Veranstaltungsberichte
Hier findet ihr die Berichte unserer letzten Veranstaltungen.
Arbeitskreis Studenten und Jungingenieure Dresden
„Auf nach ThürINGen..“
[30.11.2012]
… hieß es für sechs Teams der Studenten und Jungingenieure am ersten Adventswochenende. Zum ersten Mal fand das Mitteldeutschlandtreffen in Ilmenau statt. Dabei waren die Arbeitskreise Dresden, Leipzig, Magdeburg, Zwickau, Rostock, Senftenberg und Ilmenau als Gastgeber vertreten.
Der Freitag war nicht nur zur Anreise geplant, sondern wurde bereits am Abend für konstruktive Gespräche genutzt. Mit reichlich Energie ging es am nächsten Tag in den ersten Workshop. Dabei war Netzausbau, in und um Mitteldeutschland, die Hauptthematik. In mehreren Gruppen wurden wichtige Themen diskutiert und anschließend ausgewertet.
Der sonnige Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des Bob-INGs. Es führte die Studenten auf die „Wolfram Fiedler-Rennschlittenbahn“. Bei der Ankunft gab es eine kleine Stärkung und folgend ging es mit den Bobs auf die Piste. Arne Davids konnte mit seiner überzeugenden Rodeltechnik den Wettkampf für sich bestreiten. Nach diesem winterlichen Ausflug ging es wieder zurück an die Arbeit. Beim Worldcafe sind kreative Ideen und Pläne für künftige Projekte entstanden. Der Abend fand seinen Ausklang beim SocialisING
Am Sonntagvormittag fand die zweite Projektrunde statt. Die Auswertung des Worldcafes´ sowie das Feedback aller Studenten bildeten einen gelungenen Abschluss dieses Mitteldeutschlandtreffens.
Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Team aus Ilmenau für die hervorragende Organisation und Durchführung.
Daniela Schob
Exkursion zur König & Bauer AG (Planeta) nach Radebeul
[29.11.2012]
Am 29.November besuchte eine Gruppe von Studenten den Standort Radebeul des Druckmaschinenherstellers König & Bauer aus Würzburg.
Der kalte Wind pfiff und vom Himmel rieselte der erste Schnee, ein guter Augenblick um sich von Herrn Jahny und Walther die Geschichte und Funktionsweise der Bogenoffsetdruckmaschinen von KBA im Schulungszentrum in Radebeul näher bringen zu lassen.
Mit viel Wissen und noch mehr Fragen begaben wir uns in die Montagehalle. Für die nächsten 2 Stunden fütterten Herr Jahny und Walther uns mit vielen interessanten Fakten und Methoden über den Montageablauf einer Bogenoffsetdruckmaschine, von der Bereitstellung der Teile zu den Arbeitsplätzen und Taktstraßen, über die Montage der Drucktürme und Druckwerke, bis hin zur Endmontage der Maschine und dem darauf folgenden Probelauf. Es ist nämlich so, dass, wenn der Kunde es nicht anders wünscht, alle Maschinen in Radebeul fertig montiert und getestet werden, bevor sie demontiert und der Transport zum Kunden folgt.
Als zweitgrößter Druckmaschinenhersteller der Welt ist KBA Planeta auch ein Vorreiter in Sachen Taktstraßen für Großmaschinen. Im Standort Radebeul wurde in den letzten Jahren damit begonnen alle Stationen der Montage in getacktete Stationen umzubauen, um die Planungssicherheit und Produktivität zu verbessern, dabei arbeitet das Unternehmen sehr stark mit dem Lehrstuhl für Technische Logistik der TU Dresden zusammen.
Nach einer sehr interessanten Führung haben wir uns von Herrn Jahny und Walther verabschiedet und uns in den Schneesturm gestürzt, zurück Richtung Dresden.
Wir möchten uns ganz herzlich bei KBA Radebeul und Herrn Jahny und Walther für die tolle Möglichkeit bedanken ihr Unternehmen so Haut nahm betrachten zu können.
Text: Christopher Lötzke
VDI/SuJ Forum 2012 – Karriereplanung und Berufseinstieg
[8.11.2012]
Am 8. November fand das VDI-SuJ-Forum 2012 des Arbeitskreises Studenten und Jungingenieure in der alten Mensa der TU Dresden statt. Unser Referent in diesem Jahr war Herr Dr. Ralf Neier, Geschäftsführer der Heiko Mell & Co GmbH. Er stellte die Logik der Karriereplanung vor, ging ausführlich auf häufige Fehler bei der Berufseinstiegsentscheidung und bei Bewerbungen ein und plädierte dafür, bei den eigenen Planungen immer über den nächsten Schritt hinaus zu denken. Seine Ausführungen untermalte er mit Beispielen aus seiner langjährigen Beratungspraxis für die Industrie. In der anschließenden Diskussion konnten viele persönliche Fragen beantwortet werden. Die rund hundert Studentinnen und Studenten der HTW Dresden, der TU Dresden und der Hochschule Mittweida diskutierten mit großem Interesse an der Thematik und nahmen viele Tipps und Hinweise des Referenten für die eigene Karriereplanung auf. Christopher Lötzke (Dresdner VDI-SuJ- Teamleiter) stellte die Perspektiven und Schwerpunkte der SuJ-Arbeit vor und warb für eine aktive Mitarbeit in der Dresdner SuJ Gruppe. Die Veranstaltung lief bei angeregten Gesprächen am kalten Buffet zu späterer Stunde aus.
Die "VDI-SuJ-Foren" haben sich als erfolgreiche Veranstaltungsreihe etabliert. Auch im kommenden Jahr wird das Forum als Semesterauftakt stattfinden.
Text und Foto: Eric Plagge, VDI-SuJ
Exkursion ins Reifenwerk Goodyear Dunlop Riesa
[28.06.2012]
Am Donnerstagmorgen machten sich einige Studenten und Jungingenieure der TU Dresden auf, die Reifenproduktion am Standort Riesa genauer unter die Lupe zu nehmen. Insbesondere für Studenten der Vorlesung Polymerwerkstoffe war dieser Ausflug eine interessante Ergänzung zum Lernstoff.
Nachdem uns Herr Jähnig in seinem Vortrag in die Themen Reifenrohstoffe und Reifenherstellung eingeführt hatte, durften wir uns die Prozesse im Einzelnen vor Ort ansehen.
In Riesa werden Mischungen nicht direkt hergestellt, sondern vom Firmennetz zugeliefert, am Standort verarbeitet und zu einem Endreifen „zusammengesetzt“. Pro Tag entstehen vor Ort ca. 20.000 Reifen, wobei am Standort Riesa ausschließlich PKW-Reifen das Band verlassen.
Jeder Reifen besteht aus Naturkautschuk bzw. Synthesekautschuk. Naturkautschuk weist dabei einige besondere Eigenschaften auf: er ist z.B. strapazierfähiger als synthetisch hergestellter Kautschuk, da er dehnungsinduziert kristallisiert. Aus diesem Grund wird er zu einem hohen Anteil insbesondere in hochbeanspruchten LKW-Reifen eingesetzt. Weiterhin besitzt Naturkautschuk eine bessere Wärmeverträglichkeit. Auf der anderen Seite ist Naturkautschuk ein Naturprodukt und unterliegt den natürlichen Schwankungen. Ein synthetischer Kautschuk, welcher beispielsweise im Reifen Anwendung findet, ist der Butylkautschuk. Dieser wird aufgrund seiner Luftdichtheit eingesetzt, um den Schlauch im Reifen zu ersetzen. Weiterhin werden Stahl- und Textilcord im Reifen verarbeitet, um diesem die notwendige Festigkeit zu geben. So erhält ein Reifen u.a. auch seine Hochgeschwindigkeitsfestigkeit. Als Füllstoffe werden Ruß und Silica eingesetzt. Der in der Mischung enthaltene Ruß dient beispielsweise dazu, elektrostatische Aufladungen, welche an der Karosserie u.a. durch die Luftreibung beim Fahren entstehen, abzuleiten. Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Festigkeitserhöhung. Silica-Laufstreifenmischungen ermöglichen zudem eine bessere Haftung auf der Straße bei nasser Fahrbahn. Beide Stoffe haben folglich ihre Daseinsberechtigung. Weiterhin finden Alterungsschutzmittel, Harze, Zinkoxid und Vulkanisationsbeschleuniger bzw. -aktivatoren Anwendung.
