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31.01.2018
Ingenieurkompetenz beim Strukturwandel und Umsetzung der Energiewende unerlässlich
 

Ausstieg aus der Kohleverstromung jetzt verbindlich vereinbaren und sozialverträglich gestalten

Ausstieg aus der Kohleverstromung jetzt verbindlich vereinbaren und sozialverträglich gestalten (Bild: shutterstock_195781226)

Ausstieg aus der Kohleverstromung jetzt verbindlich vereinbaren und sozialverträglich gestalten (Bild: shutterstock_195781226)

Die Ergebnisse der Sondierungen von Union und SPD haben gezeigt: Die zukünftigen Koalitionäre wollen die Handlungslücke zur Erreichung des Klimaziels 2020 schließen und das Minderungsziel 2030 auf jeden Fall erreichen. Der VDI begrüßt diese Festlegung und hofft, dass sich entsprechende Maßnahmen auch im Koalitionsvertrag wiederfinden.

 

Prof. Harald Bradke, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt, erklärt anlässlich der Koalitionsverhandlungen hierzu: „Wir werden unsere Klimaziele nur erreichen, wenn mit dem Ausbau der regenerativen Energien der Einsatz konventioneller Kraftwerke weiter abnimmt.”

Der VDI unterstützt daher die Überlegungen der zukünftigen Regierungspartner, mit den Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaft und den Regionen noch in diesem Jahr einen Plan zur schrittweisen Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung zu erarbeiten. Nur so können verlässliche Rahmenbedingungen für die Beschäftigten und die betroffenen Unternehmen geschaffen werden. „Wir müssen den schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung jetzt sorgfältig planen, um ihn zukünftig sozialverträglich umsetzen zu können”, hebt VDI-Energieexperte Bradke hervor.

Die vorgesehene Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung” muss der Politik konkrete und sachlich fundierte Empfehlungen zu Themen wie Versorgungssicherheit, Umweltschutz und Netzintegration geben. Ingenieurkompetenz ist hierfür unerlässlich.

Ansprechpartner im VDI:
Marco Dadomo
Pressesprecher
Telefon: +49 211 6214-383
E-Mail: dadomo@vdi.de