Forschung und Entwicklung zum Thema "Green Hospital" nehmen gegenwärtig in der Gesundheitswirtschaft eine zentrale Rolle ein. Der VDI hat das Innovationspotenzial dieses Querschnittthemas erkannt. Förderung von Innovationen, Qualitätssicherung in regelungsrelevanten Bereichen und Bildung von Bewusstsein hinsichtlich Ressourceneffizienz im Gesundheitswesen sind ein besonderes Anliegen des VDI. Am 05. März 2013 lädt der VDI erstmalig zu einem Expertenforum "Green Hospital – Eine Herausforderung für Gesundheit und Zukunft“ nach Düsseldorf ein.
Medizintechnik erzeugt Geräte, Produkte und technische Verfahren, die als Medizinprodukte bezeichnet werden. Die Spannbreite reicht von einfachen Verbandsmaterialien bis zu hochkomplizierten medizinischen Großgeräten und vollständigen Anlagen. Kennzeichnend für die schnell wachsende Branche ist ein hoher Forschungs- und Entwicklungsaufwand. Zurzeit liegen die fachlichen Schwerpunkte der VDI-Richtlinienausschüsse Medizintechnik in den Bereichen Risikomanagement, Qualitätssicherung und Biomaterialien
Von einem Leitfaden für das Risikomanagement der Aufbereitung von Medizinprodukten profitieren diejenigen, die Verantwortung für die Sicherheit dieser Produkte und der eingesetzten Prozesse tragen, also Hersteller, Prüfstellen, Überwachungsbehörden sowie Entwickler, Anwender und Nutzer von Aufbereitungsprozessen.
Der Richtlinienausschuss beschäftigt sich mit dem Begriff und der Anwendung von Biomaterialien. Neben der Definition von Biomaterialien und angerenzender Begriffe im Umfeld von Materialwissenschaften, Biologie und Medizin werden die Anwendungsgebiete am Menschen vorgestellt.
Für die Prüfung von Medizinprodukten existiert eine Vielzahl von Normen und Prüfvorschriften. Für neue Produkte gilt es die zutreffenden Normen zu eruieren, eventuell zu modifizieren oder gar neue Prüfmethoden zu entwickeln. Foto: Gefäßtester (Bildquelle: Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen)
Diese Richtlinie soll den Einsatz der Schallemissionsanalyse zur Diagnose von pathologischen Entwicklungen im Knochen, zur Früherkennung von Erkrankungen und Verschleiß in menschlichen Gelenken, speziell für Knie- und Hüftgelenke und weiterhin zur Erfassung reversibler oder irreversibler Prozesse beschreiben
Ziel des Ausschusses ist es, langfristig SPICE (nach ISO 15504) für medizinische Praxis (Softwareentwicklung) zu erstellen. Dafür werden Best Practices erarbeitet. Bild: © Drägerwerk AG & Co. KGaA, Lübeck. Alle Rechte vorbehalten.
In der Richtlinienreihe VDI 4075 „Produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS)“ ist das Blatt 5 neu erschienen. Es gibt einen Überblick über die ökonomischen und ökologischen Optimierungsmaßnahmen zum Produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS) im Gesundheitswesen. Die Richtlinie spricht Praktiker aus Unternehmen und Einrichtungen des Gesundheitswesens an, die mit der Optimierung von Arbeitsabläufen und Anlagen vertraut sind und somit gleichzeitig die Umwelt schützen, die Qualität optimieren und die Kosten senken wollen.
Die Digitalisierung durchdringt alle Technologiebereiche in der Medizintechnik. Insbesondere durch informationstechnische Datenerfassungs- und Planungssysteme, wie durch programmierbare Steuerungen von Anlagen und Geräten, sind völlig neuartige Arbeitsprozesse entstanden. Diese technischen Möglichkeiten können inzwischen auch für die Fertigung individualisierter Medizinprodukte eingesetzt werden.
Staatssekretäre Schütte, Ilka und Burgbacher nehmen Schlussbericht zum Nationalen Strategieprozess "Innovationen in der Medizintechnik" entgegen.
Offener Erfahrungsaustausch zeigt großen Bedarf für Standardisierung: Rund zwanzig Vertreter der vom BMBF geförderten Forschungsprojekte DyWaMed, POWer.net und Vertumnus sowie des VDI folgten am 4. Juli der Einladung zum Industrietag an das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI nach Karlsruhe. Gegenstand des Industrietags war ein offener, praxisorientierter Erfahrungsaustausch zwischen den Industrieunternehmen der drei Projekte zum Thema „Planung und strategische Steuerung der Wandlungsfähigkeit industrieller Unternehmens- und Wertschöpfungsnetzwerke.
mt - medizintechnik ist das offizielle Organ des VDI-Fachbereichs Medizintechnik. VDI-Mitglieder haben die Möglichkeit des rabattierten Bezugs (Kostenvorteil ca. 40%).
Bereits im 10. Jahrgang publiziert das GoingPublic Magazin die Sonderbeilage "Medizintechnik". Das wirtschaftliche Potential in der Medizintechnik ist riesig! Neue Technologien können zu Einsparungen im Gesundheitssystem führen. Die konstante Nachfrage ist durch weltweites Bevölkerungswachstum und demografischen Wandel gesichert. Viele der Medizintechnik-Unternehmen entwickelten sich an der Börse zu vergleichsweise krisensicheren Investments.
Die Gesundheitsbranche ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und zählt zu den größten Arbeitgebern in Deutschland. Die in dieser Branche am stärksten wachsenden Sektoren sind die Medizin und die Medizintechnik. Insbesondere an den Stellen, an denen Gesundheitsnetzwerke mit Hochtechnologie zusammengebracht werden, entwickeln sich herausragende Chancen zu außergewöhnlichen Innovationen.
Die deutsche medizintechnische Industrie gehört zu den innovationsstarken Branchen in Deutschland. Ingenieure, Naturwissenschaftler und Ärzte müssen interdisziplinär zusammenarbeiten, um technische Fortschritte in der Medizintechnik zu erreichen.
Auf der regionalen Ebene bietet der VDI seinen Mitgliedern im Bereich Medizintechnik in verschiedenen Bezirksvereinen fachgebundene Vortragsveranstaltungen, Firmenbesichtigungen, Diskussionsforen o.ä. an.
Die VDI-TLS untergliedert sich in die Fachbereiche Agrartechnik, Bionik, Biotechnologie, Biodiversität, GVO-Monitoring und Risikomanagement und Medizintechnik.
Ihre Ansprechpartner für die Themen Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik, Bionik, Biotechnologie, Biodiversität, GVO-Monitoring und Risikomanagement, Medizintechnik