Vom Stahl- und Textilcordzuschnitt führte uns der Weg durch die Produktion vorbei an Extrudern und Kalandern, welche die Gummimischung in Form bringen. Dem Endaussehen ein ganzes Stück näher kommt der Reifen, wenn die Halbzeuge, wie Seitenstreifen, Innerliner aus Butylkautschuk, Stahlgürtel, Wulste (für den perfekten Sitz auf der Felge), Laufstreifen und Karkasse (Gewebeunterbau) zu einem Reifenrohling aufgebaut werden. Anschließend werden die Rohlinge bei ca. 180°C für ca. 10 min "gebacken", der Form - mit Profil und Seitenwandbeschriftung - entnommen und auf einem Band zur Ausgangskontrolle transportiert. Im letzten Schritt werden die Reifen verschiedenen Tests unterzogen und machen sich auf den Weg zu den Autoherstellern, welche die Reifen als Originalreifensatz verbauen, oder finden ihren Weg in den Reifenhandel.
Wir danken Herrn Jähnig für die sehr interessante Führung, welche aufgrund der Themenkomplexität auch viele Fragen bedeutete, welchen er sich mutig stellte. Weiterhin möchten wir Frau Voigt, Frau Wehner und Frau Otto für die Ermöglichung dieser Exkursion danken.
In Zukunft werden wir auf Reifen aus der Heimat bauen!
Anja Fischer
Exkursion zum DHL Hub Halle/Leipzig
[26.04.2012]
Am 26.04.2012 machte sich zum wiederholten Male eine Gruppe VDI Mitglieder aus Dresden beim Einbruch der Dunkelheit in zwei Kleinbussen auf zum DHL Hub nach Halle/Leipzig. Denn: Erst ab 22:00 Uhr beginnt die Halle interessant zu werden – und genau dieses Schauspiel wollten wir miterleben. Die Sortierbänder laufen an und die Halle füllt sich mit Menschen. Tagsüber gibt es nicht viel zu sehen, da die Sortierbänder zum größten Teil still stehen.
Nachdem wir zunächst wie am Flughafen durchleuchtet wurden, um die Hallen überhaupt betreten zu dürfen, ging es in die Steuerzentrale. Dort werden per Computer die Bewegungen der Flugzeuge koordiniert. Anschließend führte uns der Weg ins Warehouse. Hier werden die Container entladen und die Sendungen auf kürzestem Weg über Förderbänder zum Zielcontainer transportiert, wo sie manuell erneut eingestapelt werden. Bei der Sortierung werden die Paketsendungen von Flyern, d.h. Dokumentensendungen, unterschieden. Diese haben je ihre eigene Sortieranlage. Außerdem werden Gefahrgüter, sowie große und schwere Sendungen, welche nicht über die Förderbänder transportiert werden können, separat behandelt. Diese werden mit Gabelstaplern einzeln von/in den Verladebereich transportiert.
Anschließend ging es vorbei an der Neuverpackung für beschädigte Päckchen, dem so genannten „Hospital“, dem Zollcheck und dem Bunker für die Zwischenlagerung gefährlicher Stoffe, Sprengsätze, etc. und Tiersendungen, auf das Vorfeld, um sich das rege Treiben beim Ent- und Beladen anzusehen.
Apropos Tiersendungen: Wer hätte gedacht, dass auch lebendige Rochen per DHL express versendet werden? Weiterhin fand ich interessant, dass ein Tag der Woche „Kanarienvogeltag“ ist.
Leider kommt es aber auch vor, dass Tiere ungekennzeichnet versendet werden. Man stelle sich vor, man hebt ein Paket aus dem Container auf die Sortieranlage und es >miaut<…
Zu guter Letzt konnten wir vom Besucherzentrum noch einen Blick von oben auf das Flug-Vorfeld werfen und in Kurzfassung einen Arbeitstag bei der DHL via Film miterleben.
Wir möchten unserer Guide-in noch mal ganz herzlich für die sehr nette Führung danken! Wir bleiben auf jeden Fall in Kontakt, um auch zukünftigen Studenten einen Einblick in die Logistik bei der DHL bieten zu können.
Aufgrund von regem Interesse an der Exkursion zum DHL Hub Halle/Leipzig in diesen und letzten Semester, wollen wir diese Exkursion auch nächstes Semester wieder anbieten.
Hast du Lust, eine Exkursion mit uns zu organisieren? Melde dich bei unserem Arbeitskreisleiter oder besuch uns einfach zum nächsten Stammtisch. Wir freuen uns auf dich!
Anja Fischer
Exkursion zur GKN Walterscheid Getriebe GmbH, Sohland/Spree
[07.12.2010]
Zur Beschließung der diesjährigen Exkursionssaison ging es mit 20 Teilnehmern zur GKN Walterscheid GmbH nach Sohland/Spree. 2003 eingeweiht, ist die Produktionsstätte des GKN-Konzerns als Nachfolger des Getriebewerkes Kirschau, einem Teil des Fortschritt Kombinats, nach wie vor der Agrartechnik verpflichtet. Dabei gehören viele namhafte Land- und zunehmend auch Baumaschinenhersteller zu den Kunden des sächsischen Betriebes. Auch bei dieser Führung zeigte sich einmal mehr die Besonderheit der Landtechnikbranche. Kleine Produktionsumfänge gehen einher mit einer sehr großen Variantenvielfalt. So bewegen sich die Stückzahlen zwischen 20 bis 50 bei den seltenen und 2000 bis 3000 bei den häufigen Typen. Das ergibt jährlich 60.000 bis 70.000 Getriebe zwischen 2,5kg und 750kg.
Während sich im ersten Teil der Besichtigung, der Fertigung, noch ein hoher Automatisierungsgrad mit modernen CNC-Bearbeitungszentren zeigte, erfolgt die Montage manuell.
Aus den meist geschmiedeten Rohlingen werden vor allem Wellen und Zahnräder mittels Drehen, Fräsen, Stoßen, Bohren und Schleifen hergestellt. Außerdem werden hier die zugelieferten Gussgehäuse bearbeitet. Inzwischen spielt auch in der Landtechnik der Werkstoff Aluminium zur Gewichtseinsparung bei z.B. breiten Erntevorsätzen eine Rolle, welcher wiederum besondere Hochleistungsspindeln bei der spanenden Fertigung erfordert. Auch in der Landtechnik ist hier höchste Präzision gefragt.
Aufgrund der Saisonabhängigkeit der Nachfrage nach Landmaschinen, ging es in der Montage, wo derzeit vor allem für Bestellungen der Südhalbkugel produziert wird, eher ruhig zu. Hier werden Wellen, Zahnräder, Lagerbaugruppen und Gehäuse zusammengesetzt, wobei einfache Kegelradgetriebe für den kleinen Sandstreuer für Parkplätze genauso entstehen können wie mehr als halbtonnenschwere Hauptgetriebe der weit über 500 kW starken Feldhäcksler.
