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Maximale Ressourcennutzung von Windkraft-Altanlagen

Bild: WestfalenWIND Gruppe

Windkraftanlagen bestehen aus hunderten Tonnen Beton und Stahl. Ihre Herstellung verschlingt große Mengen an Energie, die eine moderne WEA allerdings nach 4-6 Monaten Betrieb wieder eingespielt hat. Dennoch ist es sinnvoll, die Ressourcen, die verbaut wurden, auch nach dem Auslaufen der 20jährigen EEG-Vergütung noch möglichst lange zu nutzen. Der Geschäftsführer von WestfalenWIND, Johannes Lackmann erläutert bei einem zweistündigen Besuch in seinem Unternehmen, wie es gelingen kann, Altanlagen direkt an Industrie oder Gewerbe anzubinden, um einen Abbau erst nach dem Ende der technischen Lebensdauer durchführen zu müssen. Der Windkraftpionier kann berichten, wie es um die Recyclingfähigkeit der Windkraftanlagen steht, welche technischen Gedanken sich die Branche generell zur Ressourcenreduzierung beim Bau macht und wie nah sie schon am Thema Zirkuläre Wertschöpfung dran ist. Das Unternehmen WestfalenWIND sieht sich als den regionalen Experten für Erneuerbare Energien und hat den Anspruch, die Branche mit kreativen Ideen und Lösungen voranzubringen. So hat die Firma unter anderem in 2019 den Deutschen Rechenzentrumspreis bekommen. Ausgezeichnet wurde der Prototyp eines Rechenzentrums in einer Windkraftanlage, um den Ökostrom direkt vor Ort zu nutzen. Auch dazu kann man beim Termin am 21. Januar in Paderborn mehr erfahren.
 

Referent: Johannes Lackmann, Geschäftsführer WestfalenWIND

Initiator: Vorstand VDI OWL, Karsten Ollesch