Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN - Normenausschuss KRdL
Wirkungen von Luftverunreinigungen auf landwirtschaftliche Nutztiere

- Belastete Futtermittel beeinträchtigen die Gesundheit von Nutztieren und Menschen (Bild: H. Ulbrich)
Ziel dieser Richtlinienserie ist sowohl der Schutz von Gesundheit und Leistungsfähigkeit landwirtschaftlicher Nutztiere als auch der Schutz vor Beeinträchtigungen der zum Verzehr geeigneten tierischen Lebensmittel. Somit werden auch lebensmitteltoxikologische Aspekte verfolgt. Umwelttoxikologische Auswirkungen der Nutztierhaltung werden bei kritischen Schadstoffen (zum Beispiel Zink) berücksichtigt.
Da eine Belastung über die direkte, inhalative Aufnahme bei Nutztieren nur von untergeordneter Bedeutung ist, werden für relevante Kontaminanten Maximale Immissions-Dosen (MID) in Futtermitteln vorgeschlagen. Hierbei werden Schadstoffe berücksichtigt, die i. d. R. futtermittelrechtlich nicht geregelt sind. Richtwertempfehlungen sind für verschiedene Schwermetalle (Blei, Cadmium, Thallium, Nickel, Zink, Quecksilber, Vanadium und Molybdän), aber auch für andere Schadstoffe wie PCB, Dioxine und Fluoride vorhanden. Weitere stoffspezifische Richtlinien befinden sich in Vorbereitung.



