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19.11.2014
VDI-Programme für Frauen und Jugendliche
 

Doppelt erfolgreich durch Mentoring

Gemeinsam profitieren: Beim Mentoring lernen sowohl Mentor als auch Mentee voneinander.  (Bild: Thomas Ernsting / LAIF)

Gemeinsam profitieren: Beim Mentoring lernen sowohl Mentor als auch Mentee voneinander. (Bild: Thomas Ernsting / LAIF)

Was haben Adenauer, Kohl und Merkel gemeinsam? Alle drei Politiker profitierten vom Mentoring des anderen. Mentoring ist eines der wichtigsten und effektivsten Instrumente in der Arbeitswelt. Ziel ist es, sich auszutauschen, voneinander zu lernen und Erfahrungen weiterzugeben. Der VDI Verein Deutscher Ingenieure fördert gezielt den Austausch von Erfahrungswissen unter technikbegeisterten Frauen und Jugendlichen.

 

Verschiedene Zielgruppen, dieselbe Ausgangssituation: Beim Mentoring geht es immer darum, dass ein älterer, erfahrener Mentor einen jüngeren Menschen als Lehrer und Vorbild begleitet. Genau dies tut auch Natalia Balcazar „Ich unterstütze gerne junge Frauen, vor allem aus dem MINT-Bereich.“ Die Geologin engagiert sich ehrenamtlich als Mentorin im MINTalente-Mentoringprogramm, das der VDI zusammen mit der Fachhochschule Köln durchführt. Das Projekt begeistert nicht nur für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT – sondern bringt auch Mentorinnen und Mentees für zwei Jahre als Tandem zusammen.

Natalia Balcazar kennt beide Seiten: „Als Mentorin muss man sich auf seine Mentees einlassen. Wichtig ist, dass wir sie ihre eigenen Erfahrung machen und ihren eigenen Weg gehen lassen. Dabei kann der Erfahrungsschatz eines anderen Menschen Orientierung geben und helfen. Als Mentee wiederrum entscheide ich selbst, ob ich Ratschläge annehme oder auch nicht.“

Welche Voraussetzungen braucht erfolgreiches Mentoring? „Wichtig für eine Mentoring-Beziehung ist, dass sich beide Seiten freiwillig beteiligen und sie nicht in einer hierarchischen Beziehung zueinander stehen. Grundlage ist immer eine vertrauensvolle Beziehung“, erklärt Tina Lackmann vom VDI. Sie betreut das Projekt MINTalente und das Mentoringprogramm der VDI-ZUKUNFTSPILOTEN, dem Jugendclub des VDI. Aber auch die Rahmenbedingungen spielen eine wichtige Rolle. „Ziele und Inhalte des Mentoring-Prozesses werden zu Beginn individuell festgelegt. Es kann sowohl um die Planung individueller Karrierestrategien als auch um den Austausch von Erfahrungen oder die eigene Entwicklung gehen. „Diese Ziele sind aber nicht in Stein gemeißelt. Es kann gut sein, dass sich das Ziel im Laufe des Mentoring-Prozess verändert. Mentor als auch Mentee sollten deshalb über Empathie, Offenheit und die Bereitschaft sich selbst in Frage zu stellen verfügen. Auch die Fähigkeiten Feedback zu geben und anzunehmen sowie das Zuhören-Können sind hilfreich für ein erfolg-reiches Mentoring“, so Lackmann.


Jugendliche mit Technik-Interesse, die ihre ersten Erfahrungen mit einem Mentor machen möchten, sind beim Mentoringprogramm der VDI-ZUKUNFTSPILOTEN richtig. Die persönliche Entwicklung sowie die Berufs- und Studienwahl der Jugendlichen sind die zentralen Schwerpunkte des im Herbst gestarteten Programms. Studie-rende der Ingenieurwissenschaften und berufstätige Ingenieurinnen und Ingenieure stehen Jugendlichen ab 15 Jahren als Impuls- und Ratgeber zur Seite. Weitere Informationen für alle, die als Mentee oder Mentor mitmachen möchten.

 

Ihre Ansprechpartnerin zum Thema Mentoring:

Tina Lackmann
Telefon: +49 211 62 14-463

Telefax: +49 211 6214-156
E-Mail: lackmann@vdi.de

 

Ihre Ansprechpartnerin in der VDI-Pressestelle:
Cathrin Becker
Telefon: +49 211 6214-380
Telefax: +49 211 6214-156
E-Mail: becker@vdi.de