Württembergischer Ingenieurverein
Veranstaltungen
| Württembergischer Ingenieurverein | |
| Flexible Auftragssteuerung für schnelle Auftragsabwicklung | |
| Veranstaltungsdatum: | 14.03.2013 - 15.03.2013 |
| Uhrzeit: | 09:00 |
| Veranstaltungsort: | Stuttgart |
| Straße: | Hamletstraße 11 |
| Gebäude: | VDI-Haus |
| Veranstaltungstyp: | Seminar |
| Kurzbeschreibung: | 2-tägiges Seminar (Ende ca. 16.30 Uhr) ››Ursachen für die Notwendigkeit einer flexiblen Produktion ››Was ist mit neuen Produktionskonzepten und –systemen erreichbar? ››Bedarfsorientierte Auftragssteuerung für die „schlanke“ Produktion ››Anforderungen der Teilefertigung an die Steuerung ››MES-Lösung für das ERP der Produktion? ››Planung und Steuerung der Teilefertigung ››Welche Anforderungen stellen Montagen an Planung und Steuerung? ››Die Materialversorgung sichern – Fehlteile vermeiden ››Praxisbeispiel: Produktionsplanung und -steuerung bei der Gebrüder Müller GmbH & Co KG Programm: Dr. Eugen Bendeich Ursachen für die Notwendigkeit einer flexiblen Produktion ››Wie erzielt man kurze Lieferzeiten bei Fertigung zahlreicher Varianten, kleinen Auftragsmengen und Losen mit schneller Auftragsabwicklung? ››Welche Produktionskonzepte gibt es dafür? ››„Produktionsglättung“ oder „Anpassung an Kundenbedarf“? ››Verfügbare Methoden – Einsatzbereiche – Vorteile – Nachteile ››Aktuell eingesetzte Produktionssysteme und Planungsmethoden (ERP/MRP) ››Feinplanung mit APS Was ist mit neuen Produktionskonzepten und –systemen erreichbar? ››Von der „Fertigung in Losen“ zum „kontinuierlichen Fluss“ ››Kann das TOYOTA-Produktionssystem (TPS) heute noch Vorbild sein? ››Schwächen und Grenzen des TPS, notwendige Erweiterungen für eine „atmende“ Produktion Bedarfsorientierte Auftragssteuerung für die „schlanke“ Produktion ››Auch bei verbrauchsgesteuerter Steuerung muss mit einem ERP/PPSSystem geplant werden ››Fluss durch verbrauchsgesteuerte („ziehende“) Methoden Anforderungen der Teilefertigung an die Steuerung ››Welche Organisationsformen bieten die gewünschte Flexibilität? ››Kundenanonyme Fertigung, geringe Losgrößen, fehlende Zuordnung vom Kundenauftrag zum Fertigungsauftrag ››Verfügbare Modelle: Fertigungszellen, „Fabrik in der Fabrik“, Fertigungs-Familien Michael Möller MES-Lösung für das ERP der Produktion? ››Flexible wirtschaftliche Lösungen für die Fertigung ››Flexible und transparente Prozesse in der Fertigung mit MESKennzahlen ››Traceability-MES als Mitarbeiterinformationssystem ››Vorstellung am Beispiel einer Kundenlösung aus der Metallbranche Dr. Eugen Bendeich Planung und Steuerung der Teilefertigung ››Welche Steuerungsfunktionen benötigt die Teilefertigung bei den verschiedenen Organisationskonzepten ››Aufgabenstellung an: Feinplanung, Feinsteuerung, Auftragseinlastung, Auftragszuteilung, Reihenfolgebildung, Prioritätsregeln ››Verfügbare Methoden und Werkzeuge sowie Einsatzmöglichkeiten ››Auswahl und Gestaltung geeigneter Lösungen Lösungen für die „schlanke“ Teilefertigung ››Welche Planungs- und Steuerungsmethoden werden auch bei schlanken Konzepten benötigt? ››Wo beginnt man mit der Einführung? Vorgehensweise und schrittweise Einführung Welche Anforderungen stellen Montagen an Planung und Steuerung? ››Verfügbare Montagekonzepte und Arbeitsorganisatorische Lösungen ››Gestaltung von Lösungen für Planung und Disposition der Materialen ››Steuert