Förderpreisverleihungen

VDI Förderpreis Uni Freiburg 2025
Im Rahmen der Eröffnung des Akademischen Jahres der Uni Freiburg wurden am 22.10.2025 die Förderpreise für herausragende Masterarbeiten im Paulussaal in Freiburg übergeben.
Die Studentin Maren Kirste erhielt den Förderpreis des VDI, der ihr durch den Stellvertretenden Vorsitzenden Heinz-Joachim Bauer überreicht wurde.
Maren Kirste hat Ihre Masterarbeit mit dem Thema „Partitionierung von PCR-Reaktionsmix in einer Mikrotiterplatte mit integrierten Pikoliter-Kavitäten“ mit der Traumnote 1,0 abgeschlossen.

VDI Förderpreis für DHBW-Lörrach am 22.11.2025 vergeben
Rund 500 Absolventinnen und Absolventen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Lörrach sind am 22.11.2025 im Burghof feierlich verabschiedet worden.
Rektor Professor Gerhard Jäger würdigte in seiner Ansprache die herausragenden Leistungen des Jahrgangs und sprach den Absolventen seine Anerkennung aus.
Axel Johannes Arved Matt (Maschinenbau) wurde vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI), vertreten durch den Schatzmeister Jakob Scheidt, mit dem mit 1500 Euro dotierten VDI-Preis für seine Bachelorarbeit zur Entwicklung und Konstruktion eines transportablen Miniatur-Vakuumbandtrockners ausgezeichnet.
(Teil-Auszug aus BZ Artikel vom 26.11.2025 Die DHBW Lörrach verabschiedet 500 Absolventen bei großer Feier im Burghof - Kreis Lörrach - Badische Zeitung)

Förderpreisverleihung 2024
Vier Jahrgangsbeste und Auszeichnung herausragender Bachelorarbeiten. Impulsvortrag von Unternehmerin und Rednerin Rebecca Paul. Helvetia Versicherungen ermöglicht Feierlichkeiten als Hauptsponsor.
Am vergangenen Samstag verabschiedete die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Lörrach rund 600 Absolvent*innen, die ihr duales Studium im Oktober 2021 aufgenommen hatten. Der feierliche Festakt fand wie in den Vorjahren im Burghof Lörrach statt und umfasste neben der Übergabe von Preisen für herausragende Leistungen auch eine inspirierende Keynote von Rebecca Paul, Unternehmerin und Rednerin, Treff.Punkt.Erfolg aus Neuenburg /Rhein. Die Veranstaltung, ausgerichtet vom Freundeskreis der DHBW Lörrach e.V. und unterstützt von zahlreichen Sponsoren, allen voran Helvetia Versicherung als Hauptsponsor, bot den Absolvent*innen, ihren Angehörigen sowie Gästen aus Hochschule, Lokalpolitik und Wirtschaft einen würdigen Abschluss des dualen Studiums. Musikalisch wurde die Feier durch die Freiburger Band Randy Club begleitet.
Der VDI-Preis wurde verliehen an:
Charlotte Sophie Leonhardt (Maschinenbau) erhielt den mit 1.500 EUR dotierten Preis des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), verbunden mit einer Jahresmitgliedschaft im VDI, für ihre Bachelorarbeit bei der Caliqua AG, in der sie sich mit der Optimierung der Sommer-Auslastung einer Abfallverbrennungsanlage für die Produktion von Fernwärme beschäftigte. Durch neuen Technologien und Verfahren soll sichergestellt werden, dass die Abfallverbrennung auch im Sommer bei weniger Fernwärme-Abnahme auf Ideallast läuft, um die Anlage zu schonen, die Abfallentsorgung zu gewährleisten und damit auch Kosten zu minimieren. Laudator Jan Wokittel, der erstmalig die Laudatio des VDI hielt, hob hervor, dass Charlotte Leonhardt ein großes Vorbild für das Ingenieurwesen sei und in ihrer Arbeit gezeigt habe, wie interessant und relevant sowohl für die Unternehmenspraxis als auch für Gesellschaft und Umwelt ihr Knowhow sei.

Hochschule Offenburg 24.11.2023
Auch an der Hochschule Offenburg wurde ein Förderpreis für eine Bachelorarbeit im Bereich Biotechnologie vergeben. Die Studentin Luisa Gebele wurde für Ihre großartige Arbeit mit dem Thema „Rekombinante Expression und biochemische Charakterisierung von fungalen Endochitinasen in Pichia pastoris“ ausgezeichnet. Die Laudatio sowie die Überreichung der Urkunde mit einjähriger Probemitgliedschaft erfolgte durch unser Vorstandsmitglied Rainer Kätzlmeier.
Der Förderpreis gilt dem besten Abschluss im Bachelor Studiengang Biotechnologie- einem relativ neuem Studiengang.
Derzeit ist Frau Gebele am Karlsruher Institut für Technologie Bioingenieurwesen und wird dort voraussichtlich im Sept. 2025 ihren Master machen.
Sie hat an der Hochschule Offenburg im Bereich Biotechnologie ihren Bachelor gemacht. Notendurchschnitt 1,1 ,und als Auszeichnung hat sie ein Deutschlandstipendium erhalten.
Hier noch das Abstract der Thesis:
Es geht dabei um Chitin und die industrielle Nutzbarkeit . Ein sehr komplexes und schwierig zu erklärendes Thema
Chitin bedeutet auf Deutsch : Hülle Panzer. Es kommt in der Natur sowohl bei Pilzen als auch bei Gliedertieren und Weichtieren vor . Und es ist für deren Weichheit und Biegsamkeit verantwortlich. Chitin ist nach Cellulose, das am zweit häufigsten vorkommende Biopolymer auf der Erde und erlangt durch die positiven Eigenschaften seiner Oligomere immer mehr an Aufmerksamkeit in der Industrie.
Die Thesis Arbeit beschäftigte sich mit 3 fungalen Endochitinasen aus den Ursprungsorganismen . Bei allen rekombinanten Enzymen konnte mittels DNS-Assay die Freisetzung von reduzierenden Zuckerenden und somit geeignete Eigenschaften kolloidales Chitin zu wasserlöslichen Chitin-Oligomere umzuwandeln, nachgewiesen werden. Insbesondere Chitin 46-MT erreichte nach 24 h
einen Hydrolysegrad bis zu 96 % und bewies, dass eine enzymatische Hydrolyse für die industrielle Chitin-Produktion nutzbar ist."
Wir vom Verein Deutscher Ingenieure wünschen Frau Gebele mit diesem tollen Ergebnis alles Gute für die weitere Zukunft.

DHBW Lörrach 18.11.2023
Der diesjährige, mit 1500 € dotierte, Förderpreis des VDI BV Schwarzwald ging an den Studenten Dario Engler für seine herausragende Bachelorarbeit zum Thema: "Entwicklung und Implementierung eines softwarebasierten Ausrichtverfahrens für 2D-LiDAR-Sensoren". Herr Engler stellte Thema, Inhalt und Motivation der Arbeit in einem Kurz-Video vor. Anschließend hielt unser Vorsitzender Frank Gerlach eine kurze Laudatio und übergab dem glücklichen Preisträger die Urkunde mit einer einjährigen kostenlosen Probemitgliedschaft.
Wir gratulieren Herrn Engler nochmals herzlich zu dieser großartigen Leistung!
Uni Freiburg 18.10.2023
Den VDI Förderpreis für herausragende Masterarbeiten, überreicht von unserem Stv. Vorsitzenden Heinz-Joachim Bauer, teilten sich in diesem Jahr zwei Studenten der Technischen Fakultät der Uni Freiburg.
Wir beglückwünschen Herrn Rosete Beas und Herrn Lux zu ihren ausgezeichneten wissen-schaftlichen Arbeiten!!!

