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 KAEFER und VDI Bremen = 50 Jahre starke Partnerschaft

© Hannah Taute, KAEFER Isoliertechnik GmbH & Co. KG


Mit seinem Leistungsportfolio rund um Isolierung, Zugangstechnik, Korrosionsschutz, passiven Brandschutz und Innenausbau ist KAEFER in den Geschäftsbereichen Industry, Marine & Offshore und Construction aktiv und erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von rund 1,7 Mrd. Euro. Das Bremer Unternehmen ist überall auf der Welt tätig und wird von den Co-CEOs Dr. Roland Gärber und Steen E. Hansen geleitet. Dabei ist die Mission des Unternehmens, der verlässlichste und effizienteste Anbieter technischer Industriedienstleistungen zu sein.

50 Jahre ist es bereits her, dass KAEFER auf Initiative des Mitarbeiters Edgar Nullmeier dem VDI e.V. Verein Deutscher Ingenieure, Bremer Bezirksverein als Fördermitglied beitrat. Ein Rückblick:

Im Fokus waren die Förderung von Wissenschaft und Technik und die Überarbeitung der 1928 erstmalig erschienenen VDI 2055, für Wärme- und Kälteschutz für betriebstechnische Anlagen. Sie zählte damals nur wenige Seiten.

1985 wurde sie erneut überarbeitet, diesmal durch die Mitarbeit von KAEFER-Mitarbeiter Dipl.-Ing. Karl- Rudolf Friese. Unter anderem wurden Aufmaß und Abrechnungsvorgaben in die Verdingungsordnung für Bauwesen (VOB) transferiert, gleichzeitig fand eine wesentliche physikalische und berechnungstechnische Erweiterung statt.

Die Einführung der Zweisprachigkeit sowie weitere Überarbeitungen, machten die VDI 2055 schließlich zur am zweitmeisten verkauften VDI-Richtlinie, einem Bestseller der heute weltweit die Grundlage für wärmetechnische Berechnungen darstellt. Auf diesen Erfolg blickt Friese gerne zurück, wenn er an seine Zeit bei KAEFER denkt.

Auch heute ist KAEFER an der Weiterentwicklung der VDI 2055 beteiligt. Derzeit wird sie in die ISO 12241 für Wärmedämmung an haus- und betriebstechnischen Anlagen integriert. Mit der Ingenieurin Gyna Galvis stellt KAEFER hierfür über den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie die nationale Vertreterin.

Ein zentraler Bestandteil der KAEFER Geschäftsstrategie ist die Reduktion der CO2-Emissionen durch effiziente Isoliersysteme. Vor diesem Hintergrund ist vor etwa 7 Jahren die Idee „ökologische“ Dämmschichtdicken zu berechnen entstanden. Die Berechnungsmethode und die entsprechenden Forschungen wurden innerhalb der Abschlussarbeit von B. Eng. Gyna Galvis mit der Unterstützung der Leitungen innerhalb des technischen Zentralbereiches bei KAEFER entwickelt. Diese Arbeit ist die heutige Grundlage der VDI 4610 für Energieeffizienz für betriebstechnische Anlagen. Diese wiederum dient mittlerweile als Vorlage für die Überarbeitung der wirtschaftlichen Dämmdickenvorgaben hin zu mehr Nachhaltigkeit auf EU-Ebene.

„Normen und Standards helfen und beschützen alle gleichermaßen: Den Kunden, damit er eine technisch einwandfreie Lösung bekommt. Außerdem den Lieferanten, sodass er sich sicher sein kann, den aktuellen Stand der Technik abzubilden. Und nicht zuletzt die Umwelt, indem wir versuchen, Energieverschwendung zu vermeiden. Denn wir bei KAEFER verstehen es als Anspruch und Aufgabe, unsere Spezialerfahrung in die entsprechenden Gremien einzubringen, um letztendlich das Optimum anzustreben. Deswegen werden wir auch weiterhin unsere Fachfrauen und Fachmänner aktiv dem VDI zur Seite stellen“, betont Dipl.Ing. Thomas-Peter Wilk MBA, Zentralbereichsleiter für Innovation und Technik bei KAEFER.

„Mit seinem Engagement im VDI setzt sich KAEFER für Innovation und die Entwicklung neuer Techniken zur Steigerung der Energieeffizienz und somit dem Schutz der Umwelt ein. Wir freuen uns, dass KAEFER den VDI auch in Zukunft weiterhin mit KnowHow und Fördermitteln unterstützen wird“, unterstreicht Martin Dreyer, Vorsitzender des VDI e.V. Verein Deutscher Ingenieure Bremer Bezirksverein bei der Übergabe der Auszeichnung.

(erstellt Martin Dreyer)

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