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Landesverband Niedersachsen

19.07.2012

Wissenschaftliche Kreativität begeistert Abgeordnete

Dr. Gabriele Andretta, SPD Landtagsabgeordnete hat von Nico Niemeyer, Mitglied des Siegerteams im Jet-Challenge Cup, das Steuer für das Modellfahrzeug übernommen. Ganz links im Bild SPD Fraktionsvorsitzender Stefan Schostok

Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der Leibniz Universität Hannover erklären im Lichthof ihre Projekte. Fotos: Markus Thiele

Am 18. Juli veranstaltete der VDI Landesverband Niedersachsen zusammen mit der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der Leibniz Universität Hannover einen Parlamentarischen Abend zum Thema Spitzentechnologie aus Hannover. Im Laufe des Abends wurden die diesjährigen Sieger des Jet-Challenge Cups geehrt.

 

Spitzentechnologie ist heute nur noch möglich, wenn interdisziplinär zusammengearbeitet wird, so fasste Dr. Gabriele Andretta, stellvertretende Vorsitzende der SPD Landtagsfraktion ihren Eindruck der vielfältigen technischen und wissenschaftlichen Präsentationen im Lichthof der Universität zusammen. Den Anfang hatten die elf Teams des Jet Challenge Cups gemacht, die ihre elektrisch angetriebenen Tourenwagen im Maßstab 1:10 über die Rennstrecke flitzen ließen. Daß Querdenken, radikales In Frage Stellen des Vorhandenen und Kreativität zum Erfolg führen, hatte dabei das Team LUH Motion gezeigt. Dies betonte Prof Dr.-Ing. Bernd Ponick, Leiter des Institutes für Antriebssysteme und Leistungselektronik, bei der Übergabe des ersten Preises an LUH Motion.

Nach den Grußworten von Dr. Uwe Groth, Vorsitzender des VDI Landesverbandes Niedersachsen, Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover und Prof. Ernst Gockenbach, VDE Landesvertreter Niedersachsen, gab Ponick noch einen Überblick über die gastgebende Fakultät und lud dazu ein, mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern über ihre Projekte ins Gespräch zu kommen. Dies nahmen die anwesenden Vertreter aus Politik und Wirtschaft gerne wahr. So demonstrierte das Institut für Mikroelektronische Systeme wie eine Armbewegung in Töne umgesetzt werden kann und so bei der medizinischen Rehabilitation helfen kann. Wie die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Computern im Netz organisiert werden kann, zeigte das Institut für System- und Rechnerarchitektur. Gerne ließen sich auch einige Politiker das Welfenlab, das Virtual Reality Labor des Institutes für Mensch-Maschine-Kommunikation vorführen. Anwendungen aus der Medizin, der Werkstoffkunde und der Textilindustrie belegten, wie über Fachgrenzen hinaus erfolgreich geforscht wird. Nach seinem Rundgang war der EU Abgeordnete Bernd Lange, SPD, begeistert von der Kreativität der Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeiter und zeigte sich zuversichtlich, dass daraus viele Innovationen entstünden.

Die Mischung aus Wirtschaftsvertretern, Politikern, Professoren und Studenten hat den Erfolg des Abends ausgemacht, ist sich Groth sicher. Denn Spitzentechnologie aus Hannover und aus Deutschland wird es nur bei enger Verbindung und Zusammenarbeit dieser vier Gruppen geben.

Sabine Walter

 

 

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