Das Technologieereignis des Jahres wirft seine Schatten voraus: Vom 08. bis 12. April 2013 präsentiert die Hannover Messe wieder wegweisende Technologien und Ideen. Da darf der VDI natürlich nicht fehlen. Auf knapp 900 qm² stellt sich Europas größte Ingenieurvereinigung an einem gemeinsamen Stand mit acht Partnern der VDI-Initiative SACHEN MACHEN vor. Mit dabei sind auch Vorträge und Vorführungen zur BIONIK und zum Thema BETRIEBSINGENIEURE auf dem beliebten TalkIng am 10./11. April.
Um ihre Kompetenzen und Synergien besser nutzen zu können, haben die VDI-GVC und ihr Kooperationspartner DECHEMA, Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e. V., ihre wissenschaftliche Facharbeit in 8 Fachgemeinschaften, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen, unter dem gemeinsamen Dach ProcessNet zusammengefasst. Dies thematisch breit aufgestellte Netzwerk soll dazu beitragen, Innovationsprozesse insbesondere in der chemischen Industrie und ihren vielfältigen Abnehmerbranchen zu stärken.
Die Jahrestreffen der Fachgruppen sind wichtige Werkzeuge zum interdisziplinären Erfahrungsaustausch innerhalb von ProcessNet. Diese Foren stellen ideale Plattformen dar, um grundlegende Fragestellungen, aktuelle Forschungsschwerpunkte und technische Anwendungen dem interessierten Fachpublikum vorzustellen und mit ihm diese ausführlich zu diskutieren. Die ProcessNet-Fachgruppen treffen sich jährlich an unterschiedlichen Orten in Deutschland zum Erfahrungsaustausch.
Eine wichtige Gruppe innerhalb der VDI-GVC sind die kreativen jungen Verfahrensingenieure (kjVI), die das Bindeglied zwischen Nachwuchs und Industrie bilden. Mit dem Studenten- und Doktorandenprogramm auf den ProcessNet-Jahrestagungen und dem spektakulären ChemCar-Wettbewerb organisieren die kjVIs die Highlights für den Ingenieurnachwuchs. Die kjVIs sind Ansprechpartner und Vertreter für Studierende und Doktoranden der Verfahrenstechnik in der VDI-GVC. (Bild: © O. Litzmann, kjVI, 2011)
kreative junge VerfahrensIngenieure – unter diesem Namen fanden sich vor nunmehr 15 Jahren unter dem Dach der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) interessierte und engagierte Studenten, Doktoranden und junge Ingenieure der Verfahrenstechnik, des Chemieingenieurwesens und der Bioverfahrenstechnik bzw. Biotechnologie zusammen, um sich ehrenamtlich über den normalen Studien- und Berufsalltag hinaus für ihre Fachrichtung einzusetzen.
Drei- bis viermal im Jahr soll ein Newsletter erscheinen, der Studierende in DECHEMA und VDI-GVC mit Informationen versorgt, die für sie interessant sein könnten. Lesen Sie hier den 2. Newsletter 2012
Die VDI-GVC hat sich zum Ziel gesetzt, eine Informationsplattform von Betriebsingenieuren für Betriebsingenieure ins Leben zu rufen. Das Ziel dieser Initiative ist es, den Ingenieuren in der Produktion zukünftig die Möglichkeit zu bieten, gemeinsame Interessen zu verfolgen, vielfältige Probleme des betrieblichen Alltags rund um Produktionsanlagen zu diskutieren, mögliche Ansprechpartner in anderen Unternehmen zu finden und Lösungsvorschläge sowie Anregungen für neue organisatorische und technische Lösungen von dem Treffen mitzunehmen.
Im Rahmen der ACHEMA 2012, die vom 18. bis 22. Juni 2012 auf dem Frankfurter Messegelände stattfand, stellte die VDI-GVC im Rahmen der Kongressvorträge die Informationsplattform für Ingenieure in der Produktion vor.
Vom 23. bis 25. April 2013 treffen sich wieder Verfahrenstechniker aus aller Welt auf der Messe POWTECH in Nürnberg zum Austausch über technologische Neuheiten rund um das Zerkleinern, Dosieren, Mischen, Sieben und Granulieren von Pulvern und Schüttgütern.
Sechs Plenary Speaker werden im Rahmen des PARTEC Kongresses vom 23. bis 25. April 2013 im Messezentrum Nürnberg mit ihren Vorträgen Impulse für die internationale Forschung und Entwicklung in der Partikeltechnologie geben. Seit Jahrzehnten ist die PARTEC Katalysator für den Wissens- und Erfahrungsaustausch der Partikelexperten aus aller Welt und findet parallel zu den Messen POWTECH und TechnoPharm statt. Die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurswesen ist ideeller Mitträger des Kongresses.
Industrieruße zählen weltweit zu den TOP 50 der industriell hergestellten Massenchemikalien (Commodities) und werden vorwiegend für die Herstellung von Reifen, Kunststoffen und Druckfarben/-tinte eingesetzt. Die neue Richtlinie VDI 2580 beschreibt den aktuellen Stand der Prozess- und Abgasreinigungstechnik für industrielle Anlagen zur Herstellung von Industrierußen einschließlich der Aufbereitungs- und Veredelungsprozesse sowie der erforderlichen Nebeneinrichtungen.
Mit knapp 70 Teilnehmern war das 3. Jahrestreffen der Betriebsingenieure am 23.11.2012 in Frankfurt ein großer Erfolg und dieser Zuspruch belegt, wie gut sich die Informationsplattform für Ingenieure in der Produktion der VDI-GVC etabliert hat. Unter dem Motto "Von Betriebsingenieuren für Betriebsingenieure" wurde ein abwechslungsreiches und informatives Programm geboten, bei dem Themen und Herausforderungen der betrieblichen Praxis der Betriebsingenieure im Mittelpunkt standen.