Sobald die Getriebe einer ausführlichen Überprüfung auf Dichtheit und Funktion unterzogen wurden, was oft vollautomatisch von statten geht und auch praktisch vorgeführt wurde, gelangen diese in die Farbgebung, um dort durch Spritzlackieren das kundenspezifische Äußere zu erlangen. Mit dem Warenausgangslager ging auch die sehr interessante Exkursion zu Ende.
Großer VDI Stammtisch
[10.11.2010]
Zum ersten Mal fand am 10.November ein vom SuJ-Dresden organisierter „Großer Stammtisch“ in der Alten Mensa Mommsenstraße statt. Geladen waren die Leiter aller Arbeitskreise des BV Dresden, mit dem Ziel, Studenten und Jungingenieuren die Gelegenheit zu bieten, die Aktivitäten innerhalb des VDI in Dresden kennen zu lernen und eine Plattform für den fachübergreifenden Gedankenaustausch zu bilden. Als Referent konnte der neue Rektor der TU Dresden, Magnifizienz Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen gewonnen werden, der mit seinem höchst interessanten Vortrag zum Thema „Desertec: Strom aus der Wüste“ die Zuhörer in seinen Bann zog. Im Anschluss wurde in angenehmer Atmosphäre noch lange diskutiert, wobei ein gutes Zusammenwirken der Arbeitskreise zu beobachten war. Die überwältigende Zahl von ca. 80 Teilnehmern und die positive Resonanz der geladenen Gäste sprechen für eine überaus gelungene Auftaktveranstaltung. In den kommenden Jahren, soll die Reihe unter dem Namen VDI Forum fortgesetzt und ausgebaut werden. Neben den Arbeitskreisleitern, sollen in Zukunft auch andere Vertreter aus Industrie und Forschung als Gesprächspartner gefunden werden, um allen interessierten Studenten und Jungingenieuren die Möglichkeit zu geben, vom Netzwerk des VDI zu profitieren.
Molkerei in Lepperdorf
[26.10.2010]
Ganz in der Nähe von Dresden, in Leppersdorf, steht die größte Molkerei Europas.
Vorort wurden wir von Herrn Kodric begrüß und durch die Molkerei geführt.
Jeden Tag werden mehrere Millionen Liter Milch mit Lkws nach Leppersdorf gefahren. Jeder Liter Milch wird genauestens überprüft und untersucht und dann durch Kilometer lange Leitungen zu Milch, Pudding und anderen Milchprodukten verarbeitet. Es können unzählige Geschmacksrichtungen hergestellt werden. Nachdem das Produkt, bzw. die gesamte Palette, von einer der vielen Maschinen gefüllt, verschlossen und in die Versandabteilung geschickt wurde, werden Milchtüten und Puddingbecher Palettenweise, vollautomatisch in Kühlräume gelagert wo sie auf den Lkw warten der sie zu ihrem Verkaufsort bringt. Als weiteren Höhepunkt besitzt die Molkerei eine eigene Käserei in der sich Meterhohe Regale und lange Salzbecken aneinanderreihen, welche riesige Käseleibe aufnehmen die dort reifen.
Der Ausflug war höchstinteressant und faszinierend für alle beteiligten, aus Ingenieures technischer Sicht ist noch zu sagen, das Maschinen wie diejenigen die dort verwendet werden nicht etwa vom Band kommen, die Maschinen sind so komplex und bewältigen solch anspruchsvolle Aufgaben, dass es schlichtweg zu teuer wäre eine Testmaschine zu bauen, kurz gesagt, die Maschinen sind Prototypen die in atemberaubender Art und Weise den ganzen Tag und die ganze Nacht ihre Arbeit verrichten um uns jeden Tag mit hochqualitativen Milchprodukten zu versorgen, die aus unserem Leben so überhaupt nicht mehr weg zu denken sind.
Es ist nicht möglich alle Eindrücke die wir sammeln konnten hier wiederzugeben, aber es war ein beeindruckendes Schauspiel was uns von den riesigen und emsig arbeitetenden Maschinen geboten wurde. Die zehn VDI‘ler die an diesem Ausflug Teilgenommen haben bedanken sich herzlich bei Herrn Kodric und Sachsenmilch/Müllermilch für diesen Großartigen Nachmittag.
Ein Bericht von Christopher Lötzke
Mitteldeutsches Aktiventreffen der suj in Dresden
[01.10. bis 02.10.2010]
Die Modellregion suj-Mitteldeutschland veranstaltet Aktiventreffen mit Mehrwert
Schon lange bevor regionale Aktiventreffen in weiten Teilen Deutschlands regelmäßig organisiert wurden, veranstalten im Januar 2007 Aktive aus Sachsen bereits ein erstes regionales Aktiventreffen. Der Erfolg dieser Aktiventreffen stellte einen guten Fortschritt in der Qualität der Vereinsarbeit dar, sodass nach und nach alle Regionen Deutschland solche Treffen veranstalteten.
Am ersten Oktoberwochenende 2010 fand nun bereits das fünfte Aktiventreffen statt. Dieses wurde als Startpunkt für eine neue Qualitätsdimension von regionaler Vereinsarbeit auserkoren. Neben dem üblichen Austausch von Ideen und Lösungen, vereinbarten die anwesenden Teams eine gemeinsame Datenaustauschplattform, dokumentierten ihre Ziele bis zum nächsten Treffen, koordinierten Teampatenschaften bei denen etablierte Teams im Aufbau befindliche Teams unterstützen und bestätigten Anja Fischer als neuen Länderkoordinator für die Modellregion suj-Mitteldeutschland.
Auch diesmal waren wieder einige neue Gesichter dabei - mit dem Hintergrund, dem eigenen Team beim Aufbau oder wachsen zu helfen und auch bisher nie vertretene Teams weilten unter uns.
Es war mein 3. Aktiventreffen - nur diesmal mit einem anderen Hintergrund. Ich bin jetzt Länderkoordinator von Mitteldeutschland - d.h. ich betreue Teams aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Nachdem meine ersten beiden Teilnahmen am Aktiventreffen eher meiner Einführung in meine zukünftige Aufgabe dienten, wusste ich nun schon gut Bescheid, wie es in den einzelnen Teams aussieht und wo es Probleme gibt.
Unser diesmaliges Aktiventreffen sollte über zwei Tage stattfinden, wobei der Freitag dem Austausch und "Aufeinanderzukommen" dienen sollte. Wir konnten uns bei gutem Wetter in den Baumwipfeln austoben, uns Tipps geben, wie man am besten von Baum zu Baum springt und konnten uns besser kennen lernen. Kurzum war die Veranstaltung im Kletterpark ein voller Erfolg. Auch die fachliche Diskussion kam im Anschluss nicht zu kurz. Zusammen fuhren wir in einen gemütlichen urigen Pub in der Neustadt Dresdens, um unseren Hunger, der während der sportlichen Betätigung entstanden war, gemeinsam zu stillen. Schon hier konnten einige Probleme diskutiert werden.