sich die „schlanke“ Montage von selbst? Welche Planungsschritte können entfallen? ››Welche Änderungen sind notwendig bei Auftragsabwicklung und PPS? Oliver Kayser FELIOS-optimierte Auftragsplanung im Maschinen- und Anlagenbau ››Termine und Kapazitäten richtig planen ››Produktionslogik – aus Terminjägern werden Prozessmanager ››Potenziale, Machbarkeit und Return Of Invest (ROI) Manuel Schneider Praxisbeispiel: Produktionsplanung und -steuerung bei der Gebrüder Müller GmbH & Co KG ››Unternehmensvorstellung ››Logistikkonzept, Einbindung des ERP-Systems ››Integration von Erweiterungstools ››Erreichte Verbesserungen, Betrachtung des „Return-of-Invest“ Dr. Eugen Bendeich Zusammenfassung und Schlussdiskussion Ende des Seminars gegen 16.30 Uhr – Änderungen am Inhalt und Ablauf des seminars bleiben vorbehalten – Zum Thema: Was muss die Auftragssteuerung für eine „schlanke“ Produktion leisten? Die industrielle Produktion unterliegt heute sehr großen Veränderungszwängen. Die Unternehmen produzieren mehrere Produkte zugleich, meistens mit mehreren Varianten. Die große Variantenvielfalt vieler Produkte, die Erwartung sehr kurzer Lieferzeiten und die Forderung niedriger Kosten stellen hohe Anforderungen. In vielen Unternehmen findet man zudem eine Mischung von Serien- oder Kleinserien- bis zur Einzelfertigung. Oft konkurrieren mehrere Aufträge um deren Kapazität. Die „klassische“ Produktionsplanung unter Verwendung von ERP-Systemen führt oft zu langen und schwankenden Durchlauf- und Lieferzeiten, hohen Beständen und einer unbefriedigenden Liefertreue. Man geht soweit möglich zu einer „schlanken“ Produktion mit zeitnaher Fertigung und einer verbrauchsbasierten Steuerung über. Die in der Serienfertigung entwickelten und bewährten Prinzipien „schlanker“ Produktion können jedoch nicht ohne weiteres übernommen werden. Die Fähigkeit zu schnellen Reaktionen auf spezifische Kundenwünsche setzt einen schnellen Informationsfluss und einen transparenten Materialfluss voraus. Die „gewachsenen“ Konzepte müssen in den Unternehmen zu einem Gesamtkonzept in Form eines Wertschöpfungssystems zusammengeführt werden. Ihr Nutzen: Die unterschiedlichen Methoden für die Produktionsplanung und -steuerung, sowie nachfrage-orientierte Materialdisposition und deren Anwendungsmöglichkeiten werden erläutert. Es wird gezeigt, dass „Lean Production“ und klassische Produktionskonzepte durchaus zusammen einsetzbar sind. Referenten aus fortschrittlichen Unternehmen erläutern deren Systeme und berichten über Erfahrungen bei der Einführung. Personenkreis: Mitarbeiter, die Konzepte für die Produktion, Produktionsplanung und -steuerung planen, an deren Entwicklung mitwirken und anwenden. Referenten: Dr.-Ing. Eugen Bendeich VDI, Industrieberatung, Stuttgart Oliver Kayser, INFORM GmbH, Aachen Michael Möller, gbo datacomp GmbH, Augsburg Manuel Schneider, GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG, Ingelfingen Seminarkosten: Seminarpreis: EUR 960,00 VDI-Mitglieder: EUR 900,00 |
| Veranstaltungsleiter: | Dr.-Ing. Eugen Bendeich, Industrieberatung, Stuttgart |
| wieland@vdi-stuttgart.de | |
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| Detailbeschreibung: Allgemeine Geschäftsbedingungen und weitere Informationen:
Kontakt: VDI-Fortbildungszentrum Stuttgart Hamletstr. 11 70563 Stuttgart Tel. 0711/13163-10 Fax 0711/13163-60 | |

