Württembergischer Ingenieurverein
Veranstaltungen
| Württembergischer Ingenieurverein | |
| CE-Kennzeichnung – Anforderungen und praktische Umsetzung | |
| Veranstaltungsdatum: | 11.04.2013 - 12.04.2013 |
| Uhrzeit: | 09:00 |
| Veranstaltungsort: | Stuttgart |
| Straße: | Hamletstr. 11 |
| Gebäude: | VDI-Haus |
| Veranstaltungstyp: | Seminar |
| Kurzbeschreibung: | 2-tägiges Seminar (Ende ca. 17.00 Uhr) Systematische Integration der EU-Konformität im Maschinen-, Anlagen und Apparatebau ››Gründliche Einführung in die Geltungsbereiche und Anforderungen der bedeutendsten EG-Richtlinien ››Wege zur praktischen Umsetzung der EU-Konformität im Unternehmen ››Aufgaben der Bereiche Vertrieb, Entwicklung und Konstruktion, Produktion bezüglich der CE-Kennzeichnung ››Verantwortung der Unternehmensleitung und Entscheidungsträger Programm: 1.Tag: CE-Kennzeichnung: Bedeutung und Zweck ››„Barrierefreier“ Binnenmarkt ››Mindest-Sicherheitsniveau ››Voraussetzungen für das „Inverkehrbringen von Produkten“ ››Internationale Bedeutung der CE-Kennzeichnung ››Kurzüberblick über relevante Richtlinien Richtlinien im Kontext des Apparate-, Maschinen- und Anlagenbaus, Geltungsbereiche ››Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ››EMV-Richtlinie 2004/108/EG ››Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG ››ATEX-Richtlinie 94/9/EG ››Druckgeräterichtlinie 97/23-EG ››„Öko-Design“-Richtlinie 2009/125/EG ››Abgrenzung von Richtlinien gegeneinander ››Gemeinsame Anwendbarkeit bestimmter Richtlinien Bereichsübergreifende Richtlinien und Verordnungen und deren Umsetzung in Deutschland ››Produktsicherheits-Richtlinie 2001/95/EG ››Produkthaftungs-Richtlinie 85/374/EWG (Produkthaftungs-Gesetz) ››„CE-Verordnung“ 765/2008/EG Die Rolle der harmonisierten Normung ››Normungsprogramme im Rahmen der CE-Richtlinien ››Was ist die „Konformitäts-Vermutungswirkung“ ››Recherchemöglichkeiten ››Mindestanforderungen an ein Normen-Management CE-Zertifizierung ››Allgemeine Bedeutung ››Übersicht über Regeln der bedeutenden Richtlinien ››„CE-bezogene“ Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems (neue Maschinenrichtlinie Anhang X) Diskussion von speziellen Fragen 2. Tag: Schnelldurchlauf: EU-Konformität in fünf Schritten ››Richtlinien und Normen ermitteln ››Anforderungen umsetzen in Konstruktion und Produktion ››Dokumentation ››Zertifizierung (soweit gefordert) ››Konformität erklären und Produkte kennzeichnen Konkurrierende Konzepte für die Umsetzung im Unternehmen (Vor- und Nachteile) ››Interne „CE-Stelle“ ››Externe Unterstützung ››Integration in die Unternehmensorganisation CE im Vertrieb ››Auswirkungen auf die Produkt- und Marktstrategie ››Das CE-Zeichen in der Werbung ››Vertragsprüfung und -entwicklung ››Anforderungen an Begleitdokumente CE im Entwicklungs- und Konstruktionsprozess ››Risikobeurteilung ››Sicherheitsbezogenes Konstruieren ››Dokumentation und Verifikation bzw. Validierung der Ergebnisse CE in der Produktion ››Anforderung in den Richtlinien: interne Fertigungskontrolle ››Relevante Prozesse und Prüfungen identifizieren ››Prüfergebnisse dokumentieren ››Prüfungen am Betriebsort (beim Kunden) ››Dokumentation des Auslieferungszustands ››Anforderungen an das beteiligte Personal Verantwortung und Delegation ››Wer haftet für Produktfehler? ››Was ist der sogenannte „Dokumentations-Bevollmächtigte?“ ››Welche Verantwortung trägt der Unterzeichner einer Konformitätserklärung? Diskussion von speziellen Fragen und Anregungen für die Umsetzung in die Praxis Ende des Seminars gegen 17.00 Uhr Zum Thema: Die CE-Kennzeichnung oder „EU-Konformität“ ist eine unabdingbare Voraussetzung für den Vertrieb von Produkten in Europa. Durch die Änderungen in verschiedenen Richtlinien sind in vielen Unternehmen Defizite bei der Umsetzung der CE-Regeln erkennbar geworden. Insbesondere fehlt es am ganzheitlichen Ansatz, der alle für das Unternehmen relevanten Richtlinien und Anforderungen berücksichtigt. Vielfach mangelt es an der Integration in die Abläufe des Unternehmens, und zwar besonders in der Entwicklung und Konstruktion. Alle Aufgaben rund um die CE-Kennzeichnung sind dauerhaft und sicher in das Industrieunternehmen zu integrieren. Das Seminar führt gründlich in die Geltungsbereiche und Anforderungen der bedeutendsten Richtlinien ein. Vor allem aber zeigt es Wege zur praktischen und anhaltenden Umsetzung im Unternehmen. Dabei werden unwirtschaftliche Übertreibungen oder risikoreiche Nachlässigkeiten vermieden. Da die CE-Kennzeichnung keineswegs neu ist, besteht an beiden Seminartagen die Möglichkeiten zur Beantwortung aktueller Fragen. Ihr Nutzen: Aufbauend auf eine gründliche Einführung in die bestehenden CE-Regeln werden Anforderungen an die Umsetzung im Unternehmen für die Bereiche Vertrieb, Konstruktion und Entwicklung, Produktion und die Geschäftsleitung dargestellt. Die Teilnehmer werden dadurch in die Lage versetzt, den Stand der Umsetzung im eigenen Unternehmen zu ermitteln, einzuschätzen und weitere erforderliche Maßnahmen zu planen und umzusetzen. Das Seminar bietet Gelegenheit, aktuelle Probleme und Fragen zu diskutieren und neue Lösungsansätze kennenzulernen. Das Seminarhandbuch und eine CD-ROM enthalten eine Fülle von hilfreichen Dokumenten zur praxisgerechten Umsetzung im Unternehmen. Personenkreis: Technische Leiter, Konstrukteure, Technische Redakteure. Referent: Matthias Schulz, ProfiServices, Erkelenz. Herr Matthias Schulz ist seit 1995 als Berater für CE-Kennzeichnung, Sicherheitstechnik und technische Dokumentation im Maschinenbau tätig; zahlreiche Beratungsprojekte in allen Branchen des Maschinen- und Anlagenbaus, sowohl in der Serienherstellung als auch bei Großanlagen. Seine Bücher „Risikobeurteilung/Gefahrenanalyse“ und „Gebrauchs- und Betriebsanleitungen“ und die Tätigkeit als Inhouse- Trainer haben zur Standardisierung der in Deutschland angewendeten Methoden beigetragen. Seminarpreis: Seminarpreis: EUR 970,00 VDI-Mitglieder: EUR 910,00 |
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| Detailbeschreibung: Allgemeine Geschäftsbedingungen und weitere Informationen:
Kontakt: VDI-Fortbildungszentrum Stuttgart Hamletstr. 11 70563 Stuttgart Tel. 0711/13163-10 Fax 0711/13163-60 | |