Für viele Mitglieder des VDI kann die Klimadiskussion wesentliche Veränderungen für ihr Arbeitsgebiet mit sich bringen. Der VDI hat schon seit langem die Notwendigkeit betont, unter Beachtung der Belange von Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz und Versorgungssicherheit die fossilen Energievorräte zu strecken, die regenerativen Energiequellen auszubauen und die Energieeffizienz zu steigern, was auch zu einer Minderung der CO2 -Emission führt.
Die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) lobt einen neuen Nachwuchspreis zur Partikeltechnologie aus. Mit dieser Ehrung, dem Friedrich Löffler-Preis, sollen junge Experten aus Industrie oder Forschung ausgezeichnet werden, die besondere Verdienste auf dem Feld der Partikelforschung, Partikeltechnologie und Produktdesign erworben und ausgezeichnete Arbeiten geleistet haben. Die erste Preisvergabe wird im Rahmen der Eröffnung des Internationalen Kongresses Partikeltechnik PARTEC am 23. April 2013 in Nürnberg erfolgen.
Die GVC ist Mitherausgeber der Zeitschriften "Chemie lngenieur Technik (CIT)", "CITplus" (kostenfrei im Rahmen der VDI-Mitgliedschaft und fachlicher Zuordnung zur GVC.) und "Chemical Engineering & Technology" (früher "German Chemical Engineering", beide Zeitschriften von der WILEY-VCH Verlag GmbH), in denen u.a. die Vorträge der ProcessNet-Jahrestagung veröffentlicht werden.
Die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen hat regionale Arbeitskreise "Verfahrenstechnik" in zahlreichen Bezirksvereinen des VDI. Diese organisieren Fachinformationsveranstaltungen sowie Besichtigungen und Exkursionen. Ziel ist es, unter den Mitgliedern Netzwerke zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und zur beruflichen Weiterbildung zu schaffen.
Die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) hat regionale Arbeitskreise "Verfahrenstechnik" in zahlreichen Bezirksvereinen des VDI. Diese organisieren Fachinformationsveranstaltungen sowie Besichtigungen und Exkursionen. Ziel ist es, unter den Mitgliedern Netzwerke zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und zur beruflichen Weiterbildung zu schaffen.
Die regionale Struktur des VDI umfasst 45 VDI-Bezirksvereine mit rund 100 Bezirksgruppen, die die VDI-Mitglieder vor Ort betreuen. Auf insgesamt über 5.500 Veranstaltungen pro Jahr vermitteln die VDI-Bezirksvereine Fachinformationen zu technisch-wissenschaftlichen und berufspolitischen Themen. Zudem fördern sie den Erfahrungsaustausch und persönlichen Kontakt der VDI-Mitglieder auf regionaler Ebene. Über die Mitarbeit in den VDI-Bezirksvereinen, die durch ihren Vorsitzenden im Vorstand des VDI vertreten sind, hat jedes VDI-Mitglied die Möglichkeit, aktiv auf die Gestaltung des größten deutschen Ingenieurvereins einzuwirken.
Anwendungen und Arbeitsgebiete der Verfahrenstechnik sind neben den klassischen Bereichen der chemischen Industrie und der Biotechnologie auch zunehmend Bereiche der physikalischen Technologien. Seit 2007 haben VDI-GVC und DECHEMA ihre Fachgremien unter dem gemeinsamen Dach ProcessNet zusammengefasst, um ihre Kompetenzen und Synergien noch besser nutzen zu können.
Die inhaltliche Leitung der VDI-GVC obliegt dem Beirat. Er besteht aus ca. 16 Mitgliedern, die im Turnus von drei Jahren gewählt werden. Der Vorsitzende des Beirats ist zugleich Vorsitzender der VDI-GVC.
Der Wisssenstransfer zwischen einer Nachwuchskraft und einer erfahrenen Persönlichkeit aus Wissenschaft oder Wirtschaft wird für ein Jahr gefördert. (Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de)
Die VDI-Richtlinien bilden eine der bedeutendsten Sammlungen praxisorientierten aktuellen Technikwissens. Sie werden in unabhängigen Ausschüssen von führenden Experten aus Industrie, Wissenschaft und Verwaltung erarbeitet: als Arbeitshilfe mit klaren Beurteilungs- und Bewertungskriterien für den praktischen Arbeitsalltag.
Der strukturelle Aufbau der Verfahrenstechnik, der enge Beziehungen zu den Ingenieurwissenschaften, zur Chemie, Physik, Biologie und Medizin einschließt, führt notwendigerweise zu einer engen Zusammenarbeit mit inländischen und ausländischen Verbänden, die sich sowohl auf gleichen als auch auf benachbarten Gebieten betätigen. Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de
Die VDI-GVC ist die Fachorganisation der auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik und des Chemieingenieurwesens tätigen Ingenieure sowie der ihnen nahestehenden Berufsgruppen. Sie behandelt Fragen der Verfahrenstechnik und des Chemieingenieurwesens im Gesamtbereich von Wissenschaft und Technik, Industrie und öffentlichem Leben. Die Verfahrenstechnik ist an allen Technischen Universitäten (Hochschulen) und an einer Vielzahl von Gesamthochschulen und Fachhochschulen in Deutschland als eigenständige Disziplin (oder zumindest als Vertiefungsrichtung im Fachbereich Maschinenbau) vertreten.