Richtlinienausschuss VDI 4333 "Amphibien"
Thema:
Amphibien repräsentieren die Schutzziele Biodiversität und Wasser. Sie gelten durch die Nutzung sowohl aquatischer als auch terrestrischer Habitate sowie saisonale Wanderungen zwischen diesen Lebensräumen als Indikatorgruppe für negative Umwelteinflüsse.
Das Monitoring von Amphibien zielt darauf ab, potenziell negative Einflüsse von GVO bzw. dem GVO-Anbausystem auf die Umwelt nachzuweisen. Die in Bearbeitung befindliche Richtlinie beschreibt das zu untersuchende Artenspektrum sowie die im Gelände artspezifisch anzuwendenden Erfassungsmethoden und die erforderlichen Erfassungszeiträume und -zeitpunkte.
Die in Bearbeitung befindliche Amphibien-Richtlinie beschreibt im Einzelnen Methoden, über die potenzielle Auswirkungen des Anbaus von GVP auf Individuen und Populationen festgestellt werden können. Die Anwendung der Richtlinie soll sicherstellen, dass über eine repräsentative Beprobung regionale und überregionale Effekte erfasst werden. Durch die vorgegebene Methodik wird gewährleistet, dass die Ergebnisse dieser Studien später im Sinne einer Meta-Analyse zusammengefasst und für weitergehende Analysen zu GVO-Effekten verwendet werden können.
Die Mitglieder des Richtinienausschusses:
Dr. Stefan Lötters, Trier
Vorsitzender
Tom Kirschey, Stechlin OT Menz
stellvertretender Vorsitzender
Frau Dr. Susanne Böll, Gerbrunn
Dr. Andreas Lang, CH-Basel
Dr. Dennis Rödder, Bonn
Dr. Benedikt Schmidt, CH-Neuchâtel
Prof. Dr. Michael Veith, Trier
Norman Wagner, Trier
Dipl.-Umweltwiss. Cathrin Weimann, Trier




