Wir verbinden Kompetenz
Verein Deutscher Ingenieure
 
Verein Deutscher Ingenieure > Karriere
Folgen:  FacebookTwitterInstagramXingLinkedInYoutube
11.05.2018
Studie Ingenieureinkommen 2002-2017
 

Ingenieurgehälter 2017 im Überblick

15.112 Ingenieure haben 2017 ihre Gehaltsdaten auf ingenieur.de verglichen. Ergebnisse liefert jetzt die Studie Ingenieureinkommen 2002-2017.  (Bild: snvv – Getty Images/iStockphoto)

15.112 Ingenieure haben 2017 ihre Gehaltsdaten auf ingenieur.de verglichen. Ergebnisse liefert jetzt die Studie Ingenieureinkommen 2002-2017. (Bild: snvv – Getty Images/iStockphoto)

2017 stiegen die Ingenieurgehälter in Deutschland um 3,9 % auf 64.000 EUR, ein Gehaltsplus von 2.400 EUR. Auch um Berufseinsteiger, die in allen Branchen stark gefragt sind, wurde im letzten Jahr mit einem erhöhten Gehalt geworben. Die Einstiegsgehälter lagen 2017 im Schnitt bei 48.000 EUR. Das waren knapp 1.500 EUR mehr als 2016. Das ist eines der Ergebnisse der umfangreichsten Analyse zu Arbeitsmarkt, Gehaltsentwicklung, Gehaltsanalysen und Einflussfaktoren, der Studie Ingenieureinkommen 2002-2017, die aktuell im VDI Verlag erschienen ist.

 

Die Untersuchung basiert auf den tatsächlichen Einkommensdaten von 15.112 Ingenieuren in Deutschland, die 2017 am kostenfreien Gehaltstest von ingenieur.de teilgenommen haben. Für die Entwicklungen seit 2002 wurden insgesamt 187.000 tatsächliche Gehaltsdaten erfasst, ausführlich analysiert und übersichtlich aufbereitet.

 

Gehälterentwicklung in den Branchen
Am stärksten stiegen 2017 die Einkommen in der boomenden Bauindustrie. Sie legten im Schnitt um 11 % auf 56.000 EUR zu. Das bedeutet ein Plus von 5.600 EUR. Allerdings kann die Baubranche damit nicht zu den führenden Industriezweigen aufschließen. Ingenieure in der Chemie- und Pharmaindustrie verdienen mit rund 81.500 EUR immer noch am besten, auch wenn ihre Einkommen stagnierten oder sogar leicht zurückgingen. Ein kräftiges Plus gab es auch in den stark vom Export abhängenden Branchen. In der Autoindustrie legten die Einkommen um 5.000 EUR auf 72.500 EUR zu (+7,4 %), im Maschinen- und Anlagenbau stiegen die Einkommen um 4.500 EUR auf 67.200 EUR (+7,1 %). Fast keine Veränderungen gab es bei Ingenieur- und Planungsbüros, die weiter am Ende der Lohnskala stehen.

 

Gehälterentwicklung in den Regionen
Ingenieure in Ostdeutschland profitieren zum Teil deutlich stärker vom starken Anstieg der Einkommen als ihre Kollegen im Westen. Während die Einkommen im Bundesdurchschnitt um 2.400 EUR zulegten, steigerten die Ingenieure im Großraum Berlin mit Teilen Brandenburgs ihre Jahreseinkommen von 48.000 EUR im Jahr 2016 auf rund 53.600 EUR im vergangenen Jahr deutlich überproportional. Im Großraum Berlin werden damit die höchsten Ingenieurgehälter in ganz Ostdeutschland gezahlt. In Dresden wird trotz seiner boomenden IT-Industrie mit 46.000 EUR deutlich weniger verdient. Allerdings hinkt der Osten Deutschlands in der Summe weiter den Einkommen in den Boomregionen Westdeutschlands hinterher. In den Ballungsräumen Hamburg, München, Stuttgart, an Rhein und Ruhr, im Rhein-Main-Gebiet und im Raum Hannover liegen die durchschnittlichen Jahreseinkommen zwischen 61.000 und 66.000 EUR. Allerdings liegen dort auch die Kosten insbesondere für Wohnen deutlich über denen in Ostdeutschland.

Die Studie Ingenieureinkommen 2002-2017 kann als pdf (99 EUR) oder Booklet (139 EUR) erworben werden. Ein 12-seitiger Auszug der Studie mit Auswertungen von  Ingenieurgehältern und Einstiegsehältern 2017 steht zum kostenfreien Download bereit.

Und wer als Ingenieur sein aktuelles Gehalt überprüfen möchte, kann kostenfrei auf ingenieur.de seine Daten anonym eingeben und erhält umgehend einen realistischen Vergleich seiner Zahlen.

Ihre Ansprechpartnerin im VDI Verlag:
Ulrike Gläsle
Telefon: +49 211 6188-443
Telefax: +49 211 6188-430
E-Mail: uglaesle@vdi-nachrichten.com