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VDI-Fachbereich Max-Eyth Gesellschaft Agrartechnik

Richtlinien

VDI-Richtlinie: DIN ISO 12219-2

Technische Regel:Norm
ICS:13.040.20 ,43.020
Deutscher Titel:Innenraumluft von Straßenfahrzeugen - Teil 2: Screeningverfahren für die Bestimmung von flüchtigen organischen Verbindungen aus Fahrzeuginnenraumausstattungsteilen - Probenbeutel-Verfahren (ISO 12219-2:2012)
Englischer Titel:Interior air of road vehicles - Part 2: Screening method for the determination of the emissions of volatile organic compounds from vehicle interior parts and materials - Bag method (ISO 12219-2:2012)
Ausgabedatum:2012-11
Erhältlich in:deutsch
Herausgeber:Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN - Normenausschuss KRdL
zugehörige Handbücher:VDI/DIN-Handbuch Reinhaltung der Luft - Band 5: Analysen- und Messverfahren
Seitenanzahl:22
Preis:81,70 EUR
Kurzreferat:Dieser Teil der ISO 12219 gibt Handlungsanweisungen zum Probenbeutel-Verfahren für die Messung von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), Formaldehyd und anderen Carbonylverbindungen, die aus Fahrzeuginnenraumausstattungsteilen in die Fahrgastzellenluft diffundieren können. Dieses Verfahren dient der Bewertung und der Screeningbestimmung von neuen Fahrzeuginnenraumausstattungsteilen und -materialien, wie Sitzen, Instrumentenkonsolen, Dachinnenverkleidungen, usw. Ein oder mehrere Prüfstücke werden in einen Probenbeutel gelegt und auf eine bestimmte Temperatur erhitzt. Anschließend wird das in dem Probenbeutel befindliche Gas gesammelt, um die Prüfkonzentrationen zu bestimmen. Durch Vergleich der Prüfkonzentrationen mit den entsprechenden Blindwertkonzentrationen können die Probenbeutelmesswerte von VOC, Formaldehyd und anderen Carbonylverbindungen, die aus dem Prüfstück diffundieren, berechnet werden. Der analytische Teil des Gesamtmessverfahrens basiert auf der Verwendung von Sorptionsröhrchen mit anschließender thermischer Desorption und gaschromatographischer Analyse der VOC (nach ISO 16000-6) sowie der Verwendung von mit 2,4-Dinitrophenylhydrazin(2,4-DNPH)-dotierten Sorptionsröhrchen, mit anschließender hochleistungsflüssigkeitschromatographischer(HPLC) Analyse mit Ultraviolettabsorption zur Bestimmung des Formaldehyds und anderen Carbonylverbindungen (nach ISO 16000-3). Das spezifische Analysenverfahren ist für die Bestimmung von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) im Konzentrationsbereich von weniger als 1 Mikrogramm je Kubikmeter (sub-µg/m3) bis hin zu mehreren Milligramm je Kubikmeter (mg/m3) validiert. Das Messverfahren ist für die Bestimmung von nicht-polaren bis leicht-polaren VOC im Bereich von n-C6 bis n-C16 anwendbar. Für die Bestimmung von Formaldehyd und anderen Carbonylverbindungen ist das Analysenverfahren im Konzentrationsbereich von 1 Mikrogramm je Kubikmeter (µg/m3) bis 1 Milligramm je Kubikmeter (mg/m3) validiert.

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welches Sie unter www.vdi.de/richtlinien-einspruch/
finden.

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