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VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences

15.06.2016
Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz
 

Gemeinschaftsstand auf der Woche der Umwelt

Der VDI präsentierte verschiedene Fachthemen und Exponate zur Woche der Umwelt auf einem Gemeinschaftsstand  (Bild: VDI ZRE)

Der VDI präsentierte verschiedene Fachthemen und Exponate zur Woche der Umwelt auf einem Gemeinschaftsstand (Bild: VDI ZRE)

Der VDI präsentierte seine Fachinformationen auf einem Gemeinschaftsstand mit den Fachgesellschaften Technologies of Life Sciences (VDI-TLS), Energie und Umwelt (VDI-GEU), Fahrzeug- und Verkehrstechnik (VDI-FVT) und dem Zentrum Ressourceneffizienz aus Berlin (VDI ZRE). In einem Fachforum auf der Hauptbühne diskutierte VDI-Direktor Ralph Appel mit Spitzenvertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft über das Thema Ressourceneffizienz.

 

Unter strahlend blauem Himmel versammelten sich zwei Tage lang knapp 200 ausgewählte Aussteller zu Woche der Umwelt im Park von Schloss Bellevue. Bei der Umweltschau zeigten sie knapp 12.000 Besuchern lösungsorientierte Innovationen im Natur- und Umweltschutz. Im Schlosspark Bellevue erwartete die Besucher eine rund 4.000 Quadratmeter große Ausstellung, bei der sich die Aussteller zu den Fachthemen Klimaschutz, Energie, Ressourcen, Boden und Biodiversität, Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen präsentierten. Auf dem VDI ZRE-Stand Nr. 117 informierte der VDI über neue Erkenntnisse zur Bionik, zum produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS), zur Stadt der Zukunft und gemeinsam mit dem VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) über den schonenden und effizienten Einsatz von Ressourcen.

 

Das VDI ZRE erläuterte den Besuchern, dass Ressourceneffizienz nicht allein die Umwelt, sondern auch die Firmenkasse von Industrieunternehmen entlastet. Die Analysetools des Zentrums, mit denen insbesondere die kleineren Betriebe prüfen können, wo sie in Sachen Ressourceneffizienz stehen, fanden regen Anklang.

  

Das Thema Bionik mit Schwerpunkt VDI-Richtlinien, Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz wurde anhand von Exponaten verdeutlicht. Eyecatcher und Publikumsmagnet war das Bionic Bike des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven, das aus dem 3-D-Drucker kommt. Es veranschaulichte die bionische Strukturoptimierung, die auf dem biologischen Vorbild von Kieselalgen basiert und womit Gewichtseinsparungen von bis zu 60 Prozent möglich sind. Dieses Prinzip wird in der neuen Richtlinie VDI 6224 Blatt 3 beschrieben. Die erstaunliche Ressourceneffizienz der Natur wurde auch durch das Hai-Modell der Hochschule Bremen symbolisiert. Die Haihaut ist das biologische Vorbild für einen bionischen Anti-Fouling-Schiffsanstrich, der das Anhaften von Muscheln verhindert und somit den Treibstoffverbrauch der Schiffe senkt.

  

Auf der Hauptbühne diskutierten Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft am 07. Juni von 15:00 bis 16:00 Uhr in einer moderierten Diskussionsrunden das Schwerpunktthema "Ressourceneffizienz: Wie können Kreisläufe geschlossen und Innovationen gefördert werden?" Mit dabei waren Dipl. Wirtsch.-Ing. Ralph Appel, Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. (VDI), Prof. Dr. Gunther Krieg, Gründer der Unisensor GmbH, Träger des Deutschen Umweltpreises 2014, Prof. Dr. Ortwin Renn, Direktor des Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam e.V. (IASS), Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) und Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie GmbH. Moderiert wurde diese hochkarätige, spannende und informative Diskussion von Volker Angres, ZDF, Leiter der Senderedaktion Umwelt, verantwortlich für die wöchentliche Sendereihe planet e.

  

Ebenfalls auf der Hauptbühne diskutierte Prof. Dr.-Ing. Harald Bradke, Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU), Leiter des Competence Centers Energietechnologien und Energiesysteme im Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung sowie Vorsitzender der VDI-Fachgesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) mit hochkarätigen Fachleuten das Thema "Energiewende und Klimaschutz - Worauf kommt es jetzt an?" Er erklärte die Zusammenhänge der Energiewende auch aus Sicht der Ingenieure. Dabei komme dem Ingenieur eine tragende Rolle bei der Umsetzung der Energiewende zu, so Bradke. Nur durch die Entwicklung neuer und die Weiterentwicklung bestehender Technologien könne die Energiewende gelingen.

  

Prof. Ralf Holzhauer, Vorsitzender der Initiative Stadt:Denken, stellte in einem Fachforum die Ergebnisse der von der VDI-Initiative "Stadt:Denken" durchgeführten bundesweiten Kommunalbefragung zum Thema "Stadt der Zukunft 2030" vor.

  

Weitere Details und Bilder und ein Interview zur Bionik mit Frau Dr. Woppowa, Geschäftsführerin der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences (VDI-TLS) und der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) finden Sie in unserem BLOG zur Woche der Umwelt (s.u. relevante Links).      

    

Kontakt "Woche der Umwelt":
DBU - Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Telefon: +49 541 9633-0
Telefax: +49 541 9633-190

E-Mail: woche-der-umwelt@dbu.de

  

Ihre Ansprechpartnerin im VDI:

Dr. Ljuba Woppowa

VDI-Gesellschaft Technolgies of Life Sciences (VDI-TLS)

Telefon: +49 211 6214-266

Telefax: +49 211 6214-97314

E-Mail: tls@vdi.de

 

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