VDI Förderpreis für DHBW-Lörrach am 19.11.2022 vergeben
Bei der Entlassfeier im vollbesetzten "Burghof" in Lörrach übergab Dipl.-Ing. Heinz-Joachim Bauer, Stv. Vorsitzender des VDI Bezirksverein Schwarzwald, den VDI-Förderpreis an Elias Bergmann für seine 1.0-Bachelorarbeit im Fachbereich Maschinenbau. Elias hat bei seinem Ausbildungsbetrieb YSTRAL GmbH eine innovative Mischtechnik für Farben und Lacke entwickelt. Nach der theoretischen Simulation des neuen Düsensystems hat er in kürzester Zeit eine bestehende Maschine in einen Prototypen umgebaut und damit die innovative Düsentechnik im realen Prozess nachgewiesen. Fazit: Einsparung von ca. 50% der Herstellungs- und Wartungskosten der neuen Maschine sowie ein deutlich effizienterer Mischprozess. Die große Freude von Elias über den mit 1.500€ dotierten VDI-Preis zeigt auch, dass diese an vielen Hochschulen vergebene Auszeichnung in der Szene bekannt und geschätzt ist.

VDI-Förderpreis für die Hochschule Offenburg am 25.11.2022 vergeben
35 Studierende der Hochschule Offenburg wurden für herausragende Leistungen ausgezeichnet.
Der mit 1.500 € dotierte Förderpreis des VDI BV Schwarzwald galt dem besten Abschluss im Bachelor Studiengang Medizintechnik und wurde Frau Carolin Buchholz durch unser Vorstandsmitglied Rainer Kätzlmeier überreicht. Im Jahr 2018 begann sie ihr Studium mit dem start ING an der Hochschule Offenburg.
Jetzt schloss Carolin Buchholz den Bachelor mit der Thesis Note 1,0 und der Abschlussnote 1,1 ab. Betreuer war Herr Prof. Otte .
Titel der Bachelor-Arbeit: Die Untersuchung fluoreszenzbasierter Bildgebung für endoskopische Anwendungen anhand eingebetteter Farbstoffproben.
Durchgeführt wurde die Arbeit bei der Firma Blazejewski MEDI-TECH GmbH. Diese hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von medizinischen Endoskopen und Kameras spezialisiert. Schon vor ihrer Bachelor-Arbeit sammelte Frau Buchholz in der Firma MEDI TECH praktische Erfahrungen im Bereich der Untersuchung des Alterungsverhaltens bleifreier Glasfasern zur Beleuchtung der Endoskopie.
Wir gratulieren Frau Buchholz und Herrn Bergmann nochmals ganz herzlich für die großartige Leistung. Wir wünschen beiden alles Gute für die Zukunft und weiterhin viel Erfolg.
Ehrungsveranstaltungen
Rückblick Ehrungsveranstaltung am 12.06.2025 im Siemens Haus
Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung wurden 16 langjährige Mitglieder unseres Vereins für ihre herausragende Treue und Verbundenheit geehrt. Die Jubilare durften ihre Urkunde sowie die Ehrennadel persönlich entgegennehmen – für beeindruckende 25, 40, 50 und sogar 65 Jahre Mitgliedschaft.
Der stellvertretende Vorsitzende Heinz Joachim Bauer begrüßte die Anwesenden herzlich und übernahm mit sichtlicher Freude die feierliche Übergabe der Auszeichnungen. In seiner Rede gab er zudem einen kurzen Einblick in aktuelle Entwicklungen aus dem Bezirksverein Schwarzwald, was bei den Gästen auf reges Interesse stieß.
Im Mittelpunkt des Abends standen jedoch die spannenden Lebensgeschichten der Jubilare. Ihre beruflichen Werdegänge zeugten von Faszination, Leidenschaft und einem tiefen Engagement für die Werte des Ingenieurberufs und den VDI. In persönlichen Interviews berichteten sie über ihre Motivation, dem Verein beizutreten, und reflektierten über die Höhen und Herausforderungen ihres beruflichen Weges. Die Erzählungen reichten von technischen Pionierleistungen über internationale Projekte bis hin zu wertvollem Wissenstransfer an die nächste Generation.
Den feierlichen Abschluss bildete ein leckeres italienisches Buffet, das zum Verweilen und Genießen einlud. In harmonischer Atmosphäre wurde angeregt diskutiert, neue Kontakte wurden geknüpft, alte Bekanntschaften gepflegt. Die ausgelassene Stimmung und das herzliche Miteinander machten den Abend für alle Beteiligten zu einem rundum gelungenen Erlebnis.
Persönlich geehrt wurden:
für 25 Jahre Mitgliedschaft:
- Dipl.-Ing. Martin Johannes Doll Gerold Haug
- Dipl.-Ing. (FH) Simon Lang
- Dr.-Ing. Achim Schaadt
- Dipl.-Ing. (FH) Gerhard Uhland
- Prof. Dr.-Ing. Richard Zahoransky
für 40 Jahre Mitgliedschaft::
- Dipl.-Ing. Siegfried Delzer Dipl.-Ing. (FH) Dietmar Hilgert
- Dipl.-Ing. Josef Hodwin Dipl.-Maschbau-Ing. Roland Hofmann
für 50 Jahre Mitgliedschaft::
- Dr.-Ing. Giora Baum Dipl.-Ing. Wolfgang Brückner
- Dipl.-Math. Frank Dörflinger
- Dipl.-Ing. Klaus-Peter Grasse
- Dr. agr. Karlheinz Steinmann
für 60 Jahre Mitgliedschaft:
- Dr.-Ing. Gernot Mathias
Rückblick Ehrungsveranstaltung am 16.05.2024, Siemens Haus
Die Ehrung unserer Jubilare ist uns ein ganz besonderes Anliegen, denn jahrzehntelange Mitgliedschaft und Treue zum VDI BV Schwarzwald sind gerade in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich.
Von insgesamt neunzig zu Ehrenden konnte der Vorsitzende Frank Gerlach vierzehn Jubilare mit Begleitung im Siemens Haus in Freiburg begrüßen. 25, 40, 50, 60 und 65 Jahre Mitgliedschaft bedeuten auch jahrelange Berufstätigkeit in einer sich schnell wandelnden Zeit.
Bei der Übergabe der Urkunde mit Ehrennadel konnte jeder Jubilar, über seine Erfahrungen im Beruf, aber auch über die Motivation, dem VDI BV Schwarzwald über eine so lange Zeit verbunden zu sein, berichten. Besondere Aufmerksamkeit wurde dem ältesten Mitglied geschenkt, der mit 90 Jahren die Ehrennadel für 65-jährige Mitgliedschaft erhielt. Humorvoll und voller Begeisterung berichtete er von seinem beruflichen Werdegang. Dass Ingenieure auch im Ruhestand noch gerne innovativ und kreativ sind, zeigte unser Jubilar mit 60-jähriger Mitgliedschaft. Er präsentierte drei unterschiedliche, von ihm konstruierte Gehstöcke, die mehrere Funktionen erfüllen: Halt beim Gehen, perfekten Stand und einen Greifer für heruntergefallene Gegenstände.
Nach Überreichung der Urkunden führte Frank Gerlach auf Wunsch der Mitglieder durch die neuen Räumlichkeiten der Siemens Niederlassung. Die Ehrungsveranstaltung fand mit angeregten Gesprächen, leckerem Essen und in fröhlicher Runde ihren Ausklang.
Persönliche Ehrung 25 Jahre:
- Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Dreher (VDI)
- Dipl.-Ing. (BA) Christian Geier (VDI)
- Dipl.-Ing. (FH) Hans-Jörg Henning (VDI)
- Dipl.-Ing. Matthias Holtz (VDI)
- Dipl.-Wirt.Ing. (FH) Jochen Schneider (VDI)
- Dipl.-INg. (FH) Roland Zeifang (VDI)
Persönliche Ehrung 40 Jahre:
- Dipl.-Ing. Michael Hahn (VDI)
- Dipl.-Ing. (FH) Gunter Philipp (VDI)
- Martin Sattler (VDI)
- Dr. rer. nat. Richard Vogt (VDI)
Persönliche Ehrung 50 Jahre:
- Dipl.-Ing. (FH) Gerhard Wölfle (VDI)
Persönliche Ehrung 60 Jahre:
- Prof. Dr.-Ing. Werner Heinze (VDI)
Persönliche Ehrung 65 Jahre:
- Dipl.-Ing. Rudolf Pels Leusden (VDI)
Am 28. Juni empfing der VDI BV Schwarzwald in der „Kantina“ in Freiburg, Jubilare des Jahres 2023. Bei herrlichstem Wetter wurden diese im Garten bei der kleinen Scheune mit einem Gläschen Sekt vom Vorsitzenden Frank Gerlach und Schatzmeister Dieter Schlegel, sowie Fachnetzwerkleiter Clemens Schweigler begrüßt. Im rustikalen Nebenzimmer des Restaurants präsentierte Frank Gerlach zunächst ein paar Daten und Fakten des Vereins. Es wurden auch Erinnerungen an viele schöne Veranstaltungen des Jahres 2022 gezeigt. Der wichtigste Teil des Tages, nämlich die Ehrungen der anwesenden Mitglieder für 25, 40, 50 und 60-jährige Mitgliedschaft, folgte im Anschluss. Vor Überreichung der Urkunde mit Ehrennadel, kam jeder Jubilar zu Wort und die Teilnehmenden durften über spannende Lebensläufe staunen. Dies zeigte wieder einmal, wie vielfältig die Werdegänge im Ingenieursberuf sein können und wie leidenschaftlich diese gelebt wurden und werden.
Nach Abschluss des bestens moderierten und lebhaft gestalteten offiziellen Teils, ließ man den Abend bei einem Get Together und interessanten Gesprächen im Garten der „Kantina“ ausklingen.
Persönlich geehrt wurden:
für 25 Jahre Mitgliedschaft:
Dipl-Ing. (FH) Thomas Geier / Dipl.-Ing. (BA) Wilhelm Bär / MBA Stephan Schmidt-Taube
für 40 Jahre Mitgliedschaft:
Dipl.-Ing. (FH) Roland Schiller / Dipl.-Ing. (FH) Martin Geiler / Dipl.-Ing. (FH) Klaus Gaiser / Dipl.-Ing. Walter Stoiber / Dipl.-INg. Rainer Eichner
für 50 Jahre Mitgliedschaft:
Ber.-Ing. Horst Wenzler / Dipl.-Ing. (FH) Klaus Tepper / Ing.grad. Henning Frey / Wolfgang Podbielski /
für 60 Jahre Mitgliedschaft:
Dipl.-Ing. Franz John
Bezirksgruppen
Mit seinen 3 Bezirksgruppen (Freiburg, Hochrhein-Lörrach und Ortenau) und den Arbeitskreisen bietet der Bezirksverein Schwarzwald ein breites Angebot an Vorträgen, Fachtagungen, Firmenbesichtigungen, Bildungsreisen sowie regionalen und überregionalen Veranstaltungen, zu denen auch Nichtmitglieder eingeladen sind.
Alles wird von ehrenamtlichen Mitgliedern geplant und durchgeführt.
BG Freiburg