Ausgeschlafen konnten wir in einen informationsreichen Samstag starten. Für die Diskussion "Wie kann die Zusammenarbeit zwischen BV bzw. LV und den einzelnen suj-Teams verbessert werden" hatten wir Herrn Prof Schumann als Vorsitzenden des Westsächsischen Bezirksvereins, Herrn Prof. Rößner als Vorsitzender des Dresdner BVs und Frau Nickol als Geschäftsführerin in Dresden eingeladen. Nach einer Vorstellungsrunde kam die Diskussion gut in Gang und wir hätten noch lange weiter diskutieren können, hätte uns nicht der nächste Programmpunkt erwartet. Beide Seiten konnten viel Input erhalten, welche und wie Verbesserungen noch zu realisieren sind. Hiermit möchte ich den beiden BV- Vorsitzenden und Frau Nickol herzlich für Ihre Teilnahme danken.
Als Möglichkeit Luft zu schnappen und den ersten Teil etwas setzen zu lassen, bot sich der Besuch von Dresdens fast berühmtesten Bauwerk geradezu an. An der Waldschlösschenbrücke wurden wir in die konstruktiven Tücken dieser Konstruktion eingewiesen. Weiterhin wurde uns erklärt, wie Unmögliches doch möglich wird und warum der Bau eines Tunnels an dieser Stelle rein logistisch nicht in Frage kam. Es ging um Hufi Hufeisennase, um den sich kurzzeitig angesiedelten Biber, um Käfer und um die alte Eiche, die der Brücke zum Opfer fiel. Ich denke, jedem von uns ist die 635m lange und 24,4 m breite Brücke ins Herz gewachsen und Ihre Notwendigkeit klar geworden - vor allem Denjenigen, die im Berufsverkehr am Freitagnachmittag auf dem Weg zum Kletterpark auf dem Blauen Wunder im Stau standen. Besten Dank an Herrn Kummert für die interessante Führung und dafür, dass Sie unserer Neugier einen Teil Ihres Wochenendes geopfert haben.
Fachlich gebildet ging es zurück an die TU Dresden, um in den 2.Teil zu starten. Ohne die Professoren konnte jedes Team noch einmal anhand einer vorbereiteten Präsentation den Ist-Zustand Vorort darstellen und es wurden Ziele gesteckt, die bis zum nächsten AKT, welches wahrscheinlich in Freiberg stattfinden wird, erreicht werden sollen. Somit konnte jedes Team mit einer kleinen Liste nach Hause fahren, woran in Zukunft zu arbeiten ist. Denn ohne eine konkrete Zielsetzung gibt es keine Verbesserung. Ich bin optimistisch, dass die gesteckten Ziele eingehalten werden, und freue mich schon sehr darauf, den Fortschritt (spätestens) in einem halben Jahr sehen zu können.
Ich wünsche den Teams viel Erfolg bei der Umsetzung der gesteckten Ziele und stehe Euch gern bei dieser zur Verfügung.
Gerd Schmöller und Anja Fischer, suj Dresden
Cave
[05.07.2010]
Am 05.07.2010 haben wir uns in zwei Gruppen zu je zehn Personen eingefunden um die CAVE zu besichtigen. Auf Grund von hohen Außentemperaturen fanden wir den klimatisierten Bereich der CAVE als sehr angenehm. Zunächst bekamen wir eine kurze Einführung in die dreidimensionale Projektionstechnik. Im Anschluss durften wir nun die CAVE in Aktion erleben. Sie besteht aus fünf Projektionswänden einschließlich Denke und Boden Die Projektion war tatsächlich so realistisch, sodass ein Exkursionsteilnehmer versehentlich sogar gegen die Wand lief. Des Weiteren wurde uns der Technikraum samt den 10 Projektoren und Spiegeln gezeigt. Im Großen und Ganzen war es ein sehr visuelles und beeindruckendes Erlebnis. Wir danken recht herzlich Dr. Steger und Prof. Stelzer, dass sie dies ermöglicht haben.
Lennart Hefler, suj Dresden
Aktiventreffen in München
[30.04. bis 02.05.2010]
Studenten und Jungingenieure: Jahrestreffen mit großer Beteiligung
Das Aktiventreffen der Studenten und Jungingenieure (suj) führte 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland zum Frühjahrstreffen in München zusammen. „Dass wieder so viele Aktive aus ganz Deutschland zum Austausch zusammenkommen, zeigt das hohe Engagement des VDI-Nachwuchses“, freute sich der Bundesvorsitzende der suj André Kandzia über die rege Beteiligung.
Exkursionen zeigten den Nachwuchsingenieuren viel vielfältig die Welt der Technik ist. In Seminaren erweiterten sie ihr Wissen. Darüber hinaus wurden neue Mitglieder in den Vorstand gewählt.
Das Aktiventreffen fand vom 30. April bis 2. Mai statt. Der Markt der Möglichkeiten bildete den zentralen Treffpunkt. Lokale Teams und Projektgruppen stellten ihre Aktivitäten vor. Reger Andrang herrschte bei den Ständen der Unternehmen. „Einige unserer Teammitglieder sind bereits berufstätig. Durch sie konnten wir neue Technologietrends identifizieren und gleich den passenden Ansprechpartner im Unternehmen finden“, so Martin Becker Leiter des lokalen Teams in München. Die h s energieanlagen GmbH, National Instruments, die TÜV SÜD AG und IDtek Identifikationslösungen GmbH erläuterten auf dem Markt der Möglichkeiten neue Technologien und Arbeitsfelder ihres Unternehmens. Weitere Unterstützer des Aktiventreffen waren die AUDI AG, die ZF Passau GmbH, die E.ON AG und Red Bull.
Auch auf den Freitagsexkursionen war für jeden Technikinteressierten etwas dabei. MTU Aero Engines, Deutschlands führender Triebwerkshersteller, die Linde Group, die Stadtwerke München oder die Maurer Rides GmbH, die den Ingenieurnachwuchs mit der Faszination des Achterbahnbaus begeisterte, waren begehrte Ziele. Bei der BMW AG erlebten die Aktiven im Forschungs- und Innovationszentrum, wo das technische Herz der BMW Group schlägt. Der Besuch des Forschungsreaktors FRM II zeigte, welche Experimente und Forschungsvorhaben z. B. zur Entwicklung neuer Krebstherapien oder moderner Wege der Materialprüfung notwendig sind.
Auf den Freitagsseminaren erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interaktiv wie man konstruktiv im interdisziplinären Kontext arbeitet und dass Sozialkompetenzen wirklich unverzichtbar für den (Berufs-) Alltag sind. Dass sich auch zahlreiche männliche Studenten für das Thema Beruf, Karriere und Familie interessierten, freute nicht nur die Referentin. „Gerade junge Ingenieurinnen und Ingenieure sind die Zukunft Deutschlands“, äußerte VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs in einer Podiumsdiskussion am Sonntagmorgen. Im Mittelpunkt stand der Dialog mit den jungen Mitgliedern. Gemeinsam mit Prof. Bernd-Robert Höhn, dem Vorsitzenden des Bezirksverein München, Ober- und Niederbayern und Prof. Reinhard Höpfl, Vorsitzender des Landesverbandes in Bayern, forderten sie auf, den Ingenieurnachwuchs mit Nachdruck zu fördern und beim Einschlagen ihrer technischen Laufbahn zu unterstützen. Es darf kein Nachlassen geben, denn die demografischen Entwicklungen lassen erkennen, dass Ingenieure auch in Zukunft Mangelware sind.
Ein zentraler Punkt der Bereichsvertretung waren personelle Neuerungen. Magnus Magnusson und Daniel Pontasch verlassen den Vorstand der Studenten und Jungingenieure. Neue Mitglieder sind künftig Harald Rechert aus dem lokalen Team in Darmstadt und Michael Pospiech aus Wuppertal.
