Wir verbinden Kompetenz
Verein Deutscher Ingenieure
 
Verein Deutscher Ingenieure
Folgen:  FacebookTwitterGoogleXingLinkedInYoutube

VDI-Richtlinie

VDI 2000 Ganzheitliche Darstellung des vollständigen Produktlebenszyklus

Allgemein
Kurzreferat
Projektbeschreibung:

Kurzbeschreibung der zu standardisierenden Kerninhalte

• Überblick schaffen: Darstellung der Komplexität des Produktlebenszyklus mit seinen Phasen, Funktionen und Informationsströmen

• Orientierungshilfe geben: Voraussetzung schaffen, um VDI-Richtlinien verschiedener Fachgebiete oder auch andere Regelwerke besser inhaltlich und terminologisch zu verzahnen

• Strukturierte Referenzierung aller relevanten VDI-Richtlinien

• Für alle Produktlebenszyklusphasen ein Mindestmaß an Granularität vorsehen

Dieses Mindestmaß muss Anschlussmöglichkeiten an andere relevante Richtlinien bieten.

Bildhaft: Verbindung (Infrastruktur, Wechselwirkungen) der Innenstadt (Produktentwicklung) nach außen vertiefen; nicht: Innenstadt detaillierter als ihre Umgebung darstellen

• Problematik: Granularität der Wechselwirkungen ist in der Produktentwicklung feiner als bei den übrigen Produktlebenszyklusphasen

• Erweiterung des Blickwinkels

• Klärung der Begriffswelt, u.a. Synonyme

Wer gehört zur Zielgruppe bzw. zum Anwenderkreis?

- Personen, die in produzierenden Unternehmen strategisch planen

- Gremien, die Richtlinien zur PE erstellen

- Hochschulen, die Ingenieur-Studiengänge entwickeln

- Alle Nutzer von VDI-Richtlinien

- Ingenieure aus allen Unternehmensbereichen

In welchem Anwendungs-/Geltungsbereich wird die Richtlinie genutzt?

Innerhalb der deutschsprachigen Regelsetzung beschreibt die Richtlinie ganzheitlich alle Phasen eines allgemeinen Produktlebenszyklus, die ein Produkt von der ersten Produktidee bis zur Produktentsorgung durchläuft, sowie Bausteine, die in diesen Phasen wesentlichen Einfluss auf den Produktentstehungsprozess haben. Jeder, der Prozess- oder Methodenrichtlinien erstellt und sich einen Überblick über den vollständigen Produktlebenszyklus und dessen Zusammenhänge verschaffen möchte, kann diese Richtlinie nutzen.

Was ist der Vorteil (USP) der Richtlinie aus Sicht der Anwender?

- Überblick über den vollständigen Produktlebenszyklus und dessen Komplexität

- Basis zur Generierung von PLM-Lösungen (Product-Lifecycle-Management)

- Einheitliche Terminologie in verschiedenen, an der PE beteiligten, Fachdisziplinen

- Bessere Verzahnung der Regelwerke zur PE und darüber hinaus

- Besseres Verständnis der Anwender für das Gesamtwerk der Regelwerke zur PE aus unterschiedlichen Fachdisziplinen

- Schnelles Auffinden der für den jeweiligen Anwendungsfall relevanten Richtlinie/-n

- Erhöhung der Qualität zukünftiger VDI-Richtlinien der VDI-2000-Reihe

Welchen weiteren Nutzen bietet die Richtlinie?

- Bereichsübergreifende Vernetzung

- Besseres Verständnis

- Übergreifende Standardisierung der Begriffe

- Transparente Prozesse und Informationswege

Mögliche interessierte Kreise:

Ingenieure aus allen Unternehmensfunktionen, insbesondere der PE, Regelsetzer allgemein (DIN, VDE, VDMA u.a.), Hochschulen, Unternehmensberater, Nutzer bestehender VDI-Richtlinien

Möglicher Erscheinungstermin:

2020-05

Deutscher Titel:

Ganzheitliche Darstellung des vollständigen Produktlebenszyklus

Herausgeber:

VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung (GPP)

Autor:

Produktentwicklung und Mechatronik

Zugehörige Handbücher: VDI-Handbuch Produktentwicklung und Konstruktion
VDI/VDE-Handbuch Automatisierungstechnik
zurück