Der Verein Deutscher Ingenieure befasst sich bundesweit als Sprecher der Ingenieurinnen und Ingenieure und der Technik mit den Zusammenhängen zwischen technischer und gesellschaftlicher Entwicklung und fördert die Aus- und Weiterbildung sowie die Berufschancen von Ingenieuren durch Stellungnahmen und Verlautbarungen zu technischen und berufspolitischen Themen. Er unterstützt den Ingenieurnachwuchs durch Beratung beim Berufseinstieg, durch die VDI-Praktikantenbörse und eine Vielzahl weiterer Massnahmen.
Er sieht seinen Sinn und Zweck in der Pflege der Beziehungen zu den geistigen Kräften anderer Bereiche menschlichen Schaffens, insbesondere der vielfältigen Einflussbereiche der Technik sowie der Förderung des technischen Nachwuchses.
Die Pflege der Gemeinschaftsarbeit zur Förderung des fachlichen Erfahrungsaustausches und des allgemeinen technischen Fortschrittes ist dem VDI ebenso wichtig wie die Mitwirkung im Bildungswesen, insbesondere bei der Ausbildung sowie Fort- und Weiterbildung der Ingenieure, und ihre Förderung in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft.

Exkursion zu Energie-Hightech im Schwarzwald am 20.03.2026
Als Uhrmacher waren die Schwarzwälder in der Feinmechanik Spitze. Heute ist die Fa. August Weckermann KG Weltmarktführer bei der Herstellung diamantener Oberflächen von feinmechanischen Bauteilen (Armarturen, Füllfederhalter, etc.) mit 150 Mitarbeitern am Standort. Das Unternehmen hat ein innovatives Konzept entwickelt, um möglichst energieautark zu sein. Über die Kombination von Solarenergie und Regenwasser werden Strom- und Wärme erzeugt, gespeichert sowie nach Bedarf in der Produktion eingesetzt.
Wir vom VDI haben sie besucht und gestaunt. Riesige PV-Flächen rund um die Firma und auf den Dächern, unterm Boden einen großen Löschwassertank, der Abwärme aus der Produktion speichern oder liefern kann. Natürlich auch eine leistungsfähige Batterie zur Zwischenspeicherung des PV-Stroms. Dazu eine Wärmepumpe, die vor allem die Abwärme aus den Produktionsmaschinen verwertet und die Heizwärme bereitstellt. Überschüssige Wärme wird im Löschwassertank in begrenztem Umfang gespeichert. Und dann das High-Tech Herzstück: eine Regenwasser-Elektrolyse Anlage, die Wasserstoff produziert, der in vier großen Tanks bei 40 bar gespeichert wird. Der Wasserstoff wird in einer Brennstoffzelle eingesetzt, wenn die PV- Leistung nicht ausreicht, um den Strom für die „Diamantisierung“ von Werkstoffen zu liefern. Die PV-Anlage liefert 2,7 MWp, die Batterie speichert 3,4 MWh.
Die Umsetzung des Konzepts hat ca. 8 Mio. € gekostet, das Land und die EU haben es mit 2,5 Mio. € gefördert. Die Anlagen ermöglichen einen Energie-Autarkiegrad von bis zu 90 %. Die PV-Anlage erzeugt 2,835 Millionen kWh PV Strom und spart so gut 990 Tonnen CO2 pro Jahr ein.
Dieses Konzept hat Pilotcharakter und die August Weckrmann KG hat sich damit auf ein erstaunliches Beispiel für die Energiewende im industriellen Bereich eingelassen. Die Firmenleitung sieht darin einen langfristigen Wettbewerbsvorteil und die Sicherung des Standorts. Dies ist sicher ein Leuchtturmprojekt in der Region und der VDI bedankt sich bei den Initiatoren.
Dr.-Ing. Carl W. Seitz

Besichtigung der Wasserstoff-Fahrzeuge der ASF 14.11.2025
Am Freitag, den 14.11.2025 hatte der Bezirksverein Freiburg des VDI Gelegenheit, bei der ASF GmbH den wasserstoffbetriebenen kommunalen Abfallsammelfuhrpark zu besichtigen. Die Führung wurde unter der Leitung durch Herrn Thomas Ehrenfelder hervorragend durchgeführt und wir konnten folgende Informationen gewinnen und lebhafte Diskussionen führen.
Die ASF hat frühzeitig ein Klimaneutralitätskonzept entwickelt und hat Klimaneutralität bis 2025 für die Fahrzeuge der Stadtreinigung, bis 2030 für die kommunale Abfallsammlung und insgesamt bis 2035 der ASF geplant. Fünf Jahre vor dem Ziel: Der kommunale Abfallsammel-fuhrpark fährt bereits heute komplett mit Brennstoffzellenfahrzeugen.
Die Stadtreinigung erfolgt bereits seit 2017 mit elektrisch betriebenen Kehrmaschinen. Für die kommunale Abfallsammlung hat man begonnen, mit einem innovativen Konzept durch wasserstoffbetriebene Abfallfahrzeuge zu starten. Die Fahrzeuge arbeiten mit Wasserstoff bei Drücken von 700 bar und treiben eine Brennstoffzelle mit 30 bis 90 kW an. Die Fahrzeuge werden von einer Tankstelle mit 800 bar befüllt, der Füllvorgang dauert zwischen 10 und 15 Minuten. Der Tankinhalt im Fahrzeug beläuft sich auf 16 kg.
Aktuell geplant ist die Erweiterung der Photovoltaik-Anlage auf dem Eichelbuck mit 2,6 MWp zur Erzeugung von 2,5 GWh/a und zum Antrieb eines Elektrolyseurs mit 1 MW. Hier sollen 140 t/a grüner Wasserstoff erzeugt werden. Für den Betrieb der Anlagewerden dann noch 30% aus der Windenergie und regionaler Ökostrom mit jeweils 30% bezogen.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Ehrenfelder, der uns hervorragend in die Vision der ASF eingeführt hat und anschließend die Fahrzeugtechnik und in die Erkenntnisse mit uns diskutiert hat.
Dank geht auch an Carl Werner Seitz, BG Freiburg und Dieter Schlegel für die Organisation.

