Wir verbinden Kompetenz
Verein Deutscher Ingenieure
 
Verein Deutscher Ingenieure
Folgen:  FacebookTwitterInstagramXingLinkedInYoutube
19.06.2018
"360° Karlsruhe" bestes Gesamtkonzept
 

BTU Cottbus gewinnt VDI-Wettbewerb „Vision Wildparkstadion“

BTU Cottbus gewinnt VDI-Wettbewerb "Vision Wildparkstadion" (v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Titus Bernhard (Vorsitzender der Jury), Anthea Schneider, Simona Kruß, Pauline Richter (BTU Cottbus); Prof. Dr.-Ing. Dirk Henning Braun (Vorsitzender VDI-GBG) (Bild: Michael Kromisz /bildschön)

BTU Cottbus gewinnt VDI-Wettbewerb "Vision Wildparkstadion" (v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Titus Bernhard (Vorsitzender der Jury), Anthea Schneider, Simona Kruß, Pauline Richter (BTU Cottbus); Prof. Dr.-Ing. Dirk Henning Braun (Vorsitzender VDI-GBG) (Bild: Michael Kromisz /bildschön)

Es war in diesem Jahre keine leichte Aufgabe für die Jury, die besten Entwürfe des VDI-Wettbewerbs „Vision Wildparkstadion“ auszuwählen. In der Endausscheidung lagen die Teams dicht beieinander. Am Ende überzeugte ein Team der BTU Cottbus mit seinem Entwurf „360° Karlsruhe“ und gewann den ersten Preis. Den 2. Preis erhielt ein Team der Hochschule Coburg, die Uni Stuttgart gewann den 3. Preis. Dazu wurden drei Anerkennungspreise vergeben, die an die TU Graz und die ETH Zürich gingen. Die Jury vergab insgesamt Preisgelder in Höhe von 9.000 €.

 

Insgesamt haben 25 Teams von 7 Hochschulen ihre Entwürfe zum Wettbewerb Integrale Planung „Vision Wildparkstadion“ eingereicht. Jedes Team musste drei Planwerke anfertigen, die die wichtigsten Informationen zu seinem Entwurf enthielten. Die besten Teams wurden zur Endausscheidung am 15. Juni 2018 ins Wildparkstadion Karlsruhe eingeladen. Anhand ihrer erstellten Pläne bekamen die Studierenden-Teams dort zehn Minuten Zeit, die wichtigsten Aspekte ihrer Entwürfe der Fachjury zu präsentieren.

Die Studierenden sollten ein neues Fußballstadion planen, das den Anforderungen an ein modernes Stadion entspricht und darüber hinaus energieeffizient betrieben wird. Dies war der Kern der Wettbewerbsaufgabe in diesem Jahr Dabei lehnte sich die Aufgabenstellung dieses Entwurfswettbewerbs an die reale Ausschreibung für das neue Stadion in Karlsruhe an.

Die Jury unter Vorsitz von Dipl.-Ing. Architekt Titus Bernhard, hatte in diesem Jahr keine leichte Aufgabe. Am Ende zählte auch, welcher Entwurf für den gewählten Standort Karlsruhe realisierbar wäre. Hier überzeugte das reine Frauen-Team der BTU Cottbus mit seinem Enwuf „360° Karlsruhe“, der ein klares Leitthema erkennen ließ. Der natürliche Stützenwald setzte das Waldthema der Umgebung fort. Insgesamt ein starkes Grundkonzept, das passend für den Standort Karlsruhe gewählt war. Zum Team gehören Simona Kruß, Pauline Richter und Anthea Schneider.

Das Team der Hochschule Coburg, bestehend aus Zeynep Artuk, Dmitrij Pavlov und Julia Raab, erhielt für den Entwurf einer umgedrehten Pyramide den 2. Preis. Dieser Entwurf überzeugte vor allem durch die kraftvollen Formen, insbesondere des Daches, sowie einer grafisch sehr guten Präsentation.

Der 3. Preis ging an die Uni Stuttgart.. Der Entwurf von Borys Muratov und Chistian Täubel überzeugte vor allem durch seine Realisierbarkeit und war wirtschaftlich und funktional gut durchdacht.

Darüber hinaus vergab die Jury drei Anerkennungspreise für besonders gelungene Einzelaspekte. Die ETH Zürich erhielt den Preis für ihren sehr futuristischen Entwurf, hier stach insbesondere die Eleganz von Tribüne und Dach heraus. Zum Team aus Zürich gehörten Andrea Biancardi, Hannes Hofmann, Lukas Ingold, Daniel Kostezer, Robert Naudascher und Ole Ohlbrock. Zwei Anerkennungspreise gingen an die TU Graz. Der Entwurf von Bernhard W. Hopf und Danijel Zorec zeichnete sich durch sehr klare Linie von grob nach klein aus und die technischen Aspekte waren sehr gut dargestellt. Mitja Bukovec und Alexander Pitscheider hatten ihren Entwurf, streng orthogonal aufgebaut, zudem stach die Dachkonstruktion heraus.
Die Jury vergab insgesamt Preisgelder in Höhe von 9.000 €.
 
Im VDI-Blog werden in den nächsten Wochen die Siegerentwürfe und Anerkennungspreise noch einmal genauer vorgestellt.

Der VDI-Wettbewerb Integrale Planung findet jährlich zu einem wechselnden Thema statt und wird durch die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik organisiert. Der diesjährige Wettbewerb wurde durch die Wilo-Foundation und die Firmen Trox und Allplan GmbH unterstützt.

Das Thema für den nächsten Wettbewerb im Wintersemester 2018/2019 steht auch bereits fest:. In Bezug zum VDI-Fokusthema „Produktion in der Mitte der Gesellschaft“ ist ein F+E Komplex mit angrenzender Bebauung für Büro, Gastronomie und Freizeit unter dem Aspekt der Integrierbarkeit in der Nähe der Innenstadt Neuss zu planen. Weitere Informationen finden Sie in Kürze unter www.vdi.de/wip . Die Ausschreibungsunterlagen sind ab August 2018 verfügbar.


Ihr Ansprechpartner im VDI:
Dipl.-Ing. Christof Kerkhoff
VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (VDI-GBG)
Telefon: +49 211 6214-645
Telefax: +49 211 6214-97645
E-Mail: kerkhoff@vdi.de