VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences
Bionische Informationsverarbeitung

Prinzip der Schalllokalisation am Beispiel der Schleiereule, Richtlinie VDI 6225 Blatt 1 (Bildquelle: © Kurt F. Domnik / pixelio.de)
Vorbild der bionischen Informationsverarbeitung sind die relevanten biologischen Mechanismen und Strukturprinzipien von Organismen und ihren Nervensystemen. Die Richtlinie VDI 6225 Blatt 1 "Bionik - Bionische Informationsverarbeitung" erscheint im September 2012 als Weißdruck in Deutsch und Englisch.
Naturwissenschaftlern und Ingenieuren wird die bionische Informationsverarbeitung als alternativer Lösungsansatz für Aufgaben der Informationsverarbeitung in technischen Systemen vorgestellt. Diese Richtlinie befasst sich in erster Linie mit anwendungsrelevanten Aspekten der bionischen Informationsverarbeitung.
Es gilt, das Zusammenspiel und die Funktionsweise von biologischen Sensoren, Nerven und Skelett-Muskel-System (Aktuatorik) zu analysieren, zu verstehen, zu abstrahieren und sie so der Technik zugänglich zu machen. Hierbei können sowohl Algorithmen entstehen, die für Software nutzbar sind, als auch strukturelle Erkenntnisse gewonnen werden, die einer Hardware-Implementierung zugänglich sind.
Die VDI-Richtlinie, die im September 2012 als Weißdruck in deutscher und englischer Sprache erscheint, umfasst 28 Seiten und ist beim Beuth-Verlag zum Preis von 76,10 € erhältlich.
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Dr. rer. nat. Ljuba Woppowa
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