Nachhaltige Müllentsorgung in der TREA in Eschbach
Am Donnerstag, den 27.02.2025 wurden 24 Mitgliedern durch den Betriebsleiter Uwe Jolas die Müllentsorgungsanlage der TREA Breisgau - EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH vorgestellt. Die EEW betreibt in Deutschland insgesamt 17 Entsorgungsanlagen. Begleitet wurde die Exkursion u.a. durch die Jung-Ingenieurin Frau Götza.
Die thermischen Restabfallbehandlungs- und Energieerzeugungsanlage (TREA) entsorgt jährlich rd. 175.000 Tonnen Müll mehrerer Gemeinden und verwertet kommunalen und gewerblichen Abfall. Hierzu zählt der Müll der grauen Tonne und ca. 50% der gelben Tonne, da nicht alles davon recyclebar ist. Die Anlage wurde 2005 errichtet und verbrennt den Müll auf einem Schrägrost mit 11 m Länge und 7,5 m Breite (82,5 m²). Ca. 40 Müllfahrzeuge liefern den Müll täglich an, der in einem Bunker abgeladen wird und mit einer Krananlage sortiert, damit der Heizwert des Brennstoffs – vergleichbar mit Braunkohle - entsprechend hoch bleibt. Die Verbrennung des Mülls erfolgt bei Temperaturen bis 1.200 °C. Mit der Wärme wird ein Wasser-Dampfkreislauf erwärmt und bei einem Druck von 40 bar und einer Temperatur von 400°C entsteht überhitzter Dampf. Dieser Dampf wird in einer Mitteldruck-Turbine entspannt. Hier kann Prozessdampf entnommen werden. Der restliche Dampf versorgt ein derzeit kleines Wärmenetz, nicht genutzte Wärme wird im Luftkondensator rückgekühlt. Die Anlage produziert mit der Turbine bei 15 MWe Leistung rd. 117.000 MWhe/a. Die Wärmenutzung beträgt momentan 12.000 MWhth/a, jüngst wurde die Fa. GUTEX angeschlossen, um im Notfall eines Stilltands der eigenen Wärmeerzeugung im Werk Wärme von der TREA abzunehmen. Eine Anbindung der Abwärmenutzung der TREA in ein Wärmenetz in Verbindung (ca. 5 km) mit der geplanten Geothermie in Hartheim wäre ideal.
Die Rauchgase aus der Verbrennung werden in einem mehrstufigen aufwendigen Verfahren gereinigt. Die aktuellen Tagesmittelwerte der Emissionen werden permanent aufgezeigt. Die gemessenen Werte liegen i.d.R. deutlich unter den genehmigten Emissionswerten, die in der Genehmigung schon erheblich unter den Vorgaben der 17. BImSchV lagen.
Der Versorgungsauftrag läuft bis 2030 und der Betreiber hofft, auch danach den Zuschlag zur Entsorgung zu bekommen.
Die Veranstaltung über zwei Stunden mit Einführung, Vortrag, Rundgang und Diskussion war kurzweilig und die Besucher wurden über die Vielseitigkeit der Themen überrascht.
Besichtigung der Brauerei Ganter
Am Freitag, 19.07.2024 führte uns Hausmeister Günther Gäbele durch die 1865 gegründete familiengeführte Brauerei Ganter. Im Sudhaus konnten die alten, noch funktionsfähigen, kupfernen Maische- und Läuterbottiche aus dem Jahr 1954 begutachtet werden. Im Sudhaus beginnt der Prozess des Bierbrauens, den Herr Gäbele sehr humorvoll und präzise erklärt hat. Immer wieder wurden die Teilnehmenden miteinbezogen, was für viel Gelächter sorgte. Weiter ging die Führung, vorbei an der alten Ganter-Villa in die Filtrier-Halle, wo das Bier gefiltert und zur Abfüllung vorbereitet wird. Fünf Edelstahl-Tanks à 60.000 Liter sowie unzählige Leitungen werden zum Filtern befüllt und müssen regelmäßig gereinigt werden, um erstklassige Bierqualität zu erzielen. Des Weiteren erklärte Hausmeister Gäbele die Unterschiede zwischen ober- und untergärigem Bier, sowie die neuesten Trends, um auf dem Markt der modernen Biere bestehen zu können. Eine Kostprobe von ungefiltertem, naturtrübem Bier, durften die Teilnehmenden selbst direkt aus dem Tank „zwickeln“ und genießen. Das aktuelle Produktsortiment wurde vorgestellt und deren Unterschiede erläutert.
Anschließend ging es in den Fass- und Kistenkeller (ehemaliger Gärkeller) sowie die Abfüllanlage. Was früher von vielen Arbeitskräften erledigt wurde, kann heute, durch die computergesteuerte Hightech-Abfüllanlage, von zwei Mitarbeitenden bedient werden.
Die letzte Station war das Maschinenhaus. Bis 1998 wurden die alten Dampfkessel und Dampfturbinen zur Strom- und Wärmeproduktion genutzt und waren funktionsfähig. Schaltpulte, Dampfkesselanlagen und der mit Backstein ummantelte Kohlekessel aus dem Jahr 1929 sind noch zu sehen und bieten ein beeindruckendes Bild früherer Ingenieurskunst.
Nach 1 ½ stündiger, informativer, kurzweiliger und lehrreicher Führung verabschiedete sich Günther Gäbele unter großem Beifall von uns. Der Ausklang mit Tellerschnitzel und leckerem Bier fand bei hochsommerlichen Temperaturen im Außenbereich der Maschinenhalle statt. Es war ein gelungener Besuch und wir erfuhren vieles Neues, was wir bisher nicht über die Brauerei Ganter wussten.
Rückblick 5. regioCareer am 13.04.2024
Trotz zahlreicher digitaler Recruitingformate hat der persönliche Erstkontakt zu potenziellen Arbeitgebenden bei Jobsuchenden weiterhin einen hohen Stellenwert. Das zeigte die 5. VDI regio career, die Karrieremesse für Fachkräfte aus Ingenieurwesen, Technik und Informatik, am Samstag, 13. April 2024 im Konzerthaus Freiburg. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren gekommen, um sich gezielt über einzelne Unternehmen, mögliche Aufgabenbereiche und Karrierechancen zu informieren. Die ausstellenden Unternehmen zeigten sich sehr zufrieden mit den geführten Gesprächen und den fachlichen Qualifikationen der potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern.
Auch das Angebot der persönlichen Karriereberatung der Agentur für Arbeit und der DFK-Kompetenz GmbH wurde sehr gut angenommen. Von Studierenden über Berufseinsteigende bis hin zu Young Professionals und Fach- und Führungskräften kamen Interessierte an den Stand, um sich individuell zu Karrieremöglichkeiten beraten zu lassen.
Das Racing Team der Hochschule Offenburg, unter der Leitung von Prof. Patrick König, war mit seinem „Elektro-Rennwagen“ vor Ort und präsentierte dem begeisterten Publikum das Ergebnis vieler intensiver Arbeitsstunden. Die jungen Studenten erklärten Technik und Arbeitsschritte und gaben Anweisungen für Probefahrten.
Video zur 5. regio Career 2024
Dipl.-Ing. (FH)


