Münsterländer Bezirksverein
Ingenieurforum
Ausgabe 4/2012
Mobilität / Logistik
Themen:
- Automobiltechnik
- Schiffstechnik
- Bahntechnik
- Logistik
- Personalmanagment
Inhalt:
Trends im Automobilbau
Was kann die Textilindustrie leisten
Die Einsparung an Ressourcen sowohl beim Fahrzeug als auch im Betrieb ist eines der wichtigsten Ziele für neue Konzepte im Automobilbau. Unter dem Gesichtspunkt der Gewichtsreduzierung können Textilien, in die sich die unterschiedlichsten Funktionen integrieren lassen, einen wertvollen Beitrag leisten.
Nutzfahrzeuge
Sattelzug der Zukunft: Aerodynamisch optimiert
Das Transport- und Verkehrsaufkommen auf den europäischen Straßen nimmt weiter zu. Gleichzeitig verteuern die langfristig knapperen Energieressourcen die Transporte. Einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Transporteffizienz kann eine aerodynamische Optimierung des Sattelzuges leisten. Dies zeigten MAN und Krone mit ihrer neuen LKW-Studie auf der IAA Nutzfahrzeuge 2012. Zugmaschiene und Anhänger wurden passgenau zu einer stromlinienförmigen Einheit verbunden.
Batteriesimulation
Elektronik auf dem Prüfstand
Um Elektrofahrzeuge noch attraktiver zu machen, ist es notwendig, ihre Einsatzdauer zu optimieren. In modernen Hybrid-Konzepten gilt neben der Batterie ein besonderes Augenmerk der Leistungselektronik. Die Erprobung der Funktionen wie Rekuperation, Boost-Betrieb oder rein elektrisches Fahren erfordert rückspeisefähige DC-Quellen zur Simulation von dynamischen Lade- und Entladevorgängen der Batterie. Für diese Anforderungen wurde ein neues Konzept mit DC-Quellen zur Batteriesimulation entwickelt.
Garantiezeitverlängerung
Eine Herausforderung für OEM und Zulieferer
Eine Verlängerung der Garantiezeit über zwei Jahre hinaus kann die Automobilindustrie mit einem vertretbaren finanziellen Risiko umsetzen, wenn auch die Zulieferer das Risiko mittragen. Beide Partner müssen sorgfältig abwägen, ob eine Garantiezeiterweiterung finanziell sinnvoll ist und sie diesen Schritt zusammen gehen können. Dazu kann das Wuppertaler Zuverlässigkeitsprognosemodell herangezogen werden, das mit Hilfe von Garantie- und Kulanzdaten technischer Produkte eine Vorhersage über das Ausfallverhalten ermöglicht.
Personalmarketing
Wie Sie den Bewerbungseingang von Morgen sichern
Es ist schon lange kein Gerücht mehr, dass der „War for talents“ bereits in vielen Bereichen präsent ist. Für Unternehmen bedeutet dies einen Paradigmenwechsel: Gute Bewerber werden künftig entscheiden, welchem Unternehmen sie ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen möchten. Die Unternehmen müssen um die Gunst der gut ausgebildeten Kandidaten buhlen.
Tiefwasserhafen an der Jade
Für die ganz großen Schiffe
Ende September wurde der JadeWeserPort in Wilhelmshaven offiziell in Betrieb genommen. Er ist der einzige Tiefwasserhafen in Deutschland, der jetzt auch von Großcontainerschiffen angelaufen werden kann. Für das Hafengebiet wurden rund 360 ha Neuland gewonnen.
Das Pierre Auger Observatorium
Für Teilchenstrahlungen aus dem Kosmos
Der Experimentalphysiker an der Bergischen Universität Wuppertal, Prof. Dr. Karl-Heinz Kampert, leitet das weltweit größte Observatorium für Teilchenstrahlungen aus dem Kosmos, das Pierre Auger Observatorium in Argentinien. Er berichtet über das Observatorium und erläutert einige Messergebnisse.
Multifunktionale Behältersysteme
Service-orientiertes Logistikkonzept
Behältersysteme schützen das Transportgut und ermöglichen ein einfaches und kosteneffizientes Handling des Transportguts. Um sie in verschiedenen Branchen und in unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette einsetzen zu können, müssen sie zum einen standardisiert, andererseits aber auch auf das Transportgut zugeschnitten sein. In einem Forschungsprojekt werden nun beide Zielsetzungen verfolgt. Der Forschungsbedarf ergibt sich hier, da für multifunktionale, wandelbare Behältersysteme die bisherigen Aufbau- und Ablauforganisationsmodelle von Mehrwegsystemen nicht konzipiert sind.
Gleisbau
12 Minuten für eine Weiche
Hochgeschwindigkeitsverkehr, höhere Ladungen im Güterverkehr, aber auch der Lärmschutz auf dem Schienenweg stellen Anforderungen an den Gleisbau. Bei dem heute üblichen hohen Zugaufkommen ist es notwendig, anfallende Reparaturen und die Instandhaltungsarbeiten möglichst zügig abzuwickeln. Für diesen Zweck werden die Nivellier-, Richt- und Stopfmaschinen für den Gleisbau ständig verbessert.
Hochgeschwindigkeitszüge
Zug der Zukunft
Wie können wir den Bahnverkehr noch sicherer, effizienter und umweltfreundlicher gestalten? Wie müssen die Züge von Morgen beschaffen sein? Diesen Fragen gehen die Schienenverkehrsforscher beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nach. Im Projekt „Next Generation Train“ arbeiten DLR-Wissenschaftler daran, Hochgeschwindigkeits-Züge der nächsten Generation schnell, sicher, komfortabel und umweltverträglich zu machen.
Hochstromschalter
Neues Schalterkonzept erfüllt grundlegende Anforderungen
Der Energiebedarf und die Anforderungen an Schaltgeräte haben sich seit den Anfängen der Elektrifizierung mit Vorwiderstandssteuerung von DC-Motoren und Passagierwagen mit Hochspannungsheizung und Gaslampen hin zu Hochgeschwindigkeitszügen mit Mobilfunk und WLAN stark verändert. An Hochstromschalter für Schienenfahrzeuge werden zwei gegensätzliche Anforderungen gestellt. Mit einem vollständig neuen Schalterkonzept werden diese Anforderungen jetzt erst erfüllt.
Neue U-Bahn für München
Umweltfreundliche und energiesparende Züge
In ihrem Werk in Wien hat die Siemens-Division Rail Systems den Stadtwerken München (SWM) im Oktober den ersten lackierten Wagenkasten der neuen U-Bahn für die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) vorgestellt. Es handelt sich dabei um das Kopfteil des ersten von 21 sechsteiligen Gliederzügen vom Typ C2. Für die SWM/MVG ist dies die bisher größte Fahrzeugbeschaffung in der Geschichte der Münchner U-Bahn. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 185 Millionen Euro.
Jungforscherforum
Wie funktioniert ein Wärmekissen? – Experiment Wärmekissen selbst gemacht


