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VDI-Fachbereich Max-Eyth Gesellschaft Agrartechnik

Richtlinien

VDI-Richtlinie: DIN ISO 16000-19

Technische Regel:Norm
ICS:13.040.20
Deutscher Titel:Innenraumluftverunreinigungen - Teil 19: Probenahmestrategie für Schimmelpilze (ISO 16000-19:2012)
Englischer Titel:Indoor air - Part 19: Sampling strategy for moulds (ISO 16000-19:2012)
Ausgabedatum:2012-12
Erhältlich in:deutsch
Herausgeber:Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN - Normenausschuss KRdL
zugehörige Handbücher:VDI/DIN-Handbuch Reinhaltung der Luft - Band 1A: Maximale Immissions-Werte; Band 1B: Umweltmeteorologie
VDI/DIN-Handbuch Reinhaltung der Luft - Band 5: Analysen- und Messverfahren
Seitenanzahl:38
Preis:107,70 EUR
Kurzreferat:Sporen und Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen können, über die Luft eingeatmet, allergische und reizende Reaktionen und/oder komplexe Symptome beim Menschen auslösen. Sie stellen in erhöhten Konzentrationen ein potentielles Gesundheitsrisiko dar. Außerdem kann es beim Wachstum von Schimmelpilzen zu starken geruchlichen Beeinträchtigungen kommen. Dieser Teil der ISO 16000 gibt Handlungsempfehlungen für geeignete Probenahme- und Nachweisverfahren sowie Beschreibungen für die Anwendung und Interpretation der Messergebnisse, um eine größtmögliche Vergleichbarkeit der gewonnenen Messdaten für eine festgelegte Messaufgabe zu erzielen. Details zu Begehungen durch sachkundige Personen, die vor jeglicher mikrobiellen Messung stattzufinden haben, werden beschrieben. Je nach Nachweisverfahren werden Schimmelpilzsporen einzeln oder als Sporenaggregat erfasst. Auf Material, in der Luft und im Staub befinden sich nicht nur kultivierbare, sondern auch nicht kultivierbare Schimmelpilzsporen, die sich in ihrer allergenen und toxischen Wirkung nicht von den kultivierbaren unterscheiden. Daher wurden Verfahren entwickelt, mit denen sich nicht nur die kultivierbaren, sondern auch nicht kultivierbare Schimmelpilze mikroskopisch nachweisen lassen. Zum Nachweis von Schimmelpilzen werden je nach Fragestellung unterschiedliche Probenahmeverfahren (DIN ISO 16000-16 "Filtration" oder DIN ISO 16000-18 "Impaktion") verwendet. Abhängig vom Verfahren unterliegen die Schimmelpilze bei der Probenahme und Probenaufarbeitung einem Sammelstress, der gegebenenfalls zu ihrer Austrocknung und zum Absterben führen kann. Der Nachweis und die Differenzierung von Schimmelpilzen erfolgt entweder nach kultureller Anzüchtung anhand der morphologischen Ausprägung, durch biochemische Reaktionen und/oder molekularbiologische Verfahren oder direkt mikroskopisch (DIN ISO 16000-17).

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welches Sie unter www.vdi.de/richtlinien-einspruch/
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