Cornelia Fleischer wird sich in diesem Jahr um die Neuauflage des Bewerbungshandbuch 2011 kümmern, während die Projektgruppe „Zukunft der Aktiventreffen“ von Gerd Schmöller geleitet wird.
Vom 29. bis 31. Oktober sind die jungen Aktiven gleich in zwei Städten zu Gast: in Siegen und Gießen.
Hannover Messe 2010
[22. und 23.04.2010]
Am 22. und 23.04.2010 besuchten die suj-Aktiven aus Dresden die alljährliche Industriemesse in Hannover.
Für die nächtliche Unterbringung war eine Übernachtung auf einem Zeltplatz eingeplant. Da das Wetter sehr ungemütlich und kalt war, waren die Teilnehmer umso glücklicher, als der Zufall ihnen die Unterkunft in einer Hütte auf dem Zeltplatzgelände ermöglichte. Die Tage zuvor über Europa hinweg gezogene Vulkanaschewolke hatte das Anreisen der eigentlichen Hüttengäste verhindert und den Aktiven eine unerwartet luxuriöse Schlafstätte beschert. Mit guter Laune und voller Freude über die Unterkunft ging es auf zum Messegelände zur VDI careernight. Dort angelangt war die Party aufgrund unserer verspäteten Ankunft bereits in vollem Gange. Es wurde ausgelassen getanzt, alte Bekannte freudig gegrüßt und neue interessante Kontakte geknüpft.
Der nächste Tag brachte viele interessante Gespräche und Informationen mit sich. So war die Karriereberatung des VDI rege besucht und auch sehr hilfreich. Erfahrene Personaler standen Rede und Antwort, prüften mitgebrachte Bewerbungsunterlagen, gaben Tipps und motivierten.
Auch die Frauen des Arbeitskreises Frauen im Ingenieurberuf beantworteten Fragen kompetent und unkompliziert. Sie nutzten auch die Gelegenheit die Nachwuchsingenieurinnen kräftig zu motivieren und ihnen die Unsicherheit bei der Jobsuche oder auch im Umgang mit männlichen Kollegen zu nehmen. Kleine Anekdoten lockerten das Gespräch auf und gaben hilfreiche Anregungen.
Beim Gang über die Messe fiel auf, dass einige Stände leer geblieben sind. Die Aussteller hatten wegen dem Flugchaos infolge der Aschewolke aus Island keine Möglichkeit ihre Ausstellungsstücke zur Messe zu transportieren und selbst anzureisen.
Trotz einer teilweise deutlich spürbaren Aufbruchsstimmung kamen sehr nette Gespräche mit den ausgewählten Ausstellern zustande. Wer auf Jobsuche war, hatte es bei den Ausstellern nicht unbedingt leicht. Es wurden nur wenige konkrete Absagen ausgesprochen, jedoch hielt sich die Euphorie über sich bewerbende Ingenieure in der sonst so laut nach Fachkräften jammernden Branche doch sehr in Grenzen. Die Krise ist immer noch deutlich spürbar.
Eine Ausnahme bildete der Job & Career Market in Halle 6. An den Jobboards waren zahlreiche Stellenangebote für Ingenieure zu finden und auch die ausstellenden Personaldienstleister rekrutierten fleißig arbeitswillige Ingenieure und nahmen diese in ihre Datenbanken auf.
Nach einem erfolgreichen Tag gab es für die VDI-Mitglieder die Möglichkeit sich in de VDI-Lounge bei kostenlosen Getränken und netten Gesprächspartnern zu entspannen, auszuruhen und den Tag ausklingen zu lassen.
Mitteldeutsches Aktiventreffen der suj in Freiberg
[10.04.2010]
Am 10.04.2010 trafen sich die Aktiven der suj-Arbeitskreise aus Leipzig, Dresden, Zwickau, Zittau und Freiberg sowie zwei Mitglieder des Vorstandes, Tabea Wilk und Magnus Magnusson, zum Erfahrungsaustausch und zur Planung gemeinsamer Aktivitäten im Konferenzraum der Neuen Mensa auf dem Campus der TU Bergakademie Freiberg.
Jedes Team stellte sich und seine Aktivitäten in einer Präsentation vor, um von Meinungen und Feedback der anderen Teilnehmer profitieren zu können. Dabei kamen u.a. die Themen Mitgliederwerbung, der Umgang mit Seminaranbietern, Homepageeinbindung in die Seiten der Bezirksvereine und der Austausch interessanter Exkursionsziele zur Sprache. Jedoch wurden auch spezielle Probleme wie z.B. die Herausforderungen beim Neuaufbau eines Arbeitskreises in Zittau erörtert. Anschließend wurde über einen gemeinsamen Auftritt auf dem 3. Sächsischen Ingenieurtag beratschlagt sowie von den Vorstandsvertretern über die Hannover Messe und freie Posten in Projektgruppen und Vorstand informiert.
Zum Abschluss des Treffens besuchten die Teilnehmer noch eine von Freibergs bekanntesten Attraktionen, das Besucher- und Forschungsbergwerk „Reiche Zeche“. Bei einer anspruchsvollen Tour in 150 Meter Tiefe durch hüfthohe Gänge kam der ein oder andere selbst bei 11°C Lufttemperatur ins Schwitzen.
Zurück im Konferenzraum der Neuen Mensa wurde noch das nächste Treffen in Dresden Ende Oktober 2010 beschlossen und die Teilnehmer verabschiedet.
Im Namen der suj Freiberg möchte ich mich bei allen Teilnehmern für die vielen Anregungen und Ideen bedanken und wünsche uns allen bis zum nächsten Mal eine arbeitsreiche und erfolgreiche Zeit in den lokalen Arbeitsgruppen.
Matthias Pönisch, suj Freiberg
Hinter den Kulissen von Straßenbahn und Bus - technische Betriebsleitzentrale der DVB AG

- Beide Bilder Copyright Andreas Grader©
[25.03.2010]
Am 25.03.2010 trafen sich 23 interessierte Studenten und Ingenieure um sich die technische Betriebsleitzentrale der DVB AG anzusehen. Sie befindet sich in dem 1996 neu erbauten Verwaltungsgebäude der DVB AG in der Trachenberger Straße 40 in Dresden.
Herr Bahrt, der Schichtleiter der Leitstelle, gab nach der Begrüßung im ersten Teil einen umfassenden Überblick über die technische Realisierung der Leitzentrale und die Aufgaben der Disponenten.
In der Betriebsleitzentrale laufen alle Informationen über das Verkehrsgeschehen der Busse und Straßenbahnen im Liniennetz der DVB AG zusammen.
Die technologische Grundlage bildet ein rechnergestütztes Betriebsleitsystem (RBL). Die Fahrzeuge bestimmen ihren Standort über Infrarotbaken, die entlang der Fahrtstrecke installiert sind und senden ihre Position alle 15 Sekunden über Datenfunk an die Leitzentrale. Dort erfolgt die Berechnung der Zeitdifferenz zum Regelfahrplan.
Auf einer Leinwand zeigte Herr Bahrt eine Karte mit der aktuellen Lage aller Fahrzeuge im Stadtgebiet durch Punkte, die je nach dem Wert der Zeitdifferenz unterschiedlich eingefärbt waren.
Die Aufgabe der Disponenten besteht zum einen in der Reaktion auf die ermittelten Werte. So warnen sie beispielsweise die Fahrer bei einer Verfrühung oder geben Umleitungswege bekannt, wenn sich ein Fahrzeug verfahren hat. Zum anderen planen sie den Streckenverlauf, was auch kurzfristig bei Unfällen oder Staus notwendig werden kann.
