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05.10.2018
Bewerbungen bis 11.01.2019 möglich
 

Friedrich-Löffler-Nachwuchspreis in Partikeltechnologie

Preisträgerin 2016 Dr.-Ing. Doris Segets (Mitte) mit Laudator Prof. Dr. Hermann Nirschl und Frau Elisabeth Löffler (Bild: © NürnbergMesse)

Preisträgerin 2016 Dr.-Ing. Doris Segets (Mitte) mit Laudator Prof. Dr. Hermann Nirschl und Frau Elisabeth Löffler (Bild: © NürnbergMesse)

Die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) schreibt zum dritten Mal den Friedrich Löffler-Nachwuchspreis aus. Die mit 3.000,00 EUR dotierte Ehrung soll junge Experten aus Industrie oder Forschung auszeichnen, die besondere Verdienste auf den Feldern Partikelforschung, Partikeltechnologie und Produktdesign geleistet haben.

 

Vorschläge möglicher Kandidaten können bis zum 11. Januar 2019 per Post oder per E-Mail bei der VDI-GVC eingereicht werden.

    
Die Verleihungsbestimmungen und Nominierungsunterlagen sind ab sofort auf der Internetseite des Friedrich-Löffler-Preises abrufbar. Der Friedrich-Löffler-Preis ist zur Förderung von ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchskräften bestimmt und wird alle drei Jahre an einen promovierten Wissenschaftler verliehen. Die Preisvergabe wird im Rahmen der Eröffnung des internationalen Kongresses Partikeltechnik PARTEC am 09. April 2019 in Nürnberg erfolgen.   

   
Nach Prof. Dr.-Ing. Sergiy Antonyuk, TU Kaiserslautern, im April 2013 wurde der zweite Friedrich-Löffler-Preis im April 2016 an Frau Dr.-Ing. Doris Segets, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) verliehen. Ausschlaggebend waren Segets herausragende Leistungen bei der Entwicklung ingenieurwissenschaftlicher Konzepte zur Herstellung und Verarbeitung nanoskaliger Partikel. Außerdem wurden mit der Ehrung ihre hohe fachliche Kompetenz, ihre große internationale Sichtbarkeit und wegweisende Erkenntnisse im Bereich der Nanopartikeltechnik, die breite Anwendbarkeit für neue Materialen versprechen, ausgezeichnet. „Der Preis stellt für mich eine große Wertschätzung meiner bisherigen Forschung und wissenschaftlichen Tätigkeit dar. Gleichzeitig ist gerade ein solcher Nachwuchspreis ein Ansporn in den bisherigen Anstrengungen nicht nachzulassen“, freute sich die Preisträgerin, die am Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik der FAU tätig ist.

     
Mit dem Preis wird auch dem Vermächtnis von Prof. Dr.-Ing. Friedrich Löffler gedacht und seine Leistungen für die Partikelforschung gewürdigt. Prof. Dr.-Ing. Friedrich Löffler lehrte ab 1973 in Karlsruhe und wurde 1989 als C4-Professor an das Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Mechanik der Universität Karlsruhe berufen. Für seine richtungsweisenden Forschungen zur Partikeltechnologie wurde er u.a. 1974 mit dem Arnold-Eucken-Preis der VDI-GVC und 1981 mit der VDI-Ehrenmedaille in Gold der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN ausgezeichnet.

   

Ihre Ansprechpartnerin im VDI:
Dr. rer. nat. Ljuba Woppowa
VDI-GVC
Telefon: +49 211 6214-266
Telefax: +49 211 6214-97266
E-Mail: gvc@vdi.de