BG Hochrhein-Lörrach

Um unseren Mitgliedern ein umfassendes Angebot zu bieten sind wir "grenzenlos" aktiv und pflegen Partnerschaften z.B. mit
- Swiss Engineering Sektion Basel
- VDI Bezirksverein Bodensee
- der VDI Technothek in der Stadtbibliothek Waldshut
- der DHBW Lörrach und der FHNW in Muttenz
- unseren Förderfirmen beidseits der Grenze
Auf dieser Basis bieten wir Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen an. Ein regelmäßiger Stammtisch im Hotel Stadt Lörrach führt unsere Mitglieder zum lockeren Austausch zusammen. Details findet Ihr im Veranstaltungskalender.
Besichtigung Museumsbergwerk Finstergrund 24.10.2025
Unser Mitglied Christoph Zipper begrüßte die VDI-Gruppe zu einer exklusiven Führung durch das 1974 geschlossene Museumsbergwerk Finstergrund in Wieden im Schwarzwald. Zunächst ging es mit dem Grubenzug - bequem aber kalt - 500 m in den Berg. Es schloss sich eine fast 2 stündige Runde zu Fuss durch die alten Stollen an. Christoph Zipper hielt uns mit einer geballten Ladung Wissen sowohl über die Geschichte des Bergbaus im Schwarzwald als auch über die Mineralogie im Allgemeinen im Bann. Beeindruckend war es auch zu sehen, mit welch archaischen Methoden dort bis vor 50 Jahren Fluss- und Schwerspat von Hand abgebaut wurden. Die Runde fand ihren Abschluss im Bergwerksmuseum mit einem grossen Dankeschön an Christoph Zipper.
Vielen Dank an Heiner Bauer, Leitung BG Hochrhein-Lörrach, für die Organisation und Betreuung des Besuchs.
Besichtigung Gotthard Tunnel am 05.05.2025
Es regnete in Strömen, als wir in Göschenen aus dem "Treno Gottardo" stiegen und so wurden wir auf den fünf Minuten Fußweg vom Bahnhof zur noblen Kantine für bis zu 300 Mineure und Besucher "getauft". Nach einem nahrhaften "z'Mittag" begrüsste Charly Simmen, der Sicherheitschef der Baustelle, 20 VDI-Gäste im ehemaligen 1. Klasse Restaurant des Bahnhofs. Unter der goldverzierten Holzdecke, wo sich Ende des 19. Jahrhunderts der italienische König und Kaiserin Sissi erfrischt haben, befindet sich heute das Infozentrum für die zweite Röhre des Gotthard Strassentunnels - ausgestattet mit modernster Präsentationstechnik. Nach der instruktiven Projektvorstellung erfolgte die Einkleidung mit der Schutzausrüstung für eine zweistündige Führung durch die Baustelle am Nordportal des Tunnels. Die 120m lange Tunnelbohrmaschine TBM von Herrenknecht ist seit Ende Februar in Betrieb und schon über 800 m im Berg. 2027 wird sie sich in der Mitte des 17 km langen Tunnels mit ihrer von Airolo bohrenden Schwestermaschine treffen. Bis zum Bohrstart mussten jedoch fünf Jahre komplizierteste Vorarbeiten geleistet werden.
Weil das engeTal bereits mit Strassen- und Bahnanlagen belegt ist, wurde die Baustelleninfrastruktur grösstenteils in riesige Kavernen in den Berg gebaut: eine weitgehend automatisierte Betonfabrik produziert aus dem über Förderbänder transportierten Tunnelausbruch passgenau die Betonelemente, die wiederum automatisch von einem Verlegeroboter am Ende der TBM zu einer kreisrunden Außenschale zusammengesetzt werden. Dort wo beim Bau der ersten Tunnelröhre in den 1970er Jahren noch 800 Mineure hauptsächlich sprengten und dabei 19 Menschen ihr Leben verloren, bedienen für die parallel verlaufende zweite Röhre bis zu 300 Arbeiter zwei Tunnelbohrmaschinen und eine Betonfabrik - alles von Herrenknecht aus Schwanau.
Führung durch das Forschungsgebäude NEST am 08.04.2025
Es ist schon ein Hingucker in der von vielen architektonischen Highlights gespickten Metropole Zürich: an einer raumfüllenden Screenwand begrüsste uns Reto Largo, der Direktor des NEST, mit einer Einführung in die generelle Zielsetzung sowie die aktuellen Forschungsmodule, in denen neue kreislauffähige Technologien, Materialien und Bausysteme unter realen Bedingungen getestet, erforscht, weiterentwickelt werden.
Beim Rundgang durch drei dieser Module gab es viel Bewunderung aber auch Fragen z.B. zu Fussboden aus Jeans, Treppen aus dem 3D-Drucker, multifunktionalen Geschossdecken oder zu einem dünnen wärmegedämmten Betondach, das wie die Kelche der Bahnhofshalle von Stuttgart 21 aussieht, aber mit einer wiederverwendbaren flexiblen Schalung gegossen wurde.
🎉 Gelungener Jahresabschluss auf dem Vitra Campus! 🏛️✨
In einer Kooperationsveranstaltung haben der VDI e.V. Bezirksverein Schwarzwald die resin it + office GmbH und Lörrach Innovativ e.V. das Jahr 2024 mit einem besonderen Highlight abgeschlossen: der Besichtigung des neuen Architektur-Studiengangs der DHBW Lörrach im beeindruckenden Umfeld der Siza Halle auf dem Vitra Campus.
Architektur-Dozent Christoph Geisel begeisterte uns alle mit einer inspirierenden Einführung in die Entstehungsgeschichte des Studiengangs und die beeindruckende Architektur des Vitra Campus. Der Rundgang durch die innovativen Räumlichkeiten und Werkstätten bot tiefe Einblicke in die Welt der angehenden Architekten – ein wahres Erlebnis für alle Technik- und Designliebhaber!
Beim anschließenden Apéro wurde nicht nur lebhaft gefachsimpelt, sondern auch fleißig Ideen für spannende gemeinsame Events im kommenden Jahr geschmiedet. 🤝💡
Ein herzliches Dankeschön an Prof. Jan Olaf, Heinz U. Ziegler, Heinz-Joachim Bauer und alle Beteiligten, die diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben! Wir freuen uns auf ein kreatives und erfolgreiches 2025 voller neuer Impulse und inspirierender Projekte.
Großes Interesse an der Technikführung im neuen Zentralklinikum Lörrach am 22.10.2024
25 interessierte VDI-Mitglieder wurden vom Projektleiter der größten Hochbaustelle im Landkreis Lörrach zu einem Rundgang der haustechnischen Installationen begrüßt. Und es war wahrhaft eindrücklich, was auf diesem Gebiet für die neue Klinik mit über 800 Betten, 2800 Räumen, 13 OP-Sälen, 6 Kreißsälen und 2500 Beschäftigten zu installieren und koordinieren ist: Für die Energieversor-gung, Lüftung und Heizung werden hunderte Kilometer an Rohren, Kabeln und Lichtwellen-leitern verlegt. Bis zum 60.000 Messwerte und Informationen müssen künftig vom KI-gestützten Gebäudemanagement verarbeitet werden. Abschließend wurde die Versorgungs-zentrale besucht, die im Normalbetrieb unabhängig von fossilen Energieträgern betrieben wird. Trotz Nutzung aller Dachflächen kann nur 6% des Energiebedarfs aus Photovoltaik bereitgestellt werden. Für den Störfall stehen Notstromaggregate zur Versorgung der gesamten Klinik bereit. Vor der Inbetriebnahme des neuen Zentralklinikum Anfang 2026 ist eine weitere VDI-Führung mit Schwerpunkt Medizintechnik geplant.
Zeitungsbericht der Badischen Zeitung vom 01.08.2024 "Roboter Nao ist manchmal ganz schön frech"
Die Veranstaltung fand am 30.07.2024 in Kooperation mit Lörrach innovativ statt.

