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An Kunststoffrecycling führt kein Weg vorbei

vdi-bb/m.diehl

Etwa 40 Vertreter:innen aus der Kunststoffwirtschaft des Landes Brandenburg - Hersteller, Verarbeiter, Recycler - trafen sich zur Veranstaltung "Kunststoffrecycling und Kreislaufwirtschaft" am 7. Oktober 2021 in Potsdam. Begrüßt wurden sie von Prof. Hermann Mohnkopf (VDI Berlin-Brandenburg), Dr. Steffen Kammradt (Wirtschaftsförderung Brandenburg) und Axel Steffen (MLUK).

In der Gemeinschaftsveranstaltung von VDI-BB,  WFBB und Cluster Kunststoffe und Chemie Brandenburg gaben Frank Kriebisch (Otto Krahn GmbH), Marcel Risse (BSH Hausgeräte GmbH) und Christian Aschenbrenner (PAS Deutschland GmbH) mit ihren Erfahrungsberichten und Problembeschreibungen wichtige Impulse für die zwei folgenden Podiumsdiumsdiskussionen. 

Die lebendige Debatte ergab weitgehende Übereinstimmung darin, dass Kunststoffrecycling ein notwendiger und erfolgversprechender Weg ist, um Ressourcen und Energie zu schonen. Zur Erhöhung der Recyclingquoten ist es notwendig, die ausufernde Materialvielfalt bei den Herstellern und Verarbeitern (z. B. über 500 Kunststoffmaterialvarianten allein in der Automobilindustrie) zu reduzieren und die Recyclingtechnologien weiterzuentwickeln. Dies kann nur im partnerschaftlichen Miteinander aller Akteure gelingen, wofür Politik und Verwaltung den Rahmen schaffen sollten. Nachhaltiges Wirtschaften - insbesondere Kreislaufwirtschaft - erfordert Zusammenarbeit auch unter Wettbewerbern. 

Das abschließende Meet & Eat trug zur weiteren Netzwerkbildung bei.

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