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Datenschutz im VDI

Datenschutz (Bild: © Trueffelpix - Fotolia.com)
Datenschutz im VDI

 

Der VDI (gemeint ist die gesamte VDI-Gruppe) verarbeitet die personenbezogenen Daten von hunderttausenden Personen, wie Mitglieder, Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartner.


Datenschutz hat im VDI einen hohen Stellenwert. Das gilt nicht nur wegen der gesetzlichen Verankerung im Bundesdatenschutzgesetz BDSG.

Sowohl in den Satzungen des VDI als auch in denen seiner Untergliederung ist der Datenschutz ausdrücklich aufgenommen worden (z.B. § 4 Ziffer 3 Satzung VDI)
Auch in der für alle Mitarbeiter der VDI-Gruppe verbindlichen Compliance-Richtlinie ist der Datenschutz verankert.


Mehr zum Datenschutz im VDI unter www.vdi.de/datenschutz.

 

 

 

Was ist Datenschutz?

 

Historie: am 15. Dezember 1983 hat das BVerfG das Volkszählungsurteil erlassen, nach dem es ein Grundrecht auf „Informationelle Selbstbestimmung“ als Ausfluss des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und der Menschenwürde gibt.

 

Datenschutz legt fest, unter welchen Voraussetzungen welche personenbezogenen Daten erhoben, verarbeitet oder genutzt werden dürfen.

 

Geschützt werden die personenbezogenen Daten von natürlichen Personen (den „Betroffenen“). Personenbezogene Daten sind Einzelangaben über persönliche und sachliche Verhältnisse der Betroffenen.


Zulässig ist die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten nur, wenn sie durch das BDSG oder andere Rechtsvorschriften erlaubt oder angeordnet ist. Erlaubnisnormen für den Umgang mit Mitarbeiterdaten sind auch kollektive Normen, wie Tarifverträge und insbesondere Betriebsvereinbarungen, mit denen z.B. die Erfassung der Arbeitszeit oder die Nutzung der anfallenden Daten zu Abrechnungszwecken (wie Gehalt und Urlaub) geregelt sind.

 

Erlaubt ist der Umgang mit personenbezogenen Daten aber auch dann, wenn die Betroffenen in die konkrete Verarbeitung eingewilligt haben.


Zulässig ist die Bewerbung der eigenen Mitglieder und Kunden mit eigenen Produkten und Dienstleistungen auch ohne deren Einwilligung, soweit die Betroffenen dieser Nutzung nicht widersprochen haben. In diesen Fällen sollte auch keine Einwilligung abgefragt werden, da die Nichtbeantwortung dieser Frage als Widerspruch zu werten ist.


Daneben gilt der Grundsatz der Datensicherheit:


Daten sind vor dem Zugriff durch Unbefugte und vor ungewollter Veränderung oder Vernichtung zu schützen.


Gesetzliche Maßnahmen für den Datenschutz:

  • Verpflichtung auf das Datengeheimnis (bei jeder Neueinstellung)
  • Maßnahmen nach dem Stand der Technik (Zumutbarkeit, Machbarkeit, Beispiel: E-Mail-Verschlüsselung im VDI)
  • Abwägung Aufwand – Schutzzweck
  • Bestellung betrieblicher DSB
  • Vorabkontrolle vor erstmaligem Einsatz eines „Verfahrens“
  • Verfahrensverzeichnis (z.B. Verfahren „Mitgliederverwaltung“, „“Lieferantenverwaltung“)
    -> Verantwortliche Stelle stellt dem DSB Verfahrensverzeichnis zur Verfügung

 

 

(Bild: VDI)

Ihr Ansprechpartner zum Thema Datenschutz

VDI GmbH
Dieter Anders

Datenschutzbeauftragter
Telefon: +49 211 6214-388
Telefax: +49 211 6214-97388
E-Mail: anders@vdi.de

(Bild: © Trueffelpix - Fotolia.com)

Im Datenschutz gibt es verschiedene Personen, die hierfür verantwortlich sind.