Rückblick Besichtigung DSM Nutritional Products GmbH
Andreas Schild, Head of Plant Improvement bei der Firma DSM Nutritional Products GmbH in Grenzach-Wyhlen begrüßte die Teilnehmenden des VDI BV Schwarzwald im Konferenzsaal. Bei Kaffee und Kuchen gab er zunächst einen Überblick über DSM-Firmenich und deren Produktpalette. Danach erläuterte Herr Tubolino, Leiter der Energieversorgung, die nachhaltige Stromversorgung. Nach der Einkleidung, besichtigte die Gruppe das Kraftwerk mit einer Leistung von 10 Megawatt.
Im Anschluss führte Herr Bayrack , Leiter der Vitamin B2 Produktion, die Teilnehmenden durch die Leitwarte und die eigentliche Produktion.
Hier wird Vitamin B, als einziges Vitamin durch Fermentation erzeugt und ohne chemische Prozesse produziert. Aus 4,5ml Mikroorganismen werden in mehreren Prozessschritten in Fermentern innerhalb 60 Stunden 5 Tonnen Vitamin B2 hergestellt. Die Teilnehmenden waren von der Besichtigung und den informativen Erläuterungen sehr beeindruckt!

Poster Award der Studenten der DHBW Lörrach
Am Montag den 11.3.24 wurde von Loerrach Innovativ ein Poster Award für die Studenten der DHBW 2024/2023 vergeben.
Gesponsert vom Loerrach Innovativ mit ca. ca. 70 Teilnehmer
Die Preisträger waren:
1. Krankenhaus der Zukunft / Krankenhaus 4.0: Schillinger und Binder
2. Usage of Quaternions: Cetin + Gugel
3. Wirtschaftliche Auswirkungen von KI-generierter Kunst auf Künstler und Unternehmen M.Meyer + Nussbaumer
Firmenbesichtigung Sutter Medizintechnik GmbH am 01.03.2024
Firma Sutter Medizintechnik GmbH öffnete für uns in Emmendingen ihre Pforten.
Der Fokus der Besichtigung lag auf der Planung und Ausführung des Baus des neuen Firmengebäudes.
Die Diskussionen drehte sich um technische Aspekte wie Klimatisierung, Lüftung, Heizung und andere Überlegungen, die für ein mittelständisches Medizintechnikunternehmen wie Sutter wichtig sind.
Darüber hinaus wurde das Thema Nachhaltigkeit in den Vorträgen von CEO Bert Sutter und Executive Architect Alex Höfflin vom atelier für architektur Räther & Höfflin prominent aufgegriffen.
Bei einer geführten Produktionsbesichtigung hatten unsere Mitglieder die Möglichkeit, einen Einblick in das Innenleben des Medizintechnik-unternehmens zu erhalten.
Wir danken Herrn Bert Sutter und Herrn Alex Höfflin für die bereichernde Besichtigung und die Erläuterungen sowie Heiner Bauer und Benita Johannsen für die Organisation der Führung. Die Teilnehmenden waren begeistert!

Besuch Museumsdepot Dreiländermuseum Lörrach-Brombach am 23.02.2024
Am 23.02.24 besuchten 15 VDI Mitglieder das Museumsdepot Dreiländermuseum Lörrach-Brombach.
Durch die Sammlung führten die Sammlungs-Kuratorin Frau Konrad und der Depotleiter Arne Gentzsch.
Die Sammlung umfasst 50.000 Objekte. Diese sind professionell katalogisiert, restauriert und optimal gelagert.
Das Gebäude, das von den Lörrachern Architekten Wilhelm und Hovenbitzer geplant wurde, ist ein architektonisches Highlight. Der Bau wurde auch von der EU gefördert.
Der massive Betonbau verfügt über eine entsprechende Isolierungsschicht, um Temperatur wie Luftfeuchtigkeit im gewünschten Bereich halten zu können. Es gibt Bereiche für Ausstellungsarchitektur, Archäologie und zwei Räume für Alltagskultur.
Die Führung gab Gelegenheit viele Objekte und Kunstwerke zu sehen, wobei nur etwa 5 % in der Ausstellung gezeigt werden können.
Ein eindrücklicher Einblick in die komplexe Museumswelt.
Vielen Dank an Heinz Ziegler für die tolle Organiasation sowie an Frau Konrad und Herrn Gentzsch für die informative Führung!

Führung durch die Tropenwaldhalle im Zürcher Zoo: Flora, Fauna und Technik
Die Masoalahalle im Zoo Zürich ist ein ganz besonderer Ort:
Zum einen wird hier seit 20 Jahren ein kleiner Teil des Regenwaldes aus dem Masoala-Nationalpark im Norden Madagaskars mit allen Pflanzen und Tieren in eine klimatisierte Halle nach Zürich exportiert. Zwischen Zoo und Nationalpark besteht seither eine andauernde Kooperation. Zum anderen wurde damit ein einmaliges und höchst anspruchsvolles Pilotprojekt der technischen Gebäudeausrüstung realisiert.
Beide Aspekte konnten die Teilnehmer unserer Exkursion jeweils bei einer Führung hautnah kennenlernen: Zunächst den Regenwald, dessen Ökosystem von einer Tierärztin des Zoos Zürich sehr eindrücklich gezeigt und erläutert wurde. Nach einer Kaffeepause schloss sich eine technische Führung durch den Betriebsleiter an. Dabei ging es in die Katakomben der über einen Hektar großen und 30 m hohen Halle. Hier wurden die technischen Einrichtungen zur Bewässerung und Klimatisierung der größten Einrichtung dieser Art in Europa besichtigt und erläutert, wie die Anlagen ständig optimiert wurden. Wer davon nicht geplättet war, hatte anschließend Gelegenheit, den Zoo Zürich auf eigene Faust zu erkunden.

Besichtigung Evonik Industries AG
Es ist sogar beim VDI in Düsseldorf aufgefallen, dass unser Bezirksverein Schwarzwald der Initiative des Umweltministerium in Berlin gefolgt ist und gleich zwei Veranstaltungen im Rahmen der "Woche der KlimaAnpassung" durchgeführt hat: nach dem spannenden Vortrag über "Kaltnetze" am 19.9. fand am 22.9. eine Besichtigung des Nahwärmenetzes der Stadt Rheinfelden mit guter Beteiligung statt.
Herzstück dieses Leuchtturm-Projektes, das kürzlich vom Verband der Chemischen Industrie (VCI) mit dem 1. Preis für den nachhaltigen und sparsamen Umgang mit Energie ausgezeichnet wurde, ist der Wärmetauscher auf dem Firmengelände von Evonik. Evonik gibt dort industrielle Abwärme kostenlos in das städtische Nahwärmenetz ab, das ständig ausgebaut wird. Die Betriebsleiter der Stadtwerke und von Evonik erläuterten das Gemeinschaftswerk, das die ambitionierten Nachhaltigkeitsziele beider Partner zum Klimaschutz befördert. Dabei wurde deutlich, dass neben den technischen Herausforderungen vor allem juristische Hürden überwunden werden mussten, um die Vision dieses Win-Win-Projektes in die Realität umzusetzen. Nach der Besichtigung des Wärmetauschers sowie einer ausgiebigen, lebhaften und aufschlussreichen Diskussion dankte unser 2. Vorsitzender Heiner Bauer den Herren Dr. Daniel Weiß von den Stadtwerken und Dr. Stefan Rumpel von Evonik ganz herzlich für diese gelungene Veranstaltung.
Dipl.-Ing.
Bild: Heinz-Joachim BauerHeinz-Joachim Bauer
Leiter der BG Hochrhein-Lörrach
Dipl.-Ing. (FH)

BG Ortenau

Am 20. März 2023 hat sich im Rahmen des Ingenieurstammtischs die neue Leitung der Bezirksgruppe Ortenau konstituiert. Christoph Vogt und Carsten Busam bilden das neue Leitungsteam für die circa 700 Mitglieder des VDI BV Schwarzwald in der Ortenau, das vom Vorsitzenden Frank Gerlach eingesetzt und berufen wurde.
Der Architekt Christoph Vogt, der bereits seit 2019 in der Leitung der BG Ortenau tätig ist, bekommt nun aktive Verstärkung. Neu im Leitungsteam ist Carsten Busam, Bereichsleiter bei einem mittelständischen Unternehmen in Kippenheim.
Neben Vorträgen zu verschiedenen Themen, Firmenbesuchen, kulturellen Angeboten und nicht zuletzt dem egelmäßigen Stammtisch möchte man mit einem breiten Portfolio den Austausch zwischen den Menschen in den technischen Berufen fördern. Schon jetzt zeigt sich, dass man über fachliche Themen schnell in Gespräch kommt.
Das Leitungsteam der BG Ortenau freut sich darauf, eine aktive und lebendige Bezirksgruppe mit Ihnen zu gestalten!

