Spätestens seit „Stuttgart 21“ haben Großprojekte in Deutschland einen schweren Stand. Und das zu einer Zeit, in der die Modernisierung der Infrastrukturen nicht nur aufgrund der Energiewende unbedingt notwendig ist. Aus diesem Grund hat der VDI gemeinsam mit anderen Ingenieurvereinen und –verbänden die Initiative „Infrastruktur für unsere Zukunft – Gesellschaftlich tragfähige Lösungen entwickeln“ ins Leben gerufen. Auf dem Zukunftskongress in Frankfurt wurden jetzt erste Ergebnisse der Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft präsentiert.
Der VDI Verein Deutscher Ingenieure hat gemeinsam mit dem Bionik-Kompetenznetz e.V. BIOKON einen Katalog an Empfehlungen formuliert, wie die Potenziale der Bionik in Zukunft besser genutzt werden können. Die Empfehlungen finden sich im neuen Positionspapier „Zukunft der Bionik: Interdisziplinäre Forschung stärken und Innovationspotenziale nutzen“.
Im Dezember 2012 waren insgesamt 71.900 offene Stellen in Ingenieurberufen zu besetzen. Damit ist im Vergleich zum Vormonat ein Rückgang um 4.700 Stellen (6,1 Prozent) zu verzeichnen. In mehr als der Hälfte der Fälle wurden Bewerber mit den Schwerpunkten Maschinen- und Fahrzeugtechnik (21.700) und Energie- und Elektrotechnik (16.600) gesucht. Dem gegenüber standen 24.115 Arbeitslose in Ingenieurberufen.
Das Bundeswirtschafts- und das Bundesbauministerium haben die Verbände für heute zur Anhörung über den Novellierungsentwurf der Energieeinsparverordnung (EnEV) eingeladen. Im Rahmen der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden sowie der Beschlüsse der Bundesregierung zur Energiewende muss die EnEV überarbeitet werden.
Erneuerbare Energien – Wie gelingen Ausbau und Integration? So lautete das Thema eines VDI Symposiums, das am 25. September 2012 in Berlin stattfand. Experten aus Politik, Industrie und Wissenschaft diskutierten vor über 100 Teilnehmern wie die anspruchsvollen Ziele der Energiewende umgesetzt werden können. Im Mittelpunkt standen Fragen zu den Perspektiven für den massiven Ausbau und der Integration der erneuerbaren Energien, zu den Technologien der Zukunft sowie zur Reduktion der Kosten.
Der VDI Verein Deutscher Ingenieure appelliert an Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Schulen, die technische Allgemeinbildung als Schlüsselelement des wirtschaftlichen Erfolgs und der Innovationskraft Deutschlands zu stärken. Der VDI empfiehlt, hierfür ländergemeinsame Maßnahmen zu ergreifen, um so deutschlandweit das Interesse an Technik zu fördern und junge Menschen verstärkt zu einer Studien- und Berufswahl im Bereich Technik und Ingenieurwissenschaften zu motivieren.
Am 11. September 2012 laden das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), goING, die Gesellschaft für Organisationsentwicklung und der VDI zur Auftaktveranstaltung für EXIST-ING, einer Exzellenz-Initiative für die Wirtschaft, ein. Das Projekt will den ökonomischen Mehrwert von geschlechtlich gemischten Führungsgremien aufzeigen und die Basis für Führungskulturen legen, bei denen die Potenziale von Frauen und Männern selbstverständlich und synergetisch ausgeschöpft werden.
Im Januar 2012 hatten sich die Bundesregierung, die Kultus- und Wirtschaftsminister der Bundesländer, Unternehmerverbände und Gewerkschaften auf den Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR) verständigt, der am 22. März 2012 verabschiedet wurde. Die Einstufung der Meister und Techniker auf dem gleichen Kompetenzniveau wie Bachelor berechtigt Meister und Techniker nicht zum Führen der Berufsbezeichnung „Ingenieur“.
