar 2013.
Information und Bestellung über Beuth-Verlag Berlin www.beuth.de
Ansprechpartner zu diesem Thema im VDI:
VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung
Dipl.-Ing. Gerald Hilpert
Telefon +49 211/6214-501
E-Mail: hilpert@vdi.de
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