Im zweiten Teil wurde die Überwachung des dresdner Straßenbahnnetzes erläutert. Dies beinhaltet unter anderem die Überwachung der Umrichter und des Zustandes der Schienen und Weichen. Dabei steht für viele Aufgaben wiederum ein rechnergestütztes Leitsystem zur Verfügung, welches relevante Parameter in Echtzeit darstellt und ein schnelles Reagieren ermöglicht.
Im Anschluss beantworteten die Mitarbeiter der Leitzentrale ausführlich alle Fragen der Teilnehmer, womit eine sehr anschauliche und interessante Besichtigung zu Ende ging.
Exkursion zum Forschungszentrum Dresden-Rossendorf
[14.01.2010]
Unsere Besichtigung des Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) am 14.01.2010 konzentrierte sich auf den dort betriebenen Linear-Teilchenbeschleuniger und die Thermohydraulik-Versuchsanlage TOPFLOW. Das FZD arbeitet an den drei Schwerpunkten: Neue Materialien, Krebsforschung und Nukleare Sicherheitsforschung.
Bei dem Teilchenbeschleuniger handelt es sich um einen supraleitenden Hochfrequenz-Elektronenbeschleuniger (ELBE). Die Forschungsanlage ELBE kann den erzeugten Elektronenstrahl in fünf verschiedene Labore leiten, in welchen an Infrarotstrahlung, Röntgenstrahlung, Bremsstrahlung, Neutronen sowie Positronen geforscht wird.
Im TOPFLOW wird an dem Verhalten von aufsteigenden Dampfblasen in Druckwasserleitungen geforscht. Die Arbeit zielt auf Störfälle in den Kühlsystemen von Kernkraftwerken ab. Vermessen werden die Gasblasen mittels Gittersensoren oder neuartiger hier am Standort weiterentwickelter Röntgensensoren.
Wir danken für eine interessante Führung.
Christopher Lötzke, Eric Plagge
Führung durch den historischen Fernwärmekanal
[02.12.2009 von 17 bis 19 Uhr]
Am Mittwoch, den 2.Dezember 2009 fand mit der Führung durch den historischen Fernwärmekanal unter der Brühlschen Terrasse eine weitere Exkursion des AK Studenten und Jungingenieure des Dresdner VDI-Bezirksvereins statt.
Unter fachkundiger Leitung des ehemaligen Drewag-Mitarbeiters Herrn Kecke erfuhren die Teilnehmer u.a. von den Anfängen der Fernwärmeversorgung im Dresden des Jahres 1900, als erstmalig in Europa ein Heizkraftwerk mit einem Dampffernwärmenetz für 14 Gebäude der Inneren Altstadt in Betrieb genommen wurde. Die Netztrassierung erfolgte zum einen durch die begehbaren Innenräume der Brühlschen Terrasse - welche auch heute noch zu diesem Zweck genutzt werden - und zum anderen durch gemauerte unterirdische Tunnel, welche teilweise während der Bombenangriffe des Jahres 1945 eingestürzt und nach Kriegsende nicht wieder aufgebaut worden sind.
Heute liegen die ca. 480 km Fernwärmeleitungen der Stadt Dresden aufgrund der signifikant verbesserten thermischen Isolierung normalerweise in einem Sandbett im Straßenunterbau, überwacht durch eng beieinander liegende Feuchtigkeitssensoren.
Unsere Exkursion führte schließlich durch den Kanal, durch welchen heute das Schloss mit Fernwärme und -kälte versorgt wird und endete in der Nähe des Stallhofes, wo abschließend auf dem Mittelalterweihnachtsmarkt ein Glühweintest stattfand.
Von Patrick Hebener, Fraunhofer IKTS
Sächisches Aktiventreffen der SuJ in Leipzig
[28.11.2009]
Als Neuling im VDI-Aktiventeam brachte das Aktiventreffen in Leipzig viele neue Eindrücke. Wir erlebten ein nettes Beisammensein und das Aktiventreffen bat eine gute Möglichkeit hinter die VDI-Kulissen in den Bereichen Organisation, Netzwerk und Karriere zu schauen. Ausgetauscht wurden u.a. die Erfahrungen und Erlebnisse der einzelnen Teams im Raum Sachsen, womit jedes Team neue Ideen für ihren Arbeitskreis von dem Treffen mitnehmen konnte.
Nach der Mittagspause bekamen wir von Frau Dr. phil. habil Angelika Träger-Nestler eine Führung durch das TechnologieCentrum GaraGe - wo diesmal das Aktiventreffen stattfand - welches Schülern aus Realschule und Gymnasium einen tollen Anlaufpunkt im Raum Leipzig bietet, um sich mit der Berufswahl auseinanderzusetzen, evtl. ihren Traumberuf zu finden und aus der Perspektivlosigkeit der Straßen zurück auf den „richtigen Lebensweg“ gebracht zu werden. Vor allem aber wird die Jugend für Naturwissenschaft und Technik begeistert. Wirklich großartig, was mit diesem „Projekt“ aufgebaut und ermöglicht wurde.
Eins steht fest: Das Aktiventreffen war ein voller Erfolg. In Zukunft wollen wir auf jeden Fall intensiver zusammenarbeiten und uns in regelmäßigen Abständen treffen. Austausch ist enorm wichtig, um u.a. Fehler in der Organisation zu vermeiden, Input für z.B. neue Exkursionsziele zu bekommen und die Mitgliederwerbung erfolgreich zu gestalten.
Durch die Aufgaben die die Aktiven schon von Anfang an haben und durch neue Herausforderungen bei deren Umsetzung wird auch der Einstieg in den Job erleichtert und auf die Zukunft vorbereitet.
Anja Fischer
Besichtigung der Baustelle der Waldschlösschenbrücke
[22.10.2009 um 14:00 Uhr]
Am 19. November 2007 fiel nach langwierigen Auseinandersetzungen und Verzögerungen der Startschuss für den Bau der Waldschlösschenbrücke. Grund genug für den Bezirksverein Dresden des VDI, den Baufortschritt nach zwei Jahren einmal zu betrachten.
Treffpunkt für die Exkursion war der Infopunkt der Stadt Dresden am Sudhausweg auf der rechtselbischen Seite. So versammelten sich 10 Interessierte, darunter neben Studenten des Bauingenieurwesens auch berufstätige Ingenieure und Mitglieder des AK Senioren. Für die Führung konnte Herr Dr. Thomas Kaiser vom Ingenieurbüro ICL Ingenieur Consult GmbH gewonnen werden, welches für die Bauüberwachung im Planungsabschnitt 1 zuständig ist. Im Infopunkt erfuhren die Teilnehmer zunächst Interessantes zu technischen Details, den besonderen Herausforderungen von Brückenbaustellen, aber auch viele kleine Geschichten aus den vergangenen zwei Jahren, wie etwa über die inzwischen beendeten Sabotageversuche der Brückengegner. Dies führte zu einer sehr interessanten, technisch guten Exkursion, bei der auch viel gelacht wurde. Den Planungsabschnitt 2, der den komplexen Zufahrtstunnel sowie Teile der Verkehrsanlagen auf der Neustadtseite umfasst, erklärte Herr Krüger von der mund, gille + partner GbR anhand der aushängenden Pläne und Fotos. Besondere Herausforderung hier ist die Ausführung der Bauarbeiten unter möglichst geringer Verkehrsbeeinträchtigung.