Der deutschen Wirtschaft fehlen immer mehr Ingenieure. Im Vergleich zu 2010 hat sich im vergangenen Jahr die Situation noch einmal drastisch verschärft: Im Jahresdurchschnitt 2011 konnten 72.000 offene Ingenieurstellen nicht besetzt werden. Der durch die Nichtbesetzung entstandene Wertschöpfungsverlust für die deutsche Wirtschaft beträgt knapp acht Milliarden Euro. Dies zeigt die aktuelle Studie ‚Ingenieure auf einen Blick 2011/12‘, die der VDI und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) auf der Hannover Messe präsentierten.
Der VDI Verein Deutscher Ingenieure begrüßt eine neue Regelung zur Einwanderung von Fachkräften. Die Fraktionen von Union und FDP einigten sich Medienberichten zufolge darauf, die Hürden für hochqualifizierte Fachkräfte außerhalb der EU zu senken. Damit können sehr gut ausgebildete Ausländer künftig leichter eine Stelle in Deutschland antreten.
Nach über zehn Jahren Bologna-Reform zieht der VDI in seiner neuen Stellungnahme eine Zwischenbilanz. Vieles ist in den Hochschulen gut gelungen, aber es gibt noch einige „Baustellen“. Diese macht das Papier zum Thema.
Über zehn Jahre Bologna-Reform waren Anlass für den VDI, Zwischenbilanz zu ziehen und am Beispiel der Ingenieurwissenschaften die Debatte über die künftige Architektur des Hochschulsystems anzufachen. Gemeinsam mit Vertretern aller Hochschultypen, Unternehmenspraktikern und Studierenden hat der VDI seine Analysen und Empfehlungen in einer Stellungnahme gebündelt.
Mit seinem Symposium „Was tun, wenn der Wind nicht weht?“ griff der VDI am 27. September in Berlin die gesellschaftliche Debatte zur beschlossenen Energiewende der Bundesregierung auf, rückte die praktische Umsetzung in den Fokus und diskutierte mit rund 100 Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft die Machbarkeit der Energiewende.
In seinem aktuellen Positionspapier zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden stellt der VDI dar, warum aus Sicht der Ingenieure deutsche Systeme für die Bewertung und Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Gebäuden gestärkt werden müssen und welche zentrale Rolle hierbei einheitliche Kriterien als Basis für deutsche Bewertungs- und Zertifizierungsverfahren spielen.
Im Rahmen der von der Bundesregierung angekündigten Energiewende beraten Bundestag und Bundesrat in den kommenden Wochen auch über eine Novellierung des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Der VDI begrüßt in seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf des EEG, dass mit dem vorliegenden Entwurf der bisher sehr erfolgreiche Weg bei der Förderung erneuerbarer Energien fortgeschrieben und der Ausbau ihres Anteils an der Stromversorgung weiter vorangetrieben werden soll.
Die EU verfolgt das Ziel, bestehende Hindernisse beim Arbeitsplatzwechsel zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten zu beseitigen und die berufliche Mobilität zu fördern. Hierzu müssen für die Berufsgruppe der Ingenieure insbesondere die Anerkennungsverfahren beruflicher Qualifikationen erheblich beschleunigt und vereinfacht werden.
Von Jahresberichten über die monatlichen Arbeitsmarktanalysen bis hin zu wissenschaftlichen Fachzeitschriften - ein Überblick über die Publikationen des VDI.
Ingenieure sind eine treibende Kraft gesellschaftlicher Entwicklung. Ihr Beitrag zu technologischer Innovation ist unverzichtbar für mehr wirtschaftliches Wachstum, neue Arbeitsplätze, sichere Energieversorgung, einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen und die Eindämmung des Klimawandels.
SACHEN MACHEN ist eine bundesweite Initiative mit rund 100 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Mit SACHEN MACHEN wollen wir den „Nachwuchs begeistern“, „Innovationen fördern“ und das „Image des Technikstandorts stärken“.
Über seine Büros in Berlin und Brüssel vertieft der VDI seinen Kontakt zu politischen Entscheidungsträgern auf der nationalen und europäischen Ebene.
Die Aufgabe des VDI Zentrum für Ressourceneffizienz (VDI ZRE) ist es, den integrierten Einsatz von Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutztechnologien umfassend darzustellen und zu fördern. Dabei gilt es, politische Institutionen und Firmen zu beraten, Hemmnisse zu identifizieren sowie Anreiz- und Förderprogramme zu initiieren und zu begleiten.