Vortrag und Diskussion "5 Säulen des Handelns.." 17.11.2025
Wo steuert Deutschland hin und welche Herausforderungen gilt es zu bewältigen? Wie kann der Mehrfrontenkonflikt gelöst werden?
In seinem Impulsvortrag ging Hermann Doppler, Vice President Peter Drucker Society, auf „5 Säulen des Handelns“ ein, um den Standort Deutschland zu sichern:
💠 Deep Tech und High Tech
💠 Mid-Tech-Aktivitäten
💠 Kapitalmarkt
💠 Bildung, Persönlichkeit, Kompetenz, Arbeit
💠 Politik – Soziale Marktwirtschaft
Ob Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Transformation zur Klimaneutralität, Deindustrialisierung oder geopolitische Risiken: Diese Themen, die uns täglich begegnen und bewegen, wurden miteinander diskutiert und Lösungen aufgezeigt. Die gute Nachricht: Im Mittelpunkt steht und bleibt der Mensch mit Gestaltungskraft, Erfindergeist und Verantwortung.
Der Vortrag machte deutlich: Deutschland hat das Potenzial, wir müssen nur ins Handeln kommen!
Die begeisterten und beeindruckten Besucherinnen und Besucher tauschten sich beim anschließenden Get-together weiter angeregt aus.
Vielen Dank an Herrn Doppler für die detaillierte und äußerst informative Präsentation zu diesem brisanten Thema und an Carsten Busam, BG Ortenau, für die gute Organisation. Dank geht an dieser Stelle auch an das RIZ der Hochschule Offenburg vertreten durch Sascha Rißmann, welches den passenden Rahmen bereithielt.
Rückblick Besichtigung Ruch Novaplast GmbH in Oberkirch am 20.10.2025
„Innovation durch Transformation“ schon der Titel weckte Erwartungen bei den Mitgliedern des Vereins Deutscher Ingenieure, die Herr Zeifang als Geschäftsführer von Ruch Novaplast und Vortragender voll gerecht wurde. Er schilderte die Reise des Unternehmens, welches in seiner Urzeit Wasserturbinen baute, ab 1960 geschäumte Bauteile produziert und in diesem Jahrtausend gleich zweimal sich neu erfinden musste, da die Hauptprodukte nicht mehr gefragt waren. Eindrucksvoll auch die Fertigung, angefüllt mit Systemkomponenten für Wärmepumpen aller namhaften Hersteller oder dem Innenleben von Motorradhelmen. Für alle war überraschend, was hier in Oberkirch entstand und entsteht, aber kaum jemand weiß. An dieser Stelle vielen Dank an Roland Zeifang für seine offene und gewinnende Art bei der keine Frage unbeantwortet geblieben ist und an Frau Birgit Kunzweiler für die Organisation des Besuchs der VDI-Mitglieder. Es war ein lohnenswerter Besuch.
Rückblick Besichtigung Waffenmanufaktur Klingenthal am 28. Juni 2025
Am Samstag, den 28. Juni 2025, trafen sich 36 Ingenieure und Wissenschaftler von IESF-Alsace und dem VDI-Schwarzwald, ihrem Partner aus dem Schwarzwald, an einem schönen Morgen mit blauem Himmel und einigen weißen Wolken in der grünen Oase des Klingentals, unweit des Mont Saint Odile und Obernai, um das Museum „Maison de la Manufacture d'Armes Blanches“ (Haus der weißen Waffen) zu besuchen.
Wir werden von Séverine Diemer am Empfang und von Marc Adolf, dem Vorsitzenden der „Association Pour la Sauvegarde du Klingenthal“, empfangen.
Wir bilden zwei Gruppen, um die Führung zu erleichtern. Eine französischsprachige Gruppe mit Séverine als Fremdenführerin und eine deutschsprachige Gruppe mit Marc als Fremdenführer.
Wir folgen Marc, der ein ausgezeichnetes Deutsch spricht, und besuchen zunächst das Dorf, das das Museum umgibt.
Gleich zu Beginn erklärt uns Marc, dass Klingenthal heute nur noch ein Ortsteil ist und zur Gemeinde Boersch gehört. „Als gebürtiger Klingenthaler habe ich mich schon früh für die Geschichte des Dorfes und die Überreste der Vergangenheit interessiert und bin heute der Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung des Dorfes“.
Viele Besucher von Klingenthal stellen mir die Frage: „Wo war denn die Manufaktur?“
Die Antwort ist ganz einfach: Es handelte sich um das gesamte Dorf.
Der Name „Klingenthal“, der „Tal der Klingen“ bedeutet, wurde von den ersten Arbeitern der Manufaktur vergeben, die aus Solingen im Herzogtum Berg (dem heutigen Ruhrgebiet) stammten.
Die erste französische Blankwaffenmanufaktur wurde 1730 auf Wunsch von Ludwig XV. gegründet, der für die Versorgung seiner Truppen nicht mehr von Solingen abhängig sein wollte.
Die Wahl von Klingenthal war nicht unschuldig: Die Nähe zur Grenze, die Verwendung des germanischen Dialekts und die Anwesenheit protestantischer Gemeinden sollten die Integration der im Herzogtum Berg abgeworbenen Facharbeiter ermöglichen, die nicht nur ihr Know-how, sondern auch das als hochwertiger geltende Schmiedeeisen aus dem Ruhrgebiet mitbrachten.
Diese Facharbeiter wurden von zahlreichen Hilfsarbeitern unterstützt, die aus den umliegenden Dörfern kamen. Die Manufaktur hatte zu ihrer Blütezeit etwa 700 Beschäftigte.
Das Manufakturdorf erstreckt sich über etwa 1500 m entlang des Flusses Ehn. Es wurde ein komplexes und originelles Wassersystem eingerichtet: Kanäle leiten das Wasser auf Trogräder, die die Schmiedehämmer und ihre Blasebälge sowie die Schleifsteine für die Schleiferei antreiben.
Die Werkstätten befinden sich somit alle an den Kanälen.
Zu den Gebäuden, die der Manufaktur gehörten, kamen private Wohnhäuser hinzu, in denen die protestantischen Arbeiter aus Solingen untergebracht waren.
So entstand nach und nach ein protestantisches Manufakturdorf in einem katholischen Umfeld der Region.
Die Geschichte dieser Manufaktur für Blankwaffen mit militärischem Status, die direkt vom französischen Staat abhängig war (Königreich, Revolution, Republik, Kaiserreich, wieder Königreich), ist relativ kurz, da sie nur von 1730 bis 1836 bestand. Danach wurde sie von der Firma Coulaux übernommen, die bis ca. 1930 Blankwaffen und von 1840 bis 1962 Sensen und Sicheln herstellte.
Die Manufaktur schloss 1962, aber ihr Erbe wird heute im Klingenthal-Museum gesammelt und ausgestellt, das wir nun entdecken werden.
Wir folgen Marc, der uns direkt in die Schmiede führt und uns erklärt, dass die Schritte zur Herstellung einer Hieb- und Stichwaffe komplex sind.
Ein Dutzend Berufe wechselten sich bei der Herstellung eines Säbels ab:
- der Affineur, der den rohen Stahl auf einem Amboss bearbeitete, um ihm die erforderlichen Eigenschaften zu verleihen,
- der Schmied, der dann die grobe Form der Beschläge, Scheiden oder Bajonette anfertigte. Und natürlich
- die Feilenmacher, die die Form auf Profilschleifsteinen verfeinerten.
- die Schärfer, die der Klinge auf Schleifsteinen mit großem Durchmesser aus Vogesen-Sandstein die endgültige Schärfe verleihen.
- die Polierer, die der Klinge den letzten Schliff für einen chromähnlichen Glanz verleihen.
Hinter Vitrinen können wir verschiedene Modelle von Säbeln und Degen für Soldaten und Offiziere bewundern (schön verzierte Klingen), die in Klingenthal, während der königlichen und später der kaiserlichen Epoche hergestellt wurden und die französischen Armeen in den napoleonischen Schlachten begleiteten.
Klingenthal, ein Dorf mit Manufaktur, war eine einzigartige Industriekolonie im Elsass, die durch ihre einzigartige Geschichte wie mit einem Schmiedeeisen geprägt wurde. Heute versucht der Ort, sein einzigartiges Erbe durch sein Museum, „La Maison de la Manufacture“, aufzuwerten.
Wir danken Séverine und Marc herzlich dafür, dass sie uns diese einzigartige Stätte gezeigt haben, die eine schöne Seite der bewegten Geschichte des Elsass darstellt
29 Besucher trafen sich anschließend im Restaurant l'Elsberg in Ottrott zu einem gemütlichen deutsch-französischen Mittagessen
Wir verabschiedeten uns zufrieden und glücklich über den Austausch mit unseren deutschen Freunden und versprachen, uns im Herbst für einen weiteren interessanten Besuch wieder zu treffen
Willy Kresser
ARISAL und VDI