Im Anschluss daran konnten sich alle Anwesenden vor Ort selbst ein Bild vom Baufortschritt der Zufahrttunnel sowie des Brückenwiderlager machen. Per Auto ging es dann -noch über das Blaue Wunder- auf die Baustelle des linken Elbufers, wo die Brückenbögen bis zum Einschwimmen Anfang 2010 fertiggestellt werden. Vor Ort erhielten die Teilnehmer nochmals die Möglichkeit, einen genaueren Blick auf den Stahlbau zu werfen und fachspezifische Fragen zu stellen. Nach knapp drei Stunden endete die Führung mit einem Dankeswort und einer Flasche Wein an Herrn Dr. Kaiser für seine ebenso informativen wie unterhaltsamen Ausführungen.
Dank gilt zudem Thorben Niemann, der die Exkursion organisierte.
Alexandra Schaff
Aktiven Treffen in Friedrichshafen
[02. - 04.10.2009]
Zweimal im Jahr treffen sich mehr als 130 Studenten und Jungingenieure (suj) auf den bundesweiten Aktiventreffen des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) in unterschiedlichen deutschen Städten und Gemeinden. Immer im Wechsel sind wir zu Gast bei einem lokalen Team vor Ort. So trafen wir uns vom 2. bis zum 4. Oktober in Friedrichshafen am Bodensee. In guter Tradition werden auf den Aktiventreffen verschiedene Seminare, Workshops und Exkursionen angeboten. Dabei darf natürlich der Spaß auch nicht zu kurz kommen – sei es beim Kreativworkshop oder bei der legendären Career Night am Abend. Des Weiteren findet während der Aktiventreffen immer eine Sitzung der Bereichsvertretung, dem höchstem Gremium der suj im VDI, statt.
Aus Dresden sind mit einem eigens gemieteten Fahrzeug fünf Aktive in Richtung Bodensee gestartet. Das Dresdener suj-Team dankt dem Bezirksverein für seine großzügige Unterstützung. Ohne diese Unterstützung hätte sich Dresden in Friedrichshafen nicht so groß präsentieren können.
In Friedrichshafen verabschiedeten die Studenten und Jungingenieure ihre neue Strategie. „Damit haben wir den Weg geebnet für unser Ziel, die führende Vereinigung für den Ingenieurnachwuchs zu werden“, erklärte André Kandzia, Vorsitzender des Bereiches Studenten und Jungingenieure. „Sowohl auf Bundesebene, als auch in den über 60 lokalen Teams der Studenten und Jungingenieure, können wir so unser Profil schärfen“, so Kandzia weiter.
Technik, Netzwerk und Karriere sind die Schlagwörter der suj. Daher wurden die Top Arbeitgebern der Region besucht: die MTU-Friedrichshafen GmbH, die ZF Friedrichshafen AG und Voith Paper Fiber & Environmental Solutions GmbH & Co. KG. Ein Seminar das darauf vorbereiten sollte, leistungsfähig den beruflichen Alltag zu meistern sowie ein Besuch im Dornier Museum Friedrichshafen, rundeten den Freitag ab.
Neben der Verabschiedung der zukünftigen Strategie standen am Samstag und Sonntag mehrere Personalentscheidungen auf dem Programm. Als neues Mitglied im Vorstand der Studenten und Jungingenieure wird Tabea Wilk aus Freiberg ab sofort das Ressort Internationale Netzwerke betreuen. Sie löst Marjan Taji ab. Wilk ist den Aktiven bereits bestens als Leiterin der Projektgruppe Hannover Messe bekannt. Abschließend wurde Volker Bergmann mit der Ehrenplakette des VDI ausgezeichnet. Der Berliner hat den Bereich der Studenten und Jungingenieure über viele Jahre hinweg maßgeblich mitgestaltet und geprägt.
Dank gebührt auch dem Organisatoren Team um Armin Zeising vom Bodensee Bezirksverein und der Industrie und Handelskammer (IHK) für ein spannendes Programm. Wir freuen uns auf das nächste Aktiventreffen vom 20. bis 23. Mai 2010 in München!
Lars Kunath
EYE@Hasselt
[29. – 31.05.2009]
Einmal im Jahr treffen sich Jungingenieure aus ganz Europa um ein mindestens genau so weites Netzwerk zu knüpfen.
European Young Engineers (EYE) ist der Name einer europäischen Dachorganisation, an welcher 19 nationale Ingenieurorganisationen beteiligt sind. Der VDI – Verein Deutscher Ingenieure – ist eine dieser Organisationen.
Aus Dresden habe ich mich aufgemacht, um an dem Mitgliedertreffen 2009 teilzunehmen. Mein Name ist Gerd Schmöller, ich arbeite aktiv bei den Studenten und Jungingeniuren (suj) in Dresden mit und fühle mich als internationaler Vertreter unserer Technischen Universität.
Die Treffen finden jedes Jahr an einem anderen Ort statt. Dieses Jahr in Hasselt, eine Stadt mit ca. 80 000 Einwohnern, im Königreich Belgien. Am Freitag, dem 1. Tag des Treffens fanden die Exkursionen statt. So konnte man z.B. ein Logistikcenter der Modemarke Nike besichtigen, auf einem Militärflughafen die F-16 bewundern oder bei ArcelorMittal in den Schmelztiegel schauen.
Am Späten Nachmittag fand die offizielle Eröffnungszeremonie im Rathaus von Hasselt statt. Begrüßt wurden wir dabei vom ehemaligen Verteidigungsminister und belgischen Beauftragten für die Expo 2010 in Shanghai Herr Leo Delcroix.
Am Abend, war es dann an der Zeit uns an einer landestypischen Spezialität zu verköstigen, dem Spargel. Zusammen mit anderen Leckerein gab dieser ein deftiges Mahl ab.
Viele Tischgespräche brachten für mich durchaus Neues hervor. Ich wusste bis dato nicht, dass es im Königreich Belgien eine Wahlpflicht für die Europawahl gibt. Mein Gegenüber berichtet davon, wie seine Mutter bei der letzten Europawahl für sich und drei weitere Familienmitglieder wählen gehen wollte. Doch nur für sich selbst und eine weiter Person wählen durfte. Somit mussten die anderen beiden die nicht bei der Wahl waren eine Geldstrafe zahlen.
Wer nach dem Abendessen noch nicht genug hatte, konnte sich bei einer anschließenden Kneipentour davon überzeugen, warum sich die Belgier selbst als die Bierweltmeister betiteln.
Am Samstagmorgen fanden wir uns in den Seminarräumen der dortigen Universität ein. Wir freuten uns auf ein dicht gepacktes Programm. Zu erst startete eine Podiumsdiskussion, die den Namen: „Energy of the futur“ trug. Namenhafte Vertreter aus Forschung, Industrie und des Umweltschutzes klärten auf, in welche Richtung die Zukunft des Europäischen Energiehaushalts gehen könnte. Dabei wurden weitgehenst alle Möglichkeiten der Energieproduktion und ihrer Wirtschaftlichkeit besprochen. Kritisch hinterfragt wurde der zeitgleiche Neubau von Biogasanlagen und Kohlekraftwerken in Belgien, genauso wie der weltweite Ausbau von Kernreaktorkraftwerken. Wie soll der Energiemix der Zukunft nur aussehen?
Anschließend wurden Seminare zu verschieden sehr interessanten Themen angeboten. „How to think like Leonardo da Vinci“ – erklärte die Begriffe Kreativität und Innovation und gab verschiede Werkzeuge zur Verbesserung dieser mit auf den Weg. Schlechte Nachrichten zu vermitteln ist niemals einfach, doch dies muss meist sofort und auf einem respektvollen Weg erledigt werden. Das Seminar „Bringing Bad News“ hat darüber ausführlich aufgeklärt. Irgendwann tritt jeder wegen irgendetwas in Verhandlung und wünscht sich dabei erfolgreich zu sein. Grundsteine dafür wurden bei „Negotiating Successfully“ gelegt. Um den Arbeitskollegen eigene Ideen und Anregungen zu vermitteln, welche später auch aufgegriffen und überdacht werden, diente das Seminar „Working together with colleagues“.
„Motivating Inspiringly“, so hieß das Seminar für das ich mich entschieden hatte. Der gedankliche Grundansatz dieses Seminars lang darin, dass Mitarbeiter ohne Lohn nur zum Zweck der eigenen Selbstverwirklichung arbeiten. So handeln sie nur, wenn die Aufgabe Klar gestellt, und der globale Zweck dieser ersichtlich ist. Ich konnte einige Vergleiche zu ehrenamtliche Tätigkeiten, wie ich sie z.B. im VDI praktiziere erkennen. Denn da arbeitet man auch ohne Geld nur für die Idee und die eigene Überzeugung. Mit Gruppenarbeit und kleinen Vorträgen wurde uns diese Thematik zunehmend verständlicher, außerdem führten wir verscheiden Fallsituation durch. Bei Mitarbeitergesprächen sollten wir herausfinden, warum die beruflichen Leistungen der entsprechenden Personen abgenommen hatten. Danach wurde diskutiert wie wir den betroffenen weiterhelfen könnten. Mein Interesse an diesem Thema wurde dadurch so stark geweckt, dass ich mich zurück in Dresden noch einmal vertiefend damit beschäftigt habe.
Das letzte Seminar an diesem Tag diente der Auflockerung denn es hieß: Make your own cocktail. Unter professioneller Anweisung konnte jeder der Teilnehmer zwei Cocktails mixen. Allseits Bekannte wie Cosmopolitan, Cuba Libre, Mojito und Tequila Sunrise standen dabei zur Auswahl.
Nach dem unser Seminar leider vorbei war, hörten wir lautes Djembé Getrommel aus einem anderen Seminarraum. Als wir neugierig durch die Tür schauten was die Anderen da wohl machen. Lud uns der Seminarleiter ein zu Takt des Djemé Getrommels zu tanzen. Angeheitert durch unsere Cocktails und im Mut gestärkt folgten wir seiner Einladung. Das Tanzen hat einen riesigen Spaß gemacht.
Der Samstagabend ist der Höhepunkt des ganzen EYE Treffens. Denn da fand das mehrgängige Gala Dinner mit anschließender Party statt. Bevor der 1. Gang gereicht wurde, hielt Joseph Neyens MSc. Präsident des belgischen Ingenieurvereins VIK die Eröffnungs- und Dankesrede. Das Mahl war einfach köstlich. Ich bekam das Gefühl nicht los, dass von Gang zu Gang der Geschmack sich immer weiter steigerte bis schlussendlich das Dessert gereicht wurde. Zwischen den Gängen ging ein Mann von Tsch zu Tisch der mit Karten- und Taschenspielertricks für Belustigung und Auflockerung sorgte.
Nach dem offiziellen Teil konnte nun die Party anlaufen. Der DJ drehte die Musik lauter und sofort war die Tanzfläche voll. Da sagt noch einer, Ingenieure können nicht feiern.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen von Kultur und Erholung. Am Vormittag besuchten wird das nationale Jenever Museum. Jenever, das ist eine hochprozentige Spirituose, welche von der Machart her ein Vorläufer des Gin ist. Nach dem Museumsrundgang verblieb natürlich noch ausreichend Zeit, um einen kleinen Schluck Jenever zu probieren.
Am Nachmittag besuchten wir zum entspannen den Japanischen Garten. Dieser ist der größte seiner Art in Europa. Zum Abschluss des Tages trieb es uns noch einmal in die Stadt. Nach einem gemütlichen Essen kundschafteten wir noch einmal die Stadt aus.
Bevor wir am nächsten Morgen alle verschiedene Wege Richtung Heimat suchten. Gemeinsam freuen wir uns schon auf EYE@Glasgow im Juni 2010.
Bonding Messe 2009
[05.05.2009]
Als am Dienstag, den 5. Mai 2009, die Bonding Messe im HSZ der TU stattfand, haben auch wir von der SuJ die Gelegenheit genutzt uns und unser Angebot vorzustellen. Neben neuen Mitgliedern konnten wir außerdem viele Studenten auf unser abwechslungsreiches Programm aufmerksam machen. Über 20 Interessenten haben sich dort für unseren Email-Newsletter eingeschrieben und erfahren so immer von aktuellen Terminen (Exkursionen, Vorträge, Stammtische, Seminare,...).
Mit so einem Erfolg hätten selbst wir nie gerechnet: Zum Stammtisch am nächsten Mittwoch kamen prompt 5 neue Mitglieder, von denen wir mit Sicherheit viele regelmäßig wiedersehen werden. In der letzten Zeit werden unsere Treffen immer beliebter und das motiviert natürlich ungemein.
Beim Stammtisch besteht immer die Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre neue Leute kennen zu lernen, Fragen zu stellen und etwas über andere Ingenieurstudiengänge zu erfahren. Weil auch häufig Doktoranden und "fertige" Ingenieure dabei sind, ergeben sich interessante Einblicke ins Berufsleben- und vielleicht auch wichtige Kontakte. Die Bondingmesse hat uns als Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht und war eine super Gelegenheit, sich aktiv in den Verein einzubringen. Wenn sich noch einmal die Chance ergibt, werden wir mit Sicherheit wieder dabei sein und freuen uns natürlich auch weiterhin über jeden Helfer.
Besichtigung der BGH Edelstahl Freital GmbH
[08.12.2008]
Anfang Dezember 2008 trafen sich 18 Interessenten der Arbeitsgruppe Studenten und Jungingenieure am Dresdener Hauptbahnhof um sich auf den weg in das nahe gelegene Freital zumachen. Dort hat die BGH Edelstahl Freital GmbH ihren Sitz. Begrüßt wurden wir durch Herr Welzel, welcher uns für die nächsten 3 Stunden seine volle Aufmerksamkeit schenkte. Nach einer Kurzen theoretischen Einführung in die Geschichte, Struktur und Produkte des Unternehmens machten wir uns Bereit für die Besichtigung der Werkhallen. Ausgerüstet mit Schutz-Helm, -Brille und –Kleidung standen wir nur wenige Meter vom 42 Tonnen Hochleistungselektrolichtbogenofen und Horizontal-Strangguss-Anlage entfernt. Wir Teilnehmer konnten die ungeheure Energie die ihm glühenden Stahl steckt förmlich spüren. In der Schmiede angekommen wurde uns der kleine Lufthammer vorgestellt, der im Werk liebevoll als „Fliegenklatsche“ bezeichnet wird. Aber auch die Schmiedemaschinen, die Walz-Straße und Stabstahl-Draht-Straße vermittelten uns einen Eindruck was Umformtechnisch alles Möglich ist.
Abteilungen wie Wärmebehandlung, Oberflächenbearbeitung, sowie die Qualitätskontrolle darf in einem Stahlwerk wie diesem natürlich auch nicht fehlen.Leider geht auch die schönste Führung einmal zu ende, deshalb bedankten wir uns bei Herr Welzel für seine mühen mit einer Flasche guten Sächsischen Wein.Da die Resonanz der Veranstaltung sehr positiv war, ist sich die Arbeitsgruppe Studenten und Jungingenieure sicher: Wir kommen wieder!




