Besichtigung tesa Werke Offenburg 31.03.2025
So wird heute Zukunft gemacht: Bei tesa in Offenburg gehen jahrzehntelange Ingenieurskunst und Ökostrom eine gelungene Symbiose ein. 21 Interessierte hatten die Gelegenheit, einen spannenden Blick hinter die Kulissen des tesa-Werks in Offenburg zu werfen.
Das Überraschende ist, dass es die tesa schafft ein Konsumerprodukt zu wettbewerbsfähigen Weltmarktpreise in Deutschland zu fertigen. Beim tesa-Film 100% Offenburg-Produktion.
Aus Ingenieurssicht sind alle Anlagen im Werk Sondermaschinenbau, der auf Anforderungen der tesa gebaut wurden. Dies betrifft die Beschichtungsanlagen ebenso, wie die Schneidautomaten für die Konfektionierung. (Es werden Papierballen beschichtet und dann auf die bekannten Rollen heruntergeschnitten bei einem Umwickelprozess). Zum Teil sind Anlagen aus der Gründungsphase in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts im Betrieb, die durch die Betriebstechnik immer weiter optimiert und erneuert wurden. Entsprechend leistet man sich bei der tesa in Offenburg eine große Betriebstechnik. Alle Anlagen werden zu 100% mit Ökostrom betrieben. Die PV-Anlage die permanent ausgebaut wird liefert über 6 GWpeak. die tWO stellt aktuell auch die Prozessdampf-erzeugung als Pilotwerk von Erdgas auf Öko-Strom um.
Der Besuch hat eindrucksvoll gezeigt, wie tesa nicht nur innovative Produkte, sondern auch eine starke Firmenkultur lebt, die auf Nachhaltigkeit und technischem Fortschritt basiert. Ein inspirierender Tag, der uns als Ingenieurinnen und Ingenieure und Zukunftsgestalter:innen motiviert, auch weiterhin stets nach Innovationen zu streben.

Besuch der Fa. GeneSys GmbH am 16.09.2024
Am 16.09. besuchten ca. 20 Mitglieder der Bezirksgruppe Ortenau die Firma Genesys in Offenburg. GeneSys ist ein Spezialist für hochpräzise Messung von Lage und Bewegung deren Geräte hauptsächlich in der Kraftfahrzeugentwicklung und im Tunnelvortrieb Verwendung finden. Dr. Berthold Huber, Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, gewährte im Rahmen einer Präsentation tiefe Einblicke in die Technik und das Unternehmen. Lange Zeit im Technologiepark beheimatet, bezog das Unternehmen dieses Jahr die neuen Räume in der Nähe des Bahnhofs. Die Führung durch das Gebäude verdeutlichte die Exzellenz des Unternehmens, das in dem doch eher unscheinbaren Gebäude neben der Administration Entwicklung, Produktion und Prüfung bzw. Qualifizierung vereinigt. Beeindruckend ist der hohe Anteil an Studenten und Auszubildenden in dem 35 Personen-Unternehmen von dem ein Drittel Ingenieure sind.
An dieser Stelle bedanken wir uns nicht nur bei Dr. Huber für die großzügige Bereitschaft sein Unternehmen zu präsentieren, sondern auch bei seinem Sohn David Huber, Frau Lerch-Vogt und den anderen Mitarbeitern, die uns einen netten Empfang bereitet und für die Bewirtung gesorgt haben.

Hybridvortrag "Wenn der Erfolg mal Pause macht" vom 10.07.2023
„Was macht man, wenn das Auto sich anders anhört als üblich? – Rechts ranfahren“ Mit dieser simplen Anweisung steigt Herr Greiser bei seinem Vortrag „Wenn der Erfolg mal Pause macht“ ein. Mit wenigen prägnanten Ansätzen erläuterte er den Teilnehmers des VDI seine Erkenntnisse und sein Konzept, die er in seinem Buch ausführlich beschrieben hat. Dazu gehört die Selbstverpflichtung mit sich vereinbarte Ziele mit einer Person des Vertrauens auf seine Einhaltung hin zu überprüfen und die Leistung erst entstehen kann, wenn das Potential nicht durch Störungen an seiner Entfaltung gehindert wird. Gerade die Störungen, wie eine Vielfalt an Aufgaben, zu wenig Delegation, nicht Ablehnen können, sollte man entsorgen. Zu den überraschenden Moment darf die Aussage gezählt werden, dass wir nicht die Zeit, sondern unsere Energie managen sollten. Ein klares Plädoyer dafür, regelmäßig Pausen zu machen und sich eine Vorstellung über einen glücklichen Zustand in fünf Jahren zu machen. Veränderungswilligen wurde unter dem Stichwort PROFIL ein Selbsteinschätzungswerkzeug mitgegeben. In charmanter Art und Weise führte Herr Greiser durch den Vortrag gespickt mit viele Beispielen und Erfahrungen, welche das Thema lebendig und anschaulich gemacht haben.

Technik trifft Kunst
Am vergangenen Samstag, den 29.04.2023, wurde eine Gruppe des Vereins Deutscher Ingenieure durch die Architektur und Kunst des Burda-Medienparks geführt. Unter fachkundiger Leitung von Kunsthistorikerin Constanze Albecker-Gänser ließen sich die 25 Teilnehme in die Welt der Kunst entführen. Nur wenigen Teilnehmern war bekannt, das sich am Kestendamm in Offenburg so viele Gebäude von renommierten Architekten befinden. Begonnen mit dem ersten Stahlskelettbau von Egon Eiermann, dem heutigen Andy Warhol Building bis zu hin zu ingenhoven architects, die den meisten eher von Stuttgart 21 geläufig waren. Dabei beeindruckt nicht nur der künsterlische, sondern auch der teschnische Aspekt der Gebäude. Nicht nur äußerlich ließ sich ein Kunstschatz finden, sondern auch im Innenbereich, wo Namen wir Andy Warhol, Julian Schnabel oder der lokale Künstler Max Köhler ein breites Spektrum zeitgenössischer Malerei doch einigen Bekannt waren. Highlight der Führung war der Abschluss im obersten Stockwerk des Medientowers. Ein kurzer Informationsfilm über „Das Tal der Bilder“ zeigte die Entwicklung der Medienlandschaft am Oberrhein der letzten 1000 Jahre. Beeindruckt und dankbar über das Engagement für die Kunst und Architektur, welche die Familie Burda in unsere Region gebracht hat, endete die